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Aktuelle Neuigkeiten & Spielberichte

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Liganeuling VfL Nagold konnte im Nagoldtalderby vor heimischer Kulisse nur 40 Minuten gegen den Titelaspiranten mithalten. Vor rund 100 Zuschauern in der Bächlenhalle wurde die SG HCL ihrer Favoritenrolle doch gerecht. Kein Wunder, dass SG-Coach Stefan Metzler anschließend von einem holprigen Saisonstart sprach. »Das Ergebnis ist gut, aber wir haben uns schwer getan«, machte er deutlich. Allerdings hatte der SG-Trainer während des Spiels zu keiner Zeit das Gefühl, dass seine Mannschaft das Auftaktspiel verlieren würde. »Wir haben 40 Minuten gut gekämpft«, erklärte der Nagolder Trainer Veljko Saula. Doch er hatte auch gesehen, dass danach die Luft raus war und seine Mannschaft sich zu viele technische Fehler leistete, die von abgezockten Gästen bestraft wurden.

Zunächst sorgten die Nagolder allerdings für einen offenen Schlagabtausch. Zwar legte Michael Keller auf 3:1 für die SG HCL vor, doch per Siebenmeter glich Patrick Seyfahrth zum 3:3 aus. Danach ging es im Gleichschritt bis zum 11:11 (28.) weiter. In der Schlussphase des ersten Durchgangs wurde einige Nagolder Fehler betraft. Tim Sprißler sorgte mit der Pausensirene für das 14:11 und damit für einen Drei-Tore-Vorsprung der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste auf 16:11 vor, doch der Aufsteiger aus Nagold bäumte sich noch einmal auf. Als Philipp Beifuß (42.) auf 18:19 verkürzte, schien die Begegnung plötzlich wieder offen zu sein – war sie aber nicht. Die Nagolder hatten nun ihr Pulver verschossen. So zog die SG HCL über das von Daniel Heisler erzielte 24:19 (48.) auf 30:23 (55.) durch Alexander Lau davon. In der Schlussphase sorgte Linkshänder Ionut Caciuc auf Nagolder Seite noch für Ergebniskosmetik zum 26:31. Beim VfL Nagold kam Ionut Caciuc auf acht Treffer. Patrick Seyfahrth war sechsmal, Raffael Baumgartner viermal erfolgreich.

Text: Uwe Priestersbach

Die Trauben in der Landesliga hängen deutlich höher als in der Bezirksliga. Im ersten Heimspiel der Saison durften die VfL-Frauen als Aufsteiger zumindest mal die süßen Früchte kosten – doch zur Ernte reichte es nicht.

Die zwei Punkte fuhr die routinierter aufspielende HSG Hossingen-Meßstetten ein. Mit einem Tor Vorsprung siegte das Gäste-Team in Nagold mit 19:18. Die Truppe von Nagolds VfL-Coach Markus Renz dagegen musste die zweite Niederlage im zweiten Landesligaspiel hinnehmen. Immerhin im Bewusstein, dem Gegner ebenbürdig gewesen zu sein.

Nach eher holprigem Start brauchten die VfL-Frauen einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Nach zehn Minuten aber war der Ausgleich zum 4:4 geschafft. Sophie Reime netzte ein – und blieb das gesamte Spiel über ein Gefahrenherd. Fünf Treffer erzielte sie für den VfL – darunter auch mit dem 8:4 in der 14. Minute den größten Vorspung des VfL mit vier Toren.

In der Folge gelang es den Nagolderinnen auch ihre Hochphase weiter zu nutzen. Die HSG aber erhöhte ihre Aufmerksamkeit in der Abwehr. Für den Rest des Spiels entwickelte sich die Partie zu einem Match der Abwehrreihen. Und so war die 12:9-Führung für Nagold zur Pause durchaus ein Statement. Doch die zweite Hälfte gehörte den Gästen. Viel zu schnell war der herausgespielte Vorspung des VfL Nagold dahin. Und in der 37. Minute glich die HSG zum 12:12 aus. Dem VfL gelang es fortan nicht mehr, die Führung zu erobern. Immer wieder lag die HSG knapp vorne, ab und an gelang Nagold noch der Ausgleich. Und so gestaltet sich das Spiel offen bis zur Schlusssekunde. 18:19 zurückliegend kam Nagold tatsächlich in den letzten Sekunden nochmals in Ballbesitz. Doch der Ausgleich gegen einen routiniert aufspielenden Gegner gelang nicht mehr, und ein direkt ausgeführter Freiwurf in letzter Sekunde landete im Block der HSG.

Nur sechs Tore in der zweiten Hälfte einer Partie – das ist natürlich zu wenig. "Unsere Chancenverwertung war wieder ausbaufähig. Da müssen einfach alle eine bessere Quote aufweisen, wenn wir Punkte mitnehmen wollen", analysiert VfL-Coach Markus Renz nach dem Spiel. Nicht zufrieden war er zudem in der zweiten Hälfte mit der Abwehr seines Teams: "Unser 1:1 in der Abwehrarbeit war da einfach viel zu schlecht." Insgesamt findet Renz aber dennoch, dass sein Team durchaus einen Punkt verdient gehabt hätte. "Das Ergebnis war etwas bitter. Am Ende machte es wohl auch etwas die uns fehlende Erfahrung aus. Die Hossinger waren in den entscheidenden Momenten einfach cleverer als wir."

Nun gehe es darum, nicht den Kopf hängen zu lassen. "Wir müssen ja in dieser Saison auch nicht jedes Spiel gewinnen", so Renz. Er jedenfalls ei fest davon überzeugt, dass sein Team bald seine ersten Punkte holen werde. Die nächste Chance dafür bietet sich am 8. November auswärts gegen den TSV Wolfschlugen 2.

VfL Nagold: Denisa Ciornei im Tor, Annette Maser (3), Sophie Reime (5), Alena Wolf (4), Madeleine Österlen (1), Luisa Harr, Iva Buric (1), Alisa Kübler (1), Marlen Dengler (1), Tirza Theurer, Aline Rau (2), Aileen Hofmann und Pia Sophie Dürr.

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▶️Der erste Heimspieltag steht an. Zwei Jugendteams und alle Aktiven-Teams sind am Samstag im Einsatz. Zu sehen gibt es gleich vier Derbys – zweimal geht es gegen Altensteig und zweimal gegen Calw. Zuschauer sind Stand heute, Freitag, zugelassen. Es wird dringend um die Beachtung der Bestimmungen in unserem Hygienekonzept gebeten. Die Übersicht zum Spieltag:

▶️11 Uhr: Männliche C-Jugend VfL Nagold – TSV Altensteig: Was für ein Start in den Heimspieltag. Die Jungs der C-Jugend haben in der Bezirksliga die Handballer aus Altensteig zu Gast. Man darf gespannt sein, wie sich die von Nikolina Skvorc und Liza Sehl trainierten Jungs in der Bezirksliga schlagen werden. Zuzutrauen ist ihnen einiges.

▶️13 Uhr: Weibliche B-Jugend VfL Nagold – TSV Altensteig: Auch für unsere weibliche B-Jugend steht das erste Spiel der Saison an. Die von Sven Adamski trainierten Mädels würden gegen den TSV Altensteig natürlich liebend gerne die ersten Punkte einfahren. Wir sind gespannt!

▶️15 Uhr: Männer 2 VfL Nagold 2 – SG HCL 3: Die Zwoide geht an den Start. Gegen die dritte Garde aus Calw wollen sich die Männer von Coach Thorsten Hafner natürlich gut verkaufen. Und nachdem man die Auftaktpartie in Rottenburg verloren hat, wäre ein Sieg natürlich höchst angenehm.

▶️17.30 Uhr: Frauen - Landesliga VfL Nagold – HSG Hossingen-Meßstetten: Nach der Niederlage im ersten Spiel in der Landesliga, wollen die Frauen um Coach Markus Renz nun erste Landesligapunkte einfahren. Als Aufsteiger bekommt man es allerdings bei der HSG Hossingen-Meßstetten mit einem erfahrenen Landesligisten zu tun. Alles andere als ein Leichtgewicht.

▶️20 Uhr: Männer 1 VfL Nagold 1 – SG HCL 1: Mehr Derby geht eigentlich nicht. Zur Primetime spielen die Männer von Trainer Veljko Saula gegen die SG HCL. Vielmehr braucht man zu dieser Partie eigentlich nicht mehr sagen. Außer, dass es schön ist, dass es nach dem Aufstieg der Männer 1 in die Bezirksliga nun wieder zu solchen Derby-Krachern kommt.

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Es geht wieder los. Am Samstag, 17. Oktober steht der erste Heimspieltag der Nagolder Handballer in der Bächlenhalle an. Dank eines ausgeklügelten, individuell auf unseren Sport und die Halle ausgetüftelten Hygienekonzeptes dürfen wir bis zu 150 Gäste zu einem Spiel begrüßen. Hier die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt.

Wer darf kommen? Sowohl die Spiele unserer Aktiven-Teams als auch die der Jugendmannschaften dürfen mit Zuschauern stattfinden. Lediglich, wenn die Zahl von 150 Gästen erreicht ist, müssen wir leider weitere Besucher abweisen.

Wie komme ich an Tickets? Um jedem die gleiche Chance auf einen Platz zu ermöglichen gibt es keine Voranmeldung und auch keine Online-Anmeldung. Der kostenfreie Einlass wird am Eingangsbereich gewährt. Jeder Besucher muss dort seine Kontaktdaten hinterlassen, so dass bei Bedarf eine Nachverfolgung der Infektionsketten möglich ist. Erst dann darf er den Hallenbereich betreten. Es empfiehlt sich also durchaus, etwas früher da zu sein.

Wo darf ich mich als Zuschauer aufhalten? Um möglichst viele Gäste bei unseren Spielen begrüßen zu können, werden wir die Zuschauertribüne ganz ausziehen. Dadurch können wir 150 Sitzplätze anbieten. Jede zweite Sitzreihe bleibt leer, die Sitzplätze haben zueinander einen Abstand von mindestens 1,50 Meter. Die 150 Einzel-Sitzplätze sind entsprechend markiert. Ganz wichtig: Das Hygienekonzept lässt leider keine Stehplätze zu.

Besteht in der Halle eine Maskenpflicht? In der gesamten Halle muss eine Mund- und Nasenabdeckung getragen werden. Das gilt sowohl für das Betreten der Halle, beim Registrieren, an den Bewirtungstheken, beim Gang zum Sitzplatz, zum Ausgang oder auch zur Toilette. Einzige Ausnahme: Auf dem Sitzplatz muss keine Maske getragen werden.

Gibt es eine Bewirtung? Ja, die VfL-Handballer wollen schließlich, dass man sich so wohl wie nur möglich fühlt. Um vor allem auch die Situation in der Pause zu entschärfen gibt es im Foyer zwei Ausgabe-Stellen.

Was ist sonst noch zu beachten? Um Begegnungsverkehr möglichst zu vermeiden, wird die Zugangssituation verändert: Zum Haupteingang geht es auch weiter in die Halle. Verlassen wird die Halle aber durch einen gesonderten Ausgang über den VHS-Gymnastikraum. Wir versuchen die Wegeführungen und Abstandsbereiche in der Halle möglichst gut auszuschildern. Am Eingangsbereich der Halle sowie bei den Toiletten gibt es zudem Spender mit Hand-Desinfektionsmittel.

Achtung: Falls steigende Infektionszahlen in der Region keine Zuschauer erlauben sollten, werden wir das so schnell wie möglich auf unseren Social-Media-Kanälen verbreiten.

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Beim Debüt in der Bezirksliga ging der VfL Nagold leer aus. 20 Minuten lang spielte der Liganeuling in Unterhausen auf Augenhöhe mit, bevor sich die Hausherren absetzten. So lag der Aufsteiger aus Nagold zunächst sogar vorne, als Frank Renz (13.) auf 6:4 vorlegte und Philipp Beifuß nach einer Viertelstunde das 7:5 erzielte. Beim 8:9 (22.) gingen die Hausherren dann das erste Mal in Führung. Als die Nagolder danach einige Chancen ausließen, stand es zur Pause 10:13.

Im zweiten Durchgang starteten die Hausherren durch und schraubten das Ergebnis auf 18:10 (40.). Diesem Rückstand liefen die Nagolder den Rest des Spieles hinterher und konnten diesen nicht mehr entscheidend verkürzen. »Wir haben uns selbst geschlagen«, erklärte der Nagolder Trainer Veljko Saula mit Blick auf die Durststrecke nach dem Seitenwechsel. Gleichzeitig betonte er aber auch: »Die Mannschaft hat gekämpft und sich im ersten Spiel gut präsentiert«.

Es spielten für den VfL Nagold: Frank Renz (2 ), Jonas Heinrich, Philipp Beifuß (3), Maximilian Hammann (4/2), Simon Walz (Tor), Ionut Caciuc (2), Peter Schenk (1), Tobias Karl (2), Sven Schumacher, Patrick Seyfahrth (5) und Raffael Baumgartner (5/1).

(Uwe Priestersbach)

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