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Aktuelle Neuigkeiten & Spielberichte

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VfL Nagold – SG Tübingen - 14. März, 18 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Geisterspiele gibt es nicht nur in der Bundesliga. Auch die Partie der Nagolder Handballerinnen diesen Samstag gegen die SG Tübingen wird vor leeren Rängen stattfinden. Die anderen Spiele des VfL Nagold im Jugendbereich und das Spiel des Männerteams werden dagegen abgesagt und nach Möglichkeit nachgeholt. Das Corona-Virus hat mittlerweile auch die Amateur-Sportwelt fest im Griff: Nicht mehr als 50 Menschen dürfen sich beim Spiel der Nagolder Handballerinnen am Samstagabend in der Bächlenhalle befinden. Die Spielerinnen und Betreuer inklusive. So lautet die Vorgabe des Nagolder Ordnungsamtes. Und natürlich ist der VfL erpicht darauf, diese Auflage auch strikt umzusetzen. Also findet das Spitzenspiel der Frauen-Bezirksliga ohne Publikum statt. Dabei trifft mit dem VfL Nagold der aktuelle Tabellenzweite auf den Spitzenreiter aus Tübingen. Und gerade im Hinblick auf einen möglichen Aufstieg kommt der Partie eine gewichtige Rolle zu: Die SG Tübingen hat bis dato sieben Minuspunkte auf dem Konto, der VfL Nagold neun. Bei einem Sieg des VfL wäre man mit Tübingen gleichgezogen. Wobei der dirkete Vergleich dann sogar für Nagold sprechen würde. Doch Tübingen steht natürlich nicht ohne Grund auf Tabellenplatz eins. Die SG ist in der Bezirksliga vielleicht das Überraschungsteam der Saison. Nur ein Unentschieden und drei Niederlagen musste man bis jetzt wegstecken. Das jüngste Spiel verlor Tübingen allerdings – und das auch noch beim Heim-Derby gegen die TSG Reutlingen. Im Hinspiel konnte der VfL Nagold überzeugen. 28:24 gewann der VfL, wobei das Spiel deutlicher verlief, als der Spielstand erahnen lässt. "Das wird ein ganz besonderes Spiel, denn ich denke weder Tübingen noch wir haben bis jetzt ein Geisterspiel erlebt", sagt VfL-Coach Markus Renz. Trotzdem sei das "unsere Halle". Renz: "Da möchte ich kein Spiel verlieren, egal unter welchen Voraussetungen." A propos Voraussetzungen: Coach Renz wird nicht aus dem Vollen schöpfen können. Aline Rau befindet sich im Urlaub, Nikolina Skvorc fällt weiter verletzungsbedingt aus, und auch Kreisläuferin Lisa Weiß ist angeschlagen.

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TV Großengstingen - VfL Nagold 18:22 (8:13)

Besser konnte es an diesem Wochenende für die VfL-Handballerinnen aus Nagold gar nicht laufen. Nicht nur, dass sie das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer in Großengstingen für sich entschieden haben. Mit der SG Tübingen hatte zudem einen Tag zuvor ein weiterer Aufstiegskonkurrent Punkte gelassen. Der VfL Nagold hat es nun wieder selbst in der Hand, zumindest den Vizemeistertitel aus eigener Kraft zu erreichen. Ein Sieg in Großengstingen ist alles andere als selbstverständlich. Wenngleich klar war, dass Nagold durchaus das Zeug dazu hat, den Titelfavoriten zu schlagen, so ist Großengstingen daheim eine echte Macht. Noch keinen Punkt hatte der Landesliga-Absteiger in dieser Saison zu Hause abgeben müssen. Doch dann kam Nagold auf die Alb. In einem mitreißenden Spiel, geprägt von einer bockstarken Abwehrarbeit und Kampfeswillen auf beiden Seiten, zeigte der VfL schnell, dass er in dieser Partie nicht nur mithalten kann, sondern das Spiel auch gewinnen will. Anfangs waren beide Teams noch auf Augenhöhe. Nach acht Minuten ging der Gastgeber das erste Mal mit 4:3 in Führung. Bis auf 6:4 konnte Großengstingen vorlegen, dann fand Nagold immer besser ins Spiel. 7:7 stand es nach 18 Minuten. Sophie Reime, Iva Buric und Alena Wolf holten für Nagold die Führung und bauten sie bis zur 23. Minute auf 10:7 aus. Die VfL-Abwehr war nun ein Bollwerk. Hinzu kam, dass Torhüterin Alisa Kübler zu einem echten Faktor wurde. Großengstingen jedenfalls tat sich fortan schwer mit seinem Angriffsspiel. Und so ging es mit einer schon überraschend deutlichen 13:8-Führung für Nagold in die Pause. In der zweiten Hälfte versuchte Großengstingen mit aller Wucht, das Spiel zu drehen. Doch vergebens. Die Abwehrarbeit des VfL Nagold war weiter gut, die Torhüterleistung auch. Die Nagolder Frauen ließen den Gastgeber nicht näher als auf drei Tore herankommen. In der Schlussphase war klar, dass der Sieg dem VfL nicht mehr zu nehmen war. Und so rückte in den letzten fünf Minuten plötzlich ein neues Ziel in den Fokus – sowohl bei den Gastgebern als auch bei Nagold. Im Hinspiel hatte der VfL mit zwei Toren Rückstand verloren (31:33), Ziel war es nun also aus Nagolder Sicht einen Sieg mit möglichst drei Toren Vorsprung einzufahren, damit man auch den im Handball so wichtigen direkten Vergleich für sich entscheiden konnte. Großengstingen stellte in der Schlussphase auf eine offensive Abwehr um, und schließlich gar auf Manndeckung. Der VfL verteidigte hart, nahm auch die ein oder andere Zeitsrafe in Kauf. In den Schlusssekunden hatte Großengstingen noch die Chance per Sieben Meter auf 19:22 heranzukommen – doch Torhüterin Alisa Kübler parierte fulminant. Insgesamt wehrte sie fünf von neun Strafwürfen ab. Und so endete die Partie mit einem verdienten 22:18-Sieg für Nagold. VfL-Coach Markus Renz sparte nach der Partie nicht mit Lob. "Wir haben in der ersten Halbzeit ein super Spiel abgeliefert. Da waren alle vom Kopf her komplett da und sehr aufmerksam." Da sein Team Großengstingen eigentlich die ganze Zeit recht gut im Griff hatte, habe er sich mit Auswechslungen zurückgehalten. Drei Nagolder Spielerinnen aus dem 14er-Kader kamen gar nicht zum Einsatz. "Ich wollte einfach keinen Bruch im Spiel riskieren", erörtert Renz fast entschuldigend. Mit den schnellen und spielstarken VfL-Spielerinnen Iva Buric, Sophie Reime und Alena Wolf sei die Großengstinger Abwehr einfach nicht zurecht gekommen. Der Schlüssel zum Erfolg aber sei die eigene gute Abwehr gewesen. Renz: "Wir haben heute nur wenige leichte Tore kassiert." Mit dem gewonnenen direkten Vergleich und der Tübinger Niederlage, hab der VfL Nagold es nun wieder selbst in der Hand, einen der beiden vorderen Plätze zu erreichen. Renz will nun möglichst schnell den Fokus auf den nächsten Spieltag richten. "Der Sieg heute bringt uns nur was, wenn wir auch das nächste Spiel gewinnen", macht er deutlich. Denn am Samstag steht vor heimischer Kulisse bereits das nächste Spitzenspiel der Bezirksliga an. Dann ist Tabellenführer Tübingen beim VfL zu Gast. Die Liga bleibt also spannend.
Es spielten für den VfL Nagold: Jessica Günther, Annette Maser, Sophie Reime (8/3), Alena Wolf (3), Theresa Klußmann, Luisa Harr (1), Iva Buric (5), Madeleine Majer (1), Marlen Dengler (3), Aileen Hofmann, Lisa Weiß, Mira Hofmann, Carolin Lenz (1) und Alisa Kübler im Tor.

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Maßnahmen im Umgang mit dem Corona Virus

Der Umgang mit dem Corona-Virus beschäftigt auch die Sportvereine. In der Hauptausschussitzung des VfL Nagold am Mittwoch, 4. März wurden dazu folgende Leitlinien beschlossen:
"Der Vorstand und die Abteilungen des VfL Nagold handeln im Interesse der Gesundheit aller Mitglieder, Aktiven, Übungsleiter, Mitarbeiter und Funktionäre des Vereins. Im Augenblick bedeutet das auch, dass wir uns mit dem Schutz vor Ansteckungen mit dem Corona-Virus beschäftigen und vorausschauend Maßnahmen vorbereiten. Aktuell sind in Nagold keine Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus bekannt. Hoffentlich bleibt das so! Für alle Fälle haben wir aber einen Stufenplan vorbereitet, um notfalls angemessen reagieren zu können. Aktuell befinden wir uns in Stufe 1.

Maßnahmen des VfL Nagold im Umgang mit dem Corona Virus

Stufe 1: Keine bestätigten Infektionen in Nagold, normaler Betrieb der öffentlichen Institutionen etc.
Der Trainings- und Wettkampfbetrieb aller Abteilungen des VfL wird normal weiter betrieben. Sport ist ein Beitrag zur Stärkung des Immunsystems und weiterhin absolut empfehlenswert. Folgende Einschränkungen gelten: Wir bitten Personen, die Symptome einer Infektion zeigen oder sich kürzlich in Risikogebieten aufgehalten haben, von Training und Wettkämpfen fernzubleiben, bis geklärt ist, dass sie keine Infektion mit Corona haben. Wir empfehlen Risikogruppen (Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen etc.) Zurückhaltung und Vorsicht beim Sport. Wir bitten alle, die bekannten Hygieneregeln einzuhalten (häufiges Händewaschen, kein Händeschütteln usw.)

Stufe 2: Es treten in Nagold erste Infektionen auf bzw. erste konkrete Maßnahmen werden lokal ergriffen
Die Abteilungsleiter entscheiden über Einschränkungen beim Trainings- und Wettkampfbetrieb. Da jede Sportart anders betrieben wird, wäre ein einheitliches Vorgehen hier nicht für alle Abteilungen richtig. Die Abteilungsleiter setzen von ihren Entscheidungen den Vorstand sowie Mitglieder und Übungsleiter in Kenntnis.

Stufe 3: Eine relevante Zahl von Infektionen existiert bzw. es werden allgemeine Vorsichtsmaßnahmen etc. verhängt
Der Vorstand entscheidet über die Einstellung des gesamten Trainings- und Wettkampfbetriebs und geeignete Kommunikationswege. Die Abteilungen werden von der Entscheidung in Kenntnis gesetzt und kommunizieren intern weiter.
Die Aufhebung von Einschränkungen wird von der gleichen Ebene beschlossen wie deren Einführung."