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Die Aufbauarbeit im weiblichen Jugendbereich trägt bei den Handballern des VfL Nagold Früchte: Der Aufstieg des Frauenteams in die Landesliga ist ein sichtbares Zeichen dafür. Konsequent setzt der VfL auch in der wahrscheinlich am 10. Oktober startenden Landesliga-Saison auf Eigengewächse. Das Saisonziel, den Klassenerhalt zu erreichen, wird ein hartes Stück Arbeit.

Nun, hart arbeiten können sie, die Nagolder VfL-Frauen. Fleißig sind sie am Trainieren. Dreimal in der Woche kommen sie zum Training zusammen. Und Coach Markus Renz wirkt nicht unzufrieden mit der Trainingsbeteiligung. „Die meisten haben richtig gut mitgezogen“, freut er sich. Nichts anderes hat er allerdings auch erwartet von seinem Team. Schließlich gilt es in der Saison 2020/2021 noch enger zusammenzurücken, noch mehr Teamgeist zu entwickeln, und mit noch mehr Kampf und Ehrgeiz die Herausforderungen anzunehmen. Rein auf dem Papier betrachtet war der Kader des VfL Nagold in der vergangenen Saison nämlich stärker. Gleich fünf erfahrene Spielerinnen sahen mit dem Aufstieg in die Landesliga den richtigen Zeitpunkt gekommen, um sich aus dem Aktivensport zu verabschieden: Liza Sehl, Jessica Günther, Nikolina Skvorc, Carolin Lenz und Lisa Weiß. Damit verabschiedet sich eine Menge Erfahrung aus dem eh sehr jungen Team des VfL Nagold. Hinzu kommt: Das Frauenteam des VfL hat keine externen Neuzugänge zu vermelden. Stattdessen wird aus der Jugend aufgefüllt: Tirza Theurer und Pia Dürr wechseln altersbedingt offiziell von der A-Jugend in die Frauenmannschaft. Hinzu kommen einige aktive A-Jugendspielerinnen wie Jenny Schäfer, Mira Hofmann, Sarah Kunz oder auch Cara Klenk, die im Frauenteam zusätzlich zum Einsatz kommen sollen.

Und dann ist da noch die Jüngste im Team: Denisa Ciornei, 16 Jahre jung, wird als großes Torhütertalent fest bei den VfL-Frauen zwischen den Posten stehen. Zudem spielt sie in dieser Saison auch noch in „ihrer“ B-Jugend mit. Diese Entscheidung auf der Torhüterposition hat zur Folge, dass sich Alisa Kübler, die interimsweise in der vergangenen Saison zum Teil spektakulär gehalten hat, wieder als Feldspielerin ins Team einbringen kann. Sicher eine Verstärkung für den VfL, das steht außer Frage.

„Die Kaderbreite ist nun zwar kleiner als in den vergangenen Jahren, das muss aber nicht unbedingt von Nachteil sein“, ist Markus Renz überzeugt. So bekomme jede mehr Spielanteile und man könne sich vielleicht auch etwas besser aufeinander abstimmen. Dennoch betont er: „Es wird viel von den verbleibenden alten Madeleine und Annette abhängen“, wobei besagte „alten“ Madeleine Majer und Annette Maser Jahrgang 1992 sind, und damit natürlich im besten Handballalter. Ihre Verantwortung im Team wächst noch weiter. Renz: „Sie müssen das Spiel beruhigen und einen wichtigen Part in der Abwehr übernehmen.“ Zudem erwartet der Trainer von allen verbliebenen Spielerinnen, dass sie zu allen Spielen da sind. Spielabsagen, weil man zum Beispiel während der Saison in Urlaub sei, „das geht diese Saison nicht mehr, das können wir nicht mehr ausgleichen“.

Falls die Mannschaft mitzieht, wie es das Trainergespann Markus Renz und Alex Sehl will, traut man dem Team durchaus zu, gegen jedes Team der Liga Punkte holen zu können. Wenngleich es sicher einige Mannschaften gebe, die dem VfL personell überlegen seien. „Gegen die wird es dann schon einen Sahnetag brauchen, um was zu holen.“

Den Klassenerhalt und sich in der Liga zu etablieren, das gibt Renz als Saisonziel aus. Wobei es bei diesem Punkt zwei Corona-Komponenten zu beachten gibt. Zum einen, wie intensiv die Gegnerinnen in den vergangenen Wochen und Monaten durchtrainieren konnten, zum anderen, wie sich die Zuschauerfrage im Verlauf der Saison entwickelt. Schließlich gilt der VfL Nagold als extrem heimstarkes Team. Bei guter Stimmung in der Bächlenhalle, sei es in den vergangenen Jahren für jedes Team schwer gewesen, Punkte in Nagold zu holen. Markus Renz: „Wenn wieder ansatzweise so eine Stimmung aufkommt wie vor allem zu den letzten Spielen in der vergangenen Runde, dann werden wir daheim einige Punkte holen.“

Stand jetzt startet das Abenteuer Landesliga am 10. Oktober mit der Auswärtspartie gegen die HSG Owen-Lenningen. Eine Woche später wäre dann das erste Heimspiel in der Bächlenhalle gegen die HSG Hossingen-Meßstetten. In den nächsten Wochen planen die Nagolder Handballerinnen neben intensiven Trainingseinheiten auch zahlreiche Testspiele.



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Ziemlich genau nach zehn Jahren kehrt die erste Männermannschaft des VfL Nagold in das Oberhaus des Handballbezirks Achalm/Nagold zurück. In der Bezirksliga steht nun der Klassenerhalt als oberstes Ziel auf dem Zettel.
Für die Abteilungschefin Jessica Günther ist mit Blick auf das personelle Potenzial in der ersten Mannschaft sogar ein Mittelfeldplatz realistisch – zumal man noch auf Verstärkungen hofft. In ihren Augen gehört der VfL Nagold ohnehin in die Bezirksliga – wo er einst lange Jahre eine feste Größe bildete.
Altgediente VfL-Anhänger erinnern sich immer noch mit Schrecken an das Frühjahr 2010 – als die Mannschaft in einer katastrophalen Saison drei Trainer verschlissen hatte und den bitteren Gang in die Bezirksklasse antreten musste. Dort hatte sich das Team um Trainer Veljko Saula zwar in der vergangenen Spielzeit zu einem Team für das obere Tabellendrittel entwickelt – mit dem Sprung nach oben hatte in dieser Saison aber niemand mehr gerechnet.
Corona sei Dank glückte im Frühjahr dann doch die irgendwie unerwartete Rückkehr in die Bezirksliga. So wurde die Nagolder Männermannschaft nach Lockdown und dem coronabedingten Saisonabbruch im März am grünen Tisch zum Aufsteiger gekürt. Gemeinsam mit dem ungeschlagenen Klassenprimus TSV Betzingen wechselt der VfL Nagold als Tabellendritter in die Bezirksliga. Diese Konstellation wurde möglich, weil die zu diesem Zeitpunkt zweitplatzierte Mannschaft der TSG Tübingen 2 nicht in die Bezirksliga aufrücken durfte - weil dort bereits die erste Garnitur der Unistädter ihre Kreise zieht.
So oder so: Vor allem ist jetzt im Nagolder Lager die Freude darüber groß, dass es nun wieder zu den Derbys gegen Altensteig, Calw oder Nebringen/Reusten kommt. »In der Bezirksliga wird ein anderer Handball gespielt«, weiß Veljko Saula allerdings, dass der VfL Nagold in der bevorstehenden Saison in erster Linie seine Heimspiele in der Bächlenhalle gewinnen muss, um in der Bezirksliga zu bestehen.
Eigentlich hatten Veljko Saula und sein Team den Sprung ins Oberhaus des Handballbezirks Achalm/Nagold erst in der nächsten Spielzeit auf der Agenda. Trotzdem nimmt man diese Gelegenheit gerne mit und die Spieler sind natürlich schon heiß, sich in der neuen Liga zu beweisen.
Nach dem individuellen Lauftraining während des Lockdowns und einigen Trainingseinheiten in Kleingruppen und mit Mindestabstand im Nagolder Stadion wird seit Juni wieder in der Halle trainiert. »Die Jungs ziehen richtig gut mit und die Vorbereitung läuft bisher top«, zeigt sich Veljko Saula zufrieden. Personell ist das letzte Wort in Sachen Kaderplanung noch nicht gesprochen. So sind mit Marc Österlen und Daniel Stimpfle zwei Nachwuchstalente zum VfL Nagold zurückgekehrt, doch bis zum Saisonstart setzt der VfL-Coach auf die eine oder andere weitere Verstärkung.
Am 10. Oktober soll der Startschuss für die neue Saison in der Bezirksliga fallen, wobei Aufsteiger VfL Nagold seine Visitenkarte zum Saisonauftakt bei der zweiten Garnitur des Verbandsliga-Aufsteigers SG Oberhausen/Unterhausen abgeben wird. In der Woche darauf gibt es dann gleich den ersten Lokalschlager, wenn die HSG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell in der Bächlenhalle gastiert.
Dabei setzen die Verantwortlichen der VfL-Handballer bei den Heimspielen in der Bächlenhalle auf eine lautstarke Unterstützung von den Rängen. »Wenn unser Hygienekonzept genehmigt wird, kann vor Zuschauern gespielt werden«, macht Jessica Günther deutlich. Natürlich mit den aktuellen Abstandsregeln und mit komplett ausgefahrener Tribüne. »Das wird noch genau ausgemessen«, sagt die Abteilungsleiterin und rechnet mit bis zu 150 Zuschauern pro Heimspiel.

Von Uwe Priestersbach

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In der Landesliga-Staffel 3 werden die Frauen des VfL Nagold nach ihrem Aufstieg ab der nächsten Saison an den Start gehen. Ein Blick auf die Zusammensetzung der Staffel zeigt, dass die Strecken zu den Auswärtsspielen nun deutlich länger werden. Es hätte allerdings schlimmer kommen können. In gut einer Stunde Fahrtzeit dürften alle Teams erreichbar sein.
Die HSG Baar – in der vergangenen Saison Fünfter der Landesliga – ist aus Nagolder Sicht am weitesten entfernt. Auf 81 Kilometer Fahrstrecke kommt Google Maps, wenn man von Nagold aus in den Süden reist und die Hohenlupfen-Sporthalle in Talheim erreichen will. Dank der vielen Autobahnkilometer ist die Strecke aber in etwa 55 Minuten zu bewältigen.
Ein gänzlich unbeschriebenes Blatt für den VfL Nagold ist auch die HSG Owen-Lenningen. Das Team wurde Meister in der Bezirksliga des Bezirks Esslingen-Teck und hat seine Spielstätte im 77 Kilometer entfernten Unterlenningen. Google-Geschätzte Dauer der Anfahrt in Richtungen Osten: 67 Minuten. 70 Kilometer sind es zur Heuberghalle in Meßstetten, wo die HSG Hossingen-Meßstetten ihre Heimspiele austrägt. In etwa einer Stunde ist das Ziel erreicht. Und gegen die HSG haben die VfL-Frauen immerhin bereits vor dem Rückrundenstart schonmal ein Testspiel absolviert. Damals hatte die HSG die Nase vorn. Die vergangene Saison beendete Hossingen-Meßstetten auf dem neunten Platz der Landesliga.
Zum Auswärtsspiel beim TSV Wolfschlugen 2 ist man ebenfalls knapp eine Stunde unterwegs. 88 Kilometer in östlicher Richtung liegt die Spielstätte von Nagold entfernt. Wolfschlugen stieg als Zweiter der Bezirksliga Esslingen-Teck in die Landesliga auf und ist ansonsten aus VfL-Sicht ein völlig unbeschriebenes Blatt. Das erste Damen-Team aus Wolfschlugen spielt in der dritten Liga.
Als Landesliga-Achter ist auch die HSG Albstadt in der Landesliga-Staffel des VfL Nagold vertreten. Gespielt wird in der 65 Kilometer entfernten Mazmannhalle in Ebingen – laut Google Maps in etwas mehr als einer Stunde zu erreichen. Gerade mal einen Kilometer näher (64) liegt die Doppelsporthalle Rottweil. Dort wird der VfL Nagold auf die HSG Rottweil treffen, ein Team, dem der VfL vor etwa eineinhalb Jahren bei einem Vorbereitungsturnier begegnet ist. Dank Autobahn ist das Auswärtsziel bereits nach 50 Minuten erreicht. Die HSG Rottweil stieg als Vizemeister der Bezirksliga Neckar-Zollern in die Landesliga auf.
Bisher in der Landesliga-Staffel 2 am Start war der TB Neuffen. Als Fünftplatzierter gehört Neuffen sicherlich zu den stärksten Teams der Klasse. Und auch die Anfahrtszeit hat es für die Nagolder in sich: 70 Minuten für 62 Kilometer in Richtung Osten.
Noch aus dem Pokalfinale kennen die VfL-Frauen die Spvgg Mössingen, die die Landesligasaison auf Tabellenplatz 10 abgeschlossen hat. Zu der den VfL-Sportlern dann doch recht gut bekannten Mössinger Steinlachalle sind es 40 Kilometer, Fahrzeit etwa 45 Minuten.
Und quasi vor der Haustür in nur 32 Kilometer Entfernung liegt die Kreissporthalle Derendingen, wo der VfL Nagold schon so manchen Fight gegen die SG Tübingen ausgefochten hat. Die SG ist bekanntlich als Meister der Bezirksliga Achalm-Nagold aufgestiegen und damit das einzige Team, das der VfL Nagold wirklich gut aus den vergangenen Spielzeiten kennt.
Damit setzt sich die Landesliga-Staffel 3 aus zehn Teams zusammen, drei von ihnen aus dem Bezirk Achalm-Nagold, drei aus Esslingen-Teck und vier aus dem Bezirk Neckar-Zollern. Die Hälfte der zehn Mannschaften sind Aufsteiger aus den Bezirksligen.


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