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Aktuelles:

Aktuelle Spielberichte

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VfL Nagold – SG Nebringen/Reusten 32:22 (15:14)

Die Handballerinnen des VfL Nagold fuhren gegen die SG Nebringen/Reusten den nächsten Sieg ein. Mit einem 32:22-Sieg zeigte der VfL den Gästen aus dem Gäu klar auf, wer der Herr in der Bächlenhalle ist. In der ersten Hälfte konnte die SG noch mithalten mit den Gastgeberinnen aus Nagold. Dabei war auch in dieser Phase bereits der VfL das dominierende Team. Nur konnte man die Überlegenheit noch nicht in Tore ummünzen. Von Anfang an aber hatten die Nebringer Frauen ihre Probleme mit den spielstarken und schnellen VfL-Spielerinnen im Angriff. Sophie Reime, Iva Buric und Alena Wolf waren in ihrem Tor- und Tatendrang kaum zu bremsen. Hinzu kam eine überragend aufgelegte Sieben-Meter-Schützin: Acht Treffer in acht versuchen – diese blitzsaubere Bilanz konnte Aline Rau in dem Spiel aufweisen. Und den Sieben Metern kam in der Partie herausragende Bedeutung zu. Schiedsrichter Albert Pukall zeigte den Teams von Anfang an klare Kante und pfiff konsequent auf beiden Seiten insgesamt 20 Strafwürfe. Der VfL Nagold hatte an diesem Tag mit Aline Rau nicht nur eine erstklassige Schützin in seinen Reihen, auch Torhüterin Alisa Kübler glänzte ein ums andere mal. Von den neun Sieben-Metern für Nebringen konnten diese jedenfalls nur vier verwandeln. Dass die Partie in der ersten Hälfte dennoch recht eng zuging, begründet VfL-Coach Markus Renz damit, das man sich in Halbzeit eins immer wieder „dumme Gegentore“ eingefangen habe. „Einige leichtsinnige Fehler“ bemängelt Renz für diese Phase, der dennoch insgesamt mit der Partie „relativ zufrieden“ ist. An der zweiten Halbzeit des VfL Nagold gab es auch nicht viel zu bemängeln. Gegen Gegnerinnen, die sich nie aufgaben, konnten die Nagolder Handballerinnen ihre spielerische Überlegenheit nun endlich auch in Zählbares umsetzen. Und so geht auch der Zehn-Tore-Vorsprung, den man sich bis zum Ende herausgespielt hatte, völlig in Ordnung. „Da haben wir schön mit Tempo gespielt“, freute sich Renz nach der Partie, dass viele seiner Vorgaben auch umgesetzt wurden. Wenngleich er auch befindet: „Unser Gegenstoßverhalten war noch nicht so gut. Da sehe ich noch mehr Potenzial.“ 20 Sieben-Meter, Neun Herausstellungen, sechs Gelbe Karten – ein wenig spiegeln diese Zahlen schon wider, dass sich hier zwei abwehrfreudige Teams gegenüberstanden. Unfair oder übertrieben hart war das Spiel aber zu keiner Zeit. Und der VfL Nagold kann sich rühmen, gegen die zumindest bis vor der Partie auf dem Papier stärkste Abwehr der Bezirksliga satte 32 Treffer gesetzt zu haben – keine Mannschaft traf in dieser Saison öfters gegen die SG.
Es spielten für den VfL Nagold: Annette Maser (2), Sophie Reime (4), Alena Wolf (5), Theresa Klußmann, Madeleine Majer (1), Luisa Harr, Iva Buric (10/2), Marlen Dengler, Aline Rau (8/8), Aileen Hofmann, Lisa Weiß (1), Carolin Lenz (1) und Alisa Kübler im Tor.

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+++Zwei Siege der D-Jugend+++
Von zwei Mannschaften haben wir vom Wochenende noch Ergebnisse zu vermelden. Während unsere männliche C-Jugend auswärts in Böblingen leider unterlag, gewann die gemischte D-Jugend ihre zwei Spiele. +++Männliche C-Jugend: HSG Böblingen/Sindelfingen 3 – VfL Nagold 28:16 (13:7)+++
Die Gastgeber wurden im Prinzip von Anfang an ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach sechs Minuten lagen sie bereits mit 4:1 in Führung. Unsere von Nikolina Skvorc und Liza Sehl gecoachten Jungs ließen sich allerdings nicht abschütteln, glichen nach 12 Minuten zum 4:4 aus, doch dann zog die HSG doch noch davon. Und so ging es mit 13:7 in die Pause. In der zweiten Hälfte gelang es unseren Jungs nicht mehr den Vorsrprung zu verkürzen, im Gegenteil, der Gastgeber konnte den Vorsprung noch weiter ausbauen, und so endete die Partie schließlich mit einer deutlichen 28:16-Niederlage. Es spielten für den VfL Nagold: Antonio Knezevic im Tor, Albin Rexha, Patrick Rosshau (1), Luka Lasovic (5), Francesco Michienzi (3/2), Fran Vukasic (5), Niklas Böddinghaus (2), Finn-Niklas Kammler, Jakub Duda,Erik Bäsler und Michael Bauer.

+++Gemischte D-Jugend+++
VfL Nagold – Spvgg Mössingen II 14:5 (8:3): Nichts anbrennen ließ unsere gemischte D-Jugend in der Partie gegen die Spvgg Mössingen 2. Von Anfang an lagen die Jungs und Mädels in Führung und bauten diese konsequent aus. Beim Spielstand von 8:3 ging es nach zwölf Minuten in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte spielten die von Grit Uhlig und Nicole Gaiser trainierten Kids überzeugend auf. Und so endete die Partie schließlich 14:5 für Nagold. Es spielten für den VfL Nagold: Natalia Lorenz, Mateo Lasovic (5), Frieder Braun (1), Karoline Wolf, Aaron Ajdinovic, Janina Hehr, Jonah Klose (2/1), Sarai Brösamle, Frederik Digel, Jonas Eßlinger (6), Felix Hain und Kiana Bangemann.

VfL Nagold - SV Leonberg/Eltingen II 17:10 (11:5): Auch im zweiten Spiel des Nachmittags fuhr unsere D-Jugend einen Sieg ein. Dabei gestaltete sich das Spiel in den ersten Minuten noch ausgeglichen. Keines der Teams gelang es, sich abzusetzen. Nach sieben Minuten stand es bereits 5:5. Danach kam der VfL langsam aber sicher auf die Siegerstraße. Bis zur Pause erhöhten die Jungs und Mädels aus Nagold auf 11:5. Um den Sige nach Hause zu bringen reichte es in Halbzeit zwei eine ausgeglichene Partie zu spielen. Nagold traf noch weitere sechs Tore, die SV Leonberg/Eltingen fünf. Es spielten für den VfL Nagold: Natalia Lorenz (1), Mateo Lasovic (3), Frieder Braun (3), Karoline Wolf, Aaron Ajdinovic (2), Janina Hehr, Jonah Klose (3), Sarai Brösamle, Frederik Digel, Jonas Eßlinger (5/1), Felix Hain und Kiana Bangemann.

Spvgg Aidlingen - VfL Nagold 15:21 (9:13)

Ihren siebten Sieg in der Bezirksliga holte sich unsere weibliche A-Jugend beim Auswärtsspiel in Aidlingen. Dabei waren unsere Mädels das dominierende Team, doch Aidlingen hielt mit einer guten Abwehrleistung durchaus dagegen. Sarah Kunz eröffnete die Partie mit dem 1:0 für Nagold. Doch Aidlingen hielt vor allem in der Anfangsphase mit. Unsere Mädels spielten sich zwar immer wieder ihre Chnacen heraus, doch scheiterten sie oft an der starken Leistung der gegenerischen Torhüterin. Und so konnte sich in der ersten Viertelstunde kein Team absetzen. 4:4 stand es, dann wurde unser Angriff langsam bissiger und auch in der Abwehr bekamen die von Thorsten Hafner trainierten jungen Frauen einen noch besserern Zugriff, und Denisa Ciornei parierte immer wieder sehenswert. Und so setzte sich Nagold mit der Zeit dann doch etwas ab. 13:9 lag der VfL zur Pause vorne. In Hälfte zwei starteten unsere Mädels wie ausgewechselt. Mira Hofmann setzte sich innerhalb von drei Minuten dreimal in Folge im 1:1 durch und netzte ein, Jenny Schäfer traf kurz danach zum 17:9 aus Nagolder Sicht. Nach 41 Minuten lag der VfL mit 19:10 vorne. Dann allerdings war diese bärenstarke Phase auch schon vorbei. Die Mädels verwalteten den Sieg, doch trafen sie selbst nur noch zweimal ins Tor, Aidlingen dagegen kam noch zu fünf Treffern. Die Partie endete mit einem ungefährdeten 21:15-Sieg für Nagold.
Es spielten für den VfL Nagold: Denisa Ciornei im Tor, Mira Hofmann (4), Cara Klenk (2), Hannah Kunz (2), Gabriela Car, Tirza Theurer (2), Jenny Schäfer (3/1), Pia Sophie Dürr, Janina Koch (1) und Sarah Kunz (7/4).

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TSG Reutlingen 2 - VfL Nagold 27:36 (12:18)

Der VfL Nagold ist auch auswärts eine Macht: In der Reutlinger Storlach-Sporthalle sorgte die VfL-Sieben mit 36 Treffern für klare Verhältnisse in der Bezirksklasse. Eine überragende Rolle spielte Markus Renz, der aus allen Lagen traf und alleine 16 Treffer erzielte. »Wir haben in Reutlingen gut gespielt«, erklärte der Nagolder Trainer Veljko Saula. Positiv fand er dass die neuen Nagolder Spielzüge gut funktioniert hatten – und der VfL-Coach hatte gesehen, was möglich ist wenn seine Mannschaft in der Offensive geduldig ist. Zufrieden zeigte er sich ebenso mit der Abwehrleistung, die mit einem vorgezogenen Spieler die Reutlinger Kreise erfolgreich störte. In der ersten Viertelstunde leistete die zweite Reutlinger Garnitur noch erfolgreich Widerstand. Zwar legten Tobias Karl und Armed Ademi auf 3:1 (4.) vor – und Markus Renz traf zum 7:4 (11.). Doch beim 9:9 (16.) waren die Hausherren noch einmal dran, bevor sich der VfL Nagold absetzen konnte. Kreisläufer Patrick Seyfahrth traf nach 21 Zeigerumdrehungen zum 13:9, und nach drei Nagolder Treffern in Folge stand es 18:12 beim Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel wurde Tobias Karl an die kurze Leine genommen, doch jetzt schlug die Stunde von Markus Renz, der in der zweiten Spielhälfte zehn Treffer verbuchte. Mit einem Doppelschlag (39.) schraubte er das Ergebnis auf 23:14 hoch – und als Markus Renz in der 51. Minute beim 31:21 für den ersten Zehn-Tor-Vorsprung sorgte, war die Messe in Reutlingen gelesen. Schade fand es Veljko Saula, dass sein Team jetzt wieder eine Pause hat, bevor der VfL Nagold zum Topspiel nach Mössingen fährt. Für den Nagolder Trainer ist mit Blick auf den nach wie vor ungeschlagenen TSV Betzingen klar, dass der Meisterzug in der Bezirksklasse abgefahren ist. Doch »unser Ziel muss jetzt der zweite Tabellenplatz sein«, unterstreicht er.
VfL Nagold: Lars Thillmann und Simon Walz im Tor, Maximilian Hammann (2), Markus Renz (16/3), Felix Hammann, Jonas Rink, Armed Ademi (6), Tobias Karl (4), Philipp Beifuß (3), Frank Renz (1/1), Tobias Hück, Patrick Seyfahrth (4/1)

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TSG Reutlingen - VfL Nagold 17:22 (6:8)

So recht mochte bei den Nagolder Handballerinnen nach dem Auswärtssieg gegen die TSG Reutlingen keine Freude aufkommen. Kein Jubel, nur verhaltenes Klatschen, kein Sieger-Kreisel. Der Grund: Etwa eine Stunde vor der Partie hatten die ambitionierten Spielerinnen aus Nagold erfahren, dass ihnen vier Punkte abgezogen wurden. Die Tabellenführung ist damit dahin. Und auch die gehegten Aufstiegshoffnungen sind nun in weite Ferne gerückt. Gleich nach dem Spiel ging die Abteilungsleitung der Nagolder Handballer in die Informations-Offensive und veröffentlichte auf ihren Online-Kanälen ein ausführliches Statement zu den Punktabzügen. „Wir haben eine Jugendspielerin eingesetzt, die nicht spielberechtigt war“, heißt es darin. „Unser Torhütertalent darf in einer Saison nur in zwei Mannschaften eingesetzt werden. Wir haben sie in drei Teams eingesetzt“, klärt die Abteilungsleitung weiter auf. Durch das Doppelspielrecht sei sie berechtigt aktiv und Jugend zu spielen, allerdings nicht in der B-Jugend, der A-Jugend und bei den Frauen, „sondern eben nur in zwei der besagten Mannschaften“. Zweimal kam die junge Torhüterin bei den Frauen des VfL zum Einsatz – beide eigentlich von Nagold gewonnenen Spiele wurden nun vom Bezirks mit jeweils 0:2 gegen den VfL Nagold gewertet. Dabei handelt es sich um die Partien gegen den VfL Pfullingen 2 und die SKV Rutesheim. In der Mitteilung der Abteilungsleitung heißt es weiter: „Ein für unsere Frauen leider folgenschwerer Fehler (...) Wir, als Abteilungsleitung übernehmen die volle Verantwortung für diesen Fehler, der so hätte nicht passieren dürfen.“ Besonders wichtig ist den Verantwortlichen aber die Entschuldigung beim Frauenteam. „Vor allem für unsere Frauen und unser sehr engagiertes Trainerteam tut es uns unendlich leid, denn sie trainieren dreimal die Woche hart, um das Ziel des Aufstiegs verwirklichen zu können.“ Nun gelte es, „trotz der mehr als bescheidenen Situation“, den Kopf nicht hängen zu lassen und Jagd auf Tübingen und Großengstingen zu machen - und zu hoffen, dass eventuell mehr als eine Mannschaft in die Landesliga aufsteige. Angesichts dieser schlechten Nachrichten, die sicher ein echter Motivationsblocker waren, spielten die VfL-Frauen in Reutlingen bemerkenswert stark auf. „Wir haben ein ordentliches Auswärtsspiel gemacht, vor allem mit dieser Geschichte noch in den Köpfen“, analysierte Coach Markus Renz nach der Partie. Abwehr und Torhüterin seien das gesamte Spiel über „richtig gut“ gewesen. Das Umschaltspiel war besser als zuvor, nach Ballgewinnen gelangen immer wieder auch einfache Tore. „Dafür taten wir uns im Positionsangriff diesmal schwerer“, so Renz. In die hart geführte Partie mussten sich die VfL-Frauen anfangs erst einfinden. Insgesamt 15 Zeitstrafen verteilte der Schiedsrichter. Dennoch war es eine fair geführte Partie, die aber von der konsequenten Abwehrarbeit auf beiden Seiten geprägt war. In der ersten Viertelstunde fielen nur drei Tore. Dann kam der VfL besser in Fahrt. Marlen Dengler traf in der 26. Minute zum 8:4 für Nagold. Mit einer Zwei-Tore-Führung (8:6) ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte hätte das Spiel auch nochmal kippen können. Die Reutlingerinnen gingen nach 39 Minuten mit 10:9 in Führung, doch Alena Wolf traf zum 10:10 und Aileen Hofmann brachte Nagold schließlich wieder mit 11:10 in Führung. Als Aline Rau nach 50 Minuten zur Nagolder 17:13-Führung traf, war den Gästen der Sieg nicht mehr zu nehmen. Unaufgeregt und souverän brachten sie den Sieg nach Hause, der letztlich mit 22:17 aus Nagolder Sicht auch deutlich ausfiel.
Es spielten für den VfL Nagold: Alisa Kübler im Tor, Elena Weber, Aileen Hofmann (3), Annette Maser, Alena Wolf (3), Madeleine Majer, Luisa Harr, Aline Rau (7/3), Iva Buric (5/1), Lisa Weiß (3), Sophie Reime, Marlen Dengler (1) und Mira Hofmann.

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Stellungnahme Punktabzug

Liebe Handballfreunde,
wenn ihr einen Blick auf die Tabelle der Frauenbezirksliga werft, dann wird euch auffallen, dass unsere Frauen nicht mehr Erster sind und von gestern auf heute 4 Minuspunkte mehr auf dem Konto haben. Der Punktabzug hat einen Grund.

Wir haben eine Jugendspielerin eingesetzt, die nicht spielberechtigt war. Unser Torhütertalent Denisa, 16 Jahre alt, darf in einer Saison nur in zwei Mannschaften eingesetzt werden. Wir haben sie in drei Teams eingesetzt. Sie ist durch das Doppelspielrecht berechtigt aktiv und Jugend zu spielen, allerdings nicht in der wB, wA und bei den Frauen, sondern eben nur in zwei der besagten Mannschaften. Da sie zuerst in der wB und dann in der wA zum Einsatz kam, hätte sie nicht Frauen spielen dürfen. Ein für unsere Frauen leider folgenschwerer Fehler, der zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt kommt. Wir, als Abteilungsleitung übernehmen die volle Verantwortung für diesen Fehler, der so hätte nicht passieren dürfen.

Die Tabelle der Bezirksliga wird demnach kräftig durcheinandergewirbelt. Nicht nur wir sind die Leidtragenden. Die Damen aus Reutlingen sind auf einmal Letzter, da Rutesheim und Pfullingen unsere Punkte zugesichert wurden. Sportlich gesehen ein echter Nachteil für die Reutlinger Damen. Und aus dem Dreikampf um den Aufstieg ist leider (vorerst) ein Zweikampf geworden.

Vor allem für unsere Frauen und unser sehr engagiertes Trainerteam tut es uns als Abteilungsleitung unendlich leid, denn sie trainieren 3x die Woche hart, um das Ziel des Aufstieges verwirklichen zu können. Nun gilt es, trotz der mehr als bescheidenen Situation, den Kopf nicht hängen zu lassen und Jagd auf Tübingen und Großengstingen zu machen und zu hoffen, dass eventuell mehr als eine Mannschaft in die Landesliga aufsteigt. Wir appellieren an unsere Nagolder Handballfans unsere Frauen mehr als sowieso schon zu unterstützen und ihnen durch eine rappelvolle Bächlenhalle die Anfeuerung zukommen zu lassen, die sie verdienen.

Ihren starken Willen und Einsatzbereitschaft haben sie beim heutigen Auswärtssieg in Reutlingen wieder unter Beweis gestellt! Mädels, ihr seid wirklich toll! Weiterkämpfen!

VfL Nagold – SV Leonberg/Eltingen 28:24 (15:9)

Traditionell war der Kader wiedermal nicht allzu groß. Nur mit neun Spielerinnen bestritt unsere weibliche A-Jugend ihr jüngstes Heimspiel, davon sind vier etatmäßig aus der B-Jugend. Dennoch überzeugte das Team und schlug am Ende mit der SV Leonberg/Eltingen eines der Top-Teams der Bezirksliga. Die Mädels rund um Coach Thorsten Hafner hatten einen guten Tag erwischt. Und an so einem können sie mit jedem Team der Bezirksliga mithalten. Wobei das mit dem guten Tag schon wieder ein wenig relativiert werden muss. Die ersten fünf Minuten des Spiels waren nämlich alles andere als gut. Wie so oft taten sich die Mädels sehr schwer damit, überhaupt ins Spiel zu finden. Und Schwuppdiwupp lag man nach nur vier Minuten bereits 0:5 hinten. Doch zum Glück sind wir beim Handball. Da ist bekanntlich vieles möglich. Und so setzten die A-Jugend-Girls zu einer fulminanten Aufholjagd an. Der Schlüssel zum Erfolg: Die Abwehr stabilisierte sich, und Torhüterin Denisa Ciornei fand immer besser ins Spiel. Und siehe da: Zehn Ninuten später war mit 7:7 der Ausgleich geschafft, kurz danach gingen unsere Mädels in Führung. Und diese bauten sie schließlich bis zur Pause konsequent auf 15:9 aus. Von 0:5 auf 15:9 – Respekt! Was für eine Aufholjagd! Es stimmte vieles bei dem Spiel unserer weiblichen A-Jugend. Im Angriff präsentierte man sich flexibel und auf allen Positionen gefährlich. Das ist auch der Grund, warum alle Feldspielerinnen Tore erzielten. Und auch in der zweiten Hälfte arbeitete die Abwehr konzentriert und die Torhüterin parierte munter weiter. Ein Beispiel gefällig? Sechs Sieben Meter bekam Leonberg zugesprochen. Nur zwei Treffer landeten im VfL-Tor. In der 47. Minute war der Abstand auf komfortable zehn Treffer angewachsen, 24:14 stand es da. Nun kam Leonberg wieder zu einigen Treffern, auch über eine Umstellung beim Spiel über den Kreis. Beim Stand von 26:21 für Nagold nahm Thorsten Hafner nochmals eine Auszeit und stellte die Abwehr neu auf das Kreisspiel der Leonbergerinnen ein. Mit Erfolg. Die Gäste konnten zwar noch Ergebniskosmetik betreiben, doch unseren Mädels war der verdiente Erfolg nich mehr zu nehmen. 28:24 endete die Partie für Nagold. In der Tabelle ist unsere A-Jugend damit weiter auf einem guten fünften Platz und Leonberg/Eltingen als Viertem jetzt noch dichter auf den Fersen. Beide Teams haben zehn Minuspunkte, Leonberg aber ein Spiel mehr absolviert als Nagold.
Es spielten für den VfL Nagold: Mira Hofmann (3), Cara Klenk (7), Hannah Kunz (1), Gabriela Car (2), Tirza Theurer (2), Angela Bucic (2), Jenny Schäfer (5), Sarah Kunz (6/2) und Denisa Ioana Ciornei im Tor.

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VfL Nagold – VfL Pfullingen 2 25:19 (11:10)

Den Handballerinnen des VfL Nagold ist die Revanche für die unglückliche Hinrundenniederlage gegen den VfL Pfullingen 2 gelungen. In der heimischen Bächlenhalle siegte der Bezirksligist aus Nagold mit sechs Toren Vorsprung. Nagold nimmt damit wieder die Tabellenspitze ein. Ein Selbstläufer was das Spiel aber nicht. Auch beim Heimspiel vor etwa 100 Zuschauern hatte das Team von Trainer Markus Renz durchaus seine Probleme mit den flinken und gut ausgebildeten Spielerinnen aus Pfullingen. Dabei stand die Abwehr gut. „Wir haben wieder keine 20 Gegentore bekommen“, freut sich Renz. Darauf lasse sich aufbauen. Doch im Angriff haperte es das ein ums anderer Mal. Immer wieder spielten sich die Nagolder Handballerinnen exzellente Chancen heraus – um dann den Ball dann doch nicht im gegnerischen Tor unterzubringen. Die eigentliche Überlegenheit der Nagolder Handballerinnen spiegelte sich dadurch lange Zeit nicht im Spielstand wider. Nach zehn Minuten glich Pfullingen das erste Mal zum 4:4 aus. Und es lag wie erwähnt vor allem an der schlechten Chancenverwertung der Nagolderinnen, dass sie sich in dieser Phase nicht wieder vom Gegner absetzen konnten. Im Gegenteil, auch die Gäste gingen hin und wieder in Führung. Und so ging es mit einer denkbar knappen 11:10-Führung für Nagold in die Pause. „In der zweiten Halbzeit war die Chancenverwertung dann etwas besser“, analysiert Renz das Spiel. Aber eben nur etwas. Denn wieder konnte ein Vier-Tore-Vorsprung, den Nagold bereits nach 35 Minuten aufgebaut hatte (15:11) nicht ausgebaut oder wenigstens verwaltet werden. Nagold blieb in Hälfte zwei zwar stets in Führung, doch nach 41 Minuten war Pfullingen wieder auf 18:17 dran und zehn Minuten vor dem Ende führte der VfL Nagold nur mit 20:18. Da war das Spiel noch offen. Markus Renz nahm in dieser Phase nochmals eine Auszeit, und das Team fokussierte sich neu. Mit Erfolg. Fünf Minuten vor dem Ende traf Alena Wolf zum 22:18 für Nagold. Pfullingen stellte nun auf eine offensive Abwehr um, und Nagold wusste die größeren Lücken eiskalt zu nutzen. Und so traf denn auch Aileen Hofmann per Kontertor zum 25:19-Endstand für Nagold. „Eigentlich waren wir besser, als die sechs Tore Vorsprung“, befand Renz nach dem Spiel. Doch den Gegnerinnen sei es eben gelungen, immer wieder das Tempo aus dem Spiel herauszunehmen. In den zuweilen sehr langen Angriffen der Pfullingerinnen kassierte man „manchmal noch ein dummes Gegentor“, obwohl die Abwehr eigentlich gut stand. Alles in allem ist Renz aber froh, dass das Spiel gewonnen wurde. Denn nach dem Verlauf des Hinspiels, das Nagold in Pfullingen 21:20 verloren hatte, sei eigentlich klar gewesen, dass sich sein Team gegen diesen Gegner etwas schwerer tun werde. Dabei sind dem VfL-Coach auch einige Dinge aufgefallen, wo es noch nicht so richtig passe. „Wir müssen auf jeden Fall unser Umschaltspiel verbessern“, sagt Renz. Aus der guten Abwehrarbeit heraus, mache sein Team noch viel zu wenig.
Es spieltem für den VfL Nagold: Elena Weber (1), Annette Maser (5), Sophie Reime (6/2), Alena Wolf (2), Theresa Klußmann, Madeleine Majer (3), Luisa Harr, Iva Buric, Alisa Kübler, Marlen Dengler, Aline Rau (3/3), Aileen Hofmann (3), Lisa Weiß (2) und Denisa Ioana Ciornei im Tor.

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