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Aktuelle Neuigkeiten & Spielberichte

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In der Landesliga-Staffel 3 werden die Frauen des VfL Nagold nach ihrem Aufstieg ab der nächsten Saison an den Start gehen. Ein Blick auf die Zusammensetzung der Staffel zeigt, dass die Strecken zu den Auswärtsspielen nun deutlich länger werden. Es hätte allerdings schlimmer kommen können. In gut einer Stunde Fahrtzeit dürften alle Teams erreichbar sein.
Die HSG Baar – in der vergangenen Saison Fünfter der Landesliga – ist aus Nagolder Sicht am weitesten entfernt. Auf 81 Kilometer Fahrstrecke kommt Google Maps, wenn man von Nagold aus in den Süden reist und die Hohenlupfen-Sporthalle in Talheim erreichen will. Dank der vielen Autobahnkilometer ist die Strecke aber in etwa 55 Minuten zu bewältigen.
Ein gänzlich unbeschriebenes Blatt für den VfL Nagold ist auch die HSG Owen-Lenningen. Das Team wurde Meister in der Bezirksliga des Bezirks Esslingen-Teck und hat seine Spielstätte im 77 Kilometer entfernten Unterlenningen. Google-Geschätzte Dauer der Anfahrt in Richtungen Osten: 67 Minuten. 70 Kilometer sind es zur Heuberghalle in Meßstetten, wo die HSG Hossingen-Meßstetten ihre Heimspiele austrägt. In etwa einer Stunde ist das Ziel erreicht. Und gegen die HSG haben die VfL-Frauen immerhin bereits vor dem Rückrundenstart schonmal ein Testspiel absolviert. Damals hatte die HSG die Nase vorn. Die vergangene Saison beendete Hossingen-Meßstetten auf dem neunten Platz der Landesliga.
Zum Auswärtsspiel beim TSV Wolfschlugen 2 ist man ebenfalls knapp eine Stunde unterwegs. 88 Kilometer in östlicher Richtung liegt die Spielstätte von Nagold entfernt. Wolfschlugen stieg als Zweiter der Bezirksliga Esslingen-Teck in die Landesliga auf und ist ansonsten aus VfL-Sicht ein völlig unbeschriebenes Blatt. Das erste Damen-Team aus Wolfschlugen spielt in der dritten Liga.
Als Landesliga-Achter ist auch die HSG Albstadt in der Landesliga-Staffel des VfL Nagold vertreten. Gespielt wird in der 65 Kilometer entfernten Mazmannhalle in Ebingen – laut Google Maps in etwas mehr als einer Stunde zu erreichen. Gerade mal einen Kilometer näher (64) liegt die Doppelsporthalle Rottweil. Dort wird der VfL Nagold auf die HSG Rottweil treffen, ein Team, dem der VfL vor etwa eineinhalb Jahren bei einem Vorbereitungsturnier begegnet ist. Dank Autobahn ist das Auswärtsziel bereits nach 50 Minuten erreicht. Die HSG Rottweil stieg als Vizemeister der Bezirksliga Neckar-Zollern in die Landesliga auf.
Bisher in der Landesliga-Staffel 2 am Start war der TB Neuffen. Als Fünftplatzierter gehört Neuffen sicherlich zu den stärksten Teams der Klasse. Und auch die Anfahrtszeit hat es für die Nagolder in sich: 70 Minuten für 62 Kilometer in Richtung Osten.
Noch aus dem Pokalfinale kennen die VfL-Frauen die Spvgg Mössingen, die die Landesligasaison auf Tabellenplatz 10 abgeschlossen hat. Zu der den VfL-Sportlern dann doch recht gut bekannten Mössinger Steinlachalle sind es 40 Kilometer, Fahrzeit etwa 45 Minuten.
Und quasi vor der Haustür in nur 32 Kilometer Entfernung liegt die Kreissporthalle Derendingen, wo der VfL Nagold schon so manchen Fight gegen die SG Tübingen ausgefochten hat. Die SG ist bekanntlich als Meister der Bezirksliga Achalm-Nagold aufgestiegen und damit das einzige Team, das der VfL Nagold wirklich gut aus den vergangenen Spielzeiten kennt.
Damit setzt sich die Landesliga-Staffel 3 aus zehn Teams zusammen, drei von ihnen aus dem Bezirk Achalm-Nagold, drei aus Esslingen-Teck und vier aus dem Bezirk Neckar-Zollern. Die Hälfte der zehn Mannschaften sind Aufsteiger aus den Bezirksligen.


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Dass 2020 die Frauen der Nagolder Handballer in die Landesliga aufsteigen und die Männer in die Bezirksliga, das ist auch der jahrelangen stringenten Jugendarbeit der Abteilung zu verdanken. Mit viel Herzblut und noch mehr Spaß wird sich beim VfL um die Jugend gekümmert. Die sportliche Amibtion freilich kommt nicht zu kurz.

Die Corona-Pandemie sorgte auch im Jugendbereich der VfL-Handballer für einen schlagartigen Stopp der Aktivitäten. Nach der erzwungenen Corona-Pause, stiegen nach den Aktiven Mitte Juni auch die älteren Jugendlichen als erste wieder ins Training ein. Und die gute Trainingsbeteiligung machte schnell deutlich, dass es wohl gelungen ist, die meisten Spieler bei der Stange zu halten. Alle wirkten richtig heiß darauf, endlich mal wieder zum Handball greifen zu dürfen.
Allen voran die weibliche A- und die B-Jugend. Hier wächst der Nachwuchs für das frischgebackene Landesligateam des VfL heran – ein Team, das ausschließlich aus Nagolder Eigengewächsen besteht. Einige A-Jugend-Spielerinnen trainierten in der vergangenen Saison auch schon bei den Frauen mit und kamen auch zu Spieleinsätzen im Frauenteam. Der Schwerpunkt unter Coach Thorsten Hafner lag aber klar auf dem eigenen Jugendteam. Die A-Jugend schlug sich bis zum Corona-Stopp im März in einer stark besetzten Bezirksliga sehr gut. Nach 14 Spielen landete man auf Tabellenplatz fünf im Mittelfeld und erfüllte damit durchaus auch die Erwartungen, die man in sich selbst gesetzt hatte. Sechs Niederlagen fuhr das Team ein, acht Siege konnten gefeiert werden – darunter auch Siege gegen Top-Teams wie Leonberg oder Pfullingen.
Stets verlassen konnte sich die weibliche A-Jugend auf Unterstützung aus der B-Jugend. Auch die B-Jugend – gecoacht von Thorsten Hafner – spielte eine mehr als anständige Saison. Vor allem startete sie stark und konnte sich so für die Endrunde qualifizieren. In der Bezirksklassen-Endrunde landetet man schließlich nach Saisonabbruch auf dem vierten Platz. Drei Siege und vier Niederlagen standen in der Endrunde zu Buche.

Der VfL-Männer-Nachwuchs tat sich in der vergangenen Saison etwas schwerer damit, sein Können auch erfolgreich aufs Feld zu bringen. Die männliche B-Jugend mit ihrem Trainer Sven Adamski landete letztlich auf dem zehnten und vorletzten Platz. Immerhin fuhr sie kurz vor dem Saisonende einen ersten Sieg ein. Das motivierte durchaus. Wobei die Leistungsbereitschaft eigentlich immer groß war.

Das gilt auch für die Jungs aus der C-Jugend, die vom Power-Damen-Gespann Nikolina Skvorc und Liza Sehl gecoacht wurden. Gegen zum Teil starke Teams zeigten sie in der Bezirksklasse durchaus auch starke Leistungen. Doch oft verloren sie die Spiele noch knapp. Nach zehn Spielen, von denen nur drei gewonnen wurden, landeten sie in der Corona-Wertung auf Rang fünf von sieben Teams. Eine Platzierung, die der eigentlichen Leistungsstärke der talentierten Jungs nicht wirklich gerecht wird. Eine echte Wundertüte war die gemischte D-Jugend. Da zahlenmäßig große Team trat in der Kreisliga an und wurde letztlich Dritter von sechs Mannschaften. Vier Siegen standen nur zwei Niederlagen gegenüber. Vier Begegnungen wurden letztlich wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Doch der ein oder andere Sieg wäre sicher noch drin gewesen. Alles in allem konnte das Trainerinnengespann Nicole Gaiser und Grit Uhlig mit der Leistung des Handballer-Nachwuchses mehr als zufrieden sein.
Das jüngste VfL-Team war die gemischte E-Jugend. Bei diversen Spieltagen spielten die von Jugendleiterin Alena Wolf trainierten Jungs und Mädels munter auf und wuchsen als Team weiter zusammen.
Mittlerweile haben auch im Jugendbereich des VfL Nagold die Vorbereitungen auf die neue Saison begonnen: Die B- und A-Jugenden sind bereits seit zwei Wochen wieder im Training. In der kommenden Woche steigen dann nach der Corona-Pause ab dem 6. Juli auch wieder die jüngeren VfL-Handballer ins Training ein: die männliche C-Jugend und die D-Jugend. “Die freuen sich schon richtig und sind auch sehr motiviert, endlich wieder trainieren zu dürfen”, weiß Jugendleiterin Alena Wolf zu berichten. Stand jetzt müssen sich die Minis und die E-Jugendlichen dagegen noch weiter gedulden. “Die werden wohl leider erst wieder nach den Sommerferien trainieren, da sie halt doch noch sehr jung sind”, so Wolf.

Für die nächste Saison planen die Handballer des VfL Nagold im Jugendbereich die Meldung einer gemischten E-Jugend, in der D-Jugend will man gar zwei Teams melden. Hinzu kommen im männlichen Bereich eine B- und eine C-Jugend und beim Frauennachwuchs Teams in der B- und in der A-Jugend. Die Einsteiger werden wie gewohnt kindgerecht bei den Minis an den Handballsport herangeführt.


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Handball Nagold

Bei den Handballern des VfL Nagold darf man sich derzeit über einen doppelten Aufstieg freuen – nur feiern kann die Abteilung diesen Erfolg in Zeiten von Corona-Pandemie und Mindestabstand noch nicht.

Nachdem die VfL-Frauen künftig (wie bereits berichtet) in der Landesliga spielen werden, steht seit einigen Tagen fest, dass auch die Männermannschaft am grünen Tisch zum Aufsteiger gekürt wurde. Die VfL-Sieben wird in der kommenden Saison in der Bezirksliga um Punkte kämpfen. Wie aus der Staffeleinteilung der Männer für die Runde 2020/21 deutlich wird, steigen der ungeschlagene Klassenprimus TSV Betzingen und der VfL Nagold als Tabellendritter auf. Diese Konstellation hat sich ergeben, weil die zweitplatzierte Mannschaft der TSG Tübingen 2 nicht in die Bezirksliga aufrücken kann, nachdem dort bereits die erste Garnitur der Unistädter spielt.

Der Aufstieg aus der Bezirksklasse kommt damit zwar in gewisser Weise unerwartet – denn eigentlich hatten Veljko Saula und sein Team den Sprung ins Oberhaus des Handballbezirks Achalm/Nagold erst in der nächsten Spielzeit auf der Agenda. Trotzdem nimmt man diese Gelegenheit gerne mit und die Spieler sind natürlich schon heiß, sich in der neuen Liga zu beweisen.

»Wir wurden vom Bezirk angefragt«, macht Abteilungsleiterin Jessica Günther deutlich, dass Trainer und Mannschaft ebenso wie der Vorstand schnell ihre Zustimmung signalisiert hatten. Auch wenn das erklärte Ziel in der Bezirksliga zunächst nur der Klassenerhalt sein könne, ist die Abteilungschefin optimistisch. »Der VfL Nagold gehört in die Bezirksliga – und das Potenzial in der Mannschaft ist da«, zeigt sie sich überzeugt.

Personell rechnet Jessica Günther im Moment allerdings nur mit dem bereits vorhandenen Kader – zumal der Spielermarkt in der Region leer gefegt zu sein scheint. Trotzdem werde man weiter die Fühler ausstrecken, zumal der VfL Nagold als Bezirksligist natürlich wieder eine attraktivere Adresse als in den vergangenen Jahren ist. Vor diesem Hintergrund betont die Abteilungsleiterin: »Verstärkungen sind selbstverständlich willkommen«.

Nach dem individuellen Lauftraining während des Lockdowns und einigen Trainingseinheiten in Kleingruppen und mit Mindestabstand im Nagolder Stadion wird seit dieser Woche wieder in der Halle trainiert. Allerdings ist auch hier die Zahl der Trainingsteilnehmer wegen der Corona-Auflagen noch begrenzt. »Ich hoffe, dass wir im September wieder normal und mit Zuschauern in die neue Runde starten können«, erklärt Jessica Günther.

Für VfL-Trainer Veljko Saula, der bereits Anfang März signalisiert hatte, dass er gerne mit der Mannschaft weiterarbeiten möchte, kommt der Sprung in die Bezirksliga eigentlich etwas früh. Ursprünglich war es sein Plan, erst in der kommenden Saison in Sachen Meisterschaft in der Bezirksklasse anzugreifen. Allerdings sieht er jetzt im Sprung in die nächsthöhere Liga auch eine Chance – zumal der Verein hinter der Mannschaft steht und die Spieler hochmotiviert sind.

»In der Bezirksliga wird ein anderer Handball gespielt«, weiß Veljko Saula, dass der VfL Nagold in der kommenden Saison vor allem seine Heimspiele in der Bächlenhalle gewinnen muss, um die Klasse zu halten. »Das wird jedes Spiel ein Kampf«, sagt der VfL-Coach und freut sich natürlich schon auf die Derbys gegen Altensteig, Calw oder Nebringen/Reusten.

Personell sieht Veljko Saula indes Handlungsbedarf. »Wir brauchen noch Verstärkung«, macht er vor allem mit Blick auf die Personalie Alexander Sehl deutlich. Der Rückraumrecke hat sich nach seinem Verletzungspech der letzten Monate dafür entschieden, das Handballtrikot an den Nagel zu hängen. Derzeit befindet sich der Nagolder Trainer in Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen, um seine Truppe noch schlagkräftiger zu machen.

Von Uwe Priestersbach

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Aufstieg VfL Nagold Frauen

Für die Handballerinnen des VfL Nagold war es eine Saison mit Hindernissen. Und doch steht am Ende ein großer sportlicher Erfolg: Das Frauenteam des VfL Nagold steigt in die Landesliga auf.
Sportlich gesehen ist das eigentlich wenig überraschend. Seit Jahren zeigt der Trend bei den VfL-Frauen nach oben. Nicht wenige hatten den VfL Nagold vor Beginn dieser Saison durchaus auch als Aufstiegskandidaten gehandelt – allerdings als einen unter vielen. Im Saisonverlauf zeigte das Team um Trainer Markus Renz dann, was in ihm steckt. In der Hinrunde tat man sich noch gegen den ein oder anderen Gegner unnötig schwer, verlor aber nur zwei Spiele. Die Rückrunde lief dann richtig gut – bis sich der VfL Nagold selbst ein Bein stellte: Zweimal setzte man unerlaubt eine 16-jährige Jugendspielerin ein. Das junge Torhütertalent hatte zwar ein Doppelspielrecht, war aber bereits in der B- und der A-Jugend zum Einsatz gekommen und hätte somit nicht mehr bei den Frauen im Kader stehen dürfen. Natürlich war man sich dieses Verstoßes auf Seiten des VfL nicht bewusst. Die Strafe folgte dennoch: Die eigentlich gewonnenen Partien gegen den VfL Pfullingen 2 und gegen die SKV Rutesheim wurden im Nachhinein gegen Nagold gewertet. Diese vier Punkte Abzug wirbelten die Tabelle in der Bezirksliga ordentlich durcheinander. Und der Aufstieg war plötzlich wieder in weite Ferne gerückt.
Doch die Nagolder Handballerinnen zeigten Moral, trotz des Rückschlags setzten sie ihren Siegeslauf fort. Vier weitere Partien gewannen die Nagolder Frauen – darunter auch als letztes Spiel am 8. März die schwere Auswärtspartie gegen den Klassenprimus TV Großengstingen. Langsam wurden wieder Aufstiegsträume gehegt. Der Sprung in die Landesliga war wieder aus eigener Kraft zu schaffen.
Dann kam der nächste Dämpfer: die Corona-Pandemie. Vor dem entscheidenden Spitzenspiel gegen den Tabellenführer SG Tübingen wurde die Saison zunächst unterbrochen und dann schließlich abgebrochen. Die Quotientenregelung zur Erstellung der Abschlusstabelle war für die Nagolder Handballerinnen eher ungünstig. Und so langte es dem VfL nur zu Platz drei.
Doch das reicht zum Aufstieg. Der HVW gab dieser Tage die 40 Landesliga-Teams der Saison 2020/21 bekannt. Dank der Einführung einer Verbandsliga gibt es in dieser Saison mehr Aufsteiger in die Landesliga als üblich. Hinzu kommt: Nicht jedes Team will in der Landesliga antreten. Fünf Mannschaften verzichteten und wollen freiwillig lieber niederklassiger spielen. Der TV Rottenburg zum Beispiel. Und auch der TV Großengstingen. Das eröffnete Chancen für Nachrücker, in diesem Fall für fünf willige Drittplatzierte aus den Bezirksligen wie den VfL Nagold. „Ich bin super happy, dass wir aufsteigen, weil ich auch finde, dass wir es sportlich verdient haben, uns in der Landesliga zu messen“, sagt Coach Markus Renz. Er ist überzeugt, dass sein Team auch die restlichen Spiele der abgebrochenen Saison gewonnen hätte und der VfL dann unter den ersten beiden gewesen wäre. Wenn man die rein sportliche Leistung betrachte, habe der VfL eh nur fünf Minuspunkte eingefahren und wäre damit eigentlich an der Spitze gestanden. Gerade dieser Blick auf die sportliche Leistung seines Teams lässt in Renz auch die Überzeugung reifen, dass man auch in der Landesliga bestehen kann. „Das traue ich meiner Mannschaft durchaus zu.“
Der VfL-Coach machte in seinem Team auch eine klare Steigerung im Rundenverlauf aus. In der Hinrunde tat man sich bei manchem Spiel unnötig schwer, „in der Rückrunde sah das schon viel besser aus“. Deutliche Ergebnisse habe man da zum Teil eingefahren. Höhepunkt war sicher der ungefährdete Sieg auswärts in Großengstingen – auch wenn dieses Ergebnis letztlich nicht mehr in die coronabedingte Wertung mit einfloss, für die Moral der Truppe war es enorm wichtig.
Den breiten und ausgeglichenen Kader sieht Markus Renz als einen der wichtigsten Qualitäts-Aspekte seiner Mannschaft. Quasi auf allen Positionen war und ist man torgefährlich. „Bei uns konnten sich die Gegnerinnen nie wirklich nur auf ein oder zwei Spielerinnen konzentrieren, sondern mussten sich für jede Position in der Abwehr etwas einfallen lassen.“ Eine Spielerin aber hebt Renz besonders hervor: Torhüterin Alisa Kübler. Denn die ist eigentlich gar keine Torfrau sondern eine quirlige Feldspielerin. Und nur notgedrungen rückte sie ins Tor. „Ihre Leistungen waren meist klasse. Besonders, wenn man betrachtet, dass sie nie wirklich richtiges Torwarttraining hatte.“ Ein Naturtalent offensichtlich. Renz: „Ali war eine super Torhüterin“ - und immer wieder in der vergangenen Saison ein entscheidender Faktor.
Optimistisch sieht auch die Abteilungsleitung des VfL Nagold dem Abenteuer Landesliga entgegen. „Wir sind mächtig stolz und freuen uns sehr, dass unsere Frauen für ihre Mühen am Ende doch belohnt wurden“, erzählt Abteilungsleiterin Jessica Günther. Und ihr Stellvertreter Sven Adamski betont: „Wir sind verdient in der Landesliga und ganz besonders stolz drauf, es mit so vielen Eigengewächsen und Ur-Nagolderinnen geschafft zu haben.“

BU1 VfL Jubel: Als hätten sie da schon ihren Aufstieg geahnt. Nach dem Auswärts-Sieg gegen den TV Großengstingen war der Jubel unter den VfL-Frauen besonders groß. Das Spiel war dann aber coronabedingt das letzte der Saison.

BU2 VfL Iva Buric: Torgefährlich waren die VfL-Frauen auf allen Positionen. Iva Buric sorgte aber für die meisten Treffer im Team: In 15 Spielen traf sie 74-mal.

BU3 Coach Markus Renz: VfL-Coach Markus Renz: „Ich bin super happy, dass wir aufsteigen, weil ich auch finde, dass wir es sportlich verdient haben.“

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Maßnahmen im Umgang mit dem Corona Virus

Der Umgang mit dem Corona-Virus beschäftigt auch die Sportvereine. In der Hauptausschussitzung des VfL Nagold am Mittwoch, 4. März wurden dazu folgende Leitlinien beschlossen:
"Der Vorstand und die Abteilungen des VfL Nagold handeln im Interesse der Gesundheit aller Mitglieder, Aktiven, Übungsleiter, Mitarbeiter und Funktionäre des Vereins. Im Augenblick bedeutet das auch, dass wir uns mit dem Schutz vor Ansteckungen mit dem Corona-Virus beschäftigen und vorausschauend Maßnahmen vorbereiten. Aktuell sind in Nagold keine Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus bekannt. Hoffentlich bleibt das so! Für alle Fälle haben wir aber einen Stufenplan vorbereitet, um notfalls angemessen reagieren zu können. Aktuell befinden wir uns in Stufe 1.

Maßnahmen des VfL Nagold im Umgang mit dem Corona Virus

Stufe 1: Keine bestätigten Infektionen in Nagold, normaler Betrieb der öffentlichen Institutionen etc.
Der Trainings- und Wettkampfbetrieb aller Abteilungen des VfL wird normal weiter betrieben. Sport ist ein Beitrag zur Stärkung des Immunsystems und weiterhin absolut empfehlenswert. Folgende Einschränkungen gelten: Wir bitten Personen, die Symptome einer Infektion zeigen oder sich kürzlich in Risikogebieten aufgehalten haben, von Training und Wettkämpfen fernzubleiben, bis geklärt ist, dass sie keine Infektion mit Corona haben. Wir empfehlen Risikogruppen (Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen etc.) Zurückhaltung und Vorsicht beim Sport. Wir bitten alle, die bekannten Hygieneregeln einzuhalten (häufiges Händewaschen, kein Händeschütteln usw.)

Stufe 2: Es treten in Nagold erste Infektionen auf bzw. erste konkrete Maßnahmen werden lokal ergriffen
Die Abteilungsleiter entscheiden über Einschränkungen beim Trainings- und Wettkampfbetrieb. Da jede Sportart anders betrieben wird, wäre ein einheitliches Vorgehen hier nicht für alle Abteilungen richtig. Die Abteilungsleiter setzen von ihren Entscheidungen den Vorstand sowie Mitglieder und Übungsleiter in Kenntnis.

Stufe 3: Eine relevante Zahl von Infektionen existiert bzw. es werden allgemeine Vorsichtsmaßnahmen etc. verhängt
Der Vorstand entscheidet über die Einstellung des gesamten Trainings- und Wettkampfbetriebs und geeignete Kommunikationswege. Die Abteilungen werden von der Entscheidung in Kenntnis gesetzt und kommunizieren intern weiter.
Die Aufhebung von Einschränkungen wird von der gleichen Ebene beschlossen wie deren Einführung."