Spielberichte - Archiv 2020

Klicken Sie auf einen Spielbericht, um ihn anzuzeigen.

VfL Nagold – Spvgg Mössingen 21:34 (10:19)

Auch das gehört zum Sport: Am Ende neidlos anzuerkennen, dass der Gegner besser war. Im Heimspiel gegen das Spitzenteam aus Mössingen war für unsere weibliche A-Jugend jedenfalls nicht viel zu holen. Die Voraussetzungen für das Spiel gegen den Favoriten war auf Nagolder Seite von Anfang an nicht allzu gut. Mit Jenny fiel eine torgefährliche Spielerin krankheitsbedingt komplett aus, und auch Spielmacherin Mira war krankheitsgeschwächt und somit nur bedingt einsatzbereit. So gesehen machten es unsere Mädels gar nicht schlecht. Doch Mössingen zeigte auf, warum man mit nur einem Minuspunkt der Meisterschaftsfavorit Nummer eins in der Bezirksliga ist. Vor allem dem schnellen und sehr gut einstudierten Konterspiel konnten die VfL-Mädels von Coach Thorsten Hafner nur wenig entgegensetzen. Und so ging es es beim deutlichen Stand von 10:19 in die Pause. In der zweiten Halbzeit dann konnten die Nagolder A-Jugendlichen doch tatsächlich über weite Teil mithalten. Doch das Spiel zu drehen war ein Ding der Unmöglichkeit. Nach knapp 20 Minuten Spielzeit in Hälfte zwei jedenfalls stand es 20:28 – der Vorsprung war bis dahin also nicht weiter angewachsen. Doch danach schien das Pulver verschossen zu sein. Die Kräfte unserer Mädels schwanden. Cara machte noch den 21. Treffer für Nagold – dann folgten lange kräftezehrende zehn Minuten ohne eigenen Torerfolg, während Mössingen dann doch noch auf deutliche 34 Tore erhöhen konnte.
Es spielten für den VfL Nagold: Mira Hofmann (2), Cara Klenk (6), Hannah Kunz (2), Gabriela Car (3), Tirza Theurer (4), Angela Bucic (3), Annika Thillmann im Tor, Janina Koch (1), Pia Sophie Dürr und Sarah Kunz.

Bild_VFL-Nagold-Handball

VfL Nagold - SG Hirsau/Calw/ Bad Liebenzell 2 27:16 (14:10)

Der VfL Nagold wurde seiner Favoritenrolle gegen die die zweite HCL-Garnitur erst in der zweiten Spielhälfte gerecht. Dann fiel das Ergebnis am Ende aber doch standesgemäß aus. Dabei pfiff das Schlusslicht der Bezirksliga personell auf dem letzten Loch und lief in der Nagolder Bächlenhalle ohne Ersatzspieler auf. Trotzdem legte der in die Rolle des Spielertrainers geschlüpfte Thomas Reich auf 2:0 (4.) für die Gäste vor. Den ersten Nagolder Treffer erzielte Jonas Rink beim 1:2 in der 6. Spielminute. Als es nach neun Minuten 5:2 für den Tabellenletzten stand, staunte doch der eine oder andere unter den rund 100 Zuschauern. Aber auch VfL Trainer Veljko Saula war bis dahin nicht zufrieden und bat in der 14. Minute zur ersten Auszeit. Danach erzielte Maximilian Hammann beim 9:8 (26.) die ersten Nagolder Führung – und Christian Schmid sorgte für das 14:10 beim Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Nagolder für klare Verhältnisse. So entschärfte VfL-Keeper Lars Thillmann einen Siebenmeter von Thomas Reich und Christian Schmid traf per Konter zum 17:11. Philipp Beifuß schraubte das Ergebnis mit einem Doppelschlag zum 24:15 (51.) hoch. In der Schlussminute, zwischenzeitlich stand es 27:16, sah Dietmar Fischer nach der dritten Zeitstrafe noch die Rote Karte. Zufrieden mit dem Auftritt des dezimierten HCL-Aufgebots zeigte sich anschließend Thomas Reich. Vor allem in der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft gut dagegen gehalten – und »das hatte den Nagoldern nicht geschmeckt«. »Hauptsache zwei Punkte«, erklärte Veljko Saula auf der anderen Seite, dass er mit der Leistung seiner Mannschaft nicht hundertprozentig zufrieden war. Gleichzeitig gab Saula bekannt, dass er auch in der kommenden Saison Trainer beim VfL Nagold bleiben wird. »Ich fühle mich hier wohl und das Ziel ist der Aufstieg in die Bezirksliga«, macht der VfL-Coach deutlich.
VfL Nagold: Lars Thillmann und Simon Walz im Tor, Maximilian Hammann (4), Tobias Hück, Felix Hammann (1), Raffael Baumgartner (4), Christian Schmid (6), Frank Renz (1), Philipp Beifuß (4), Jonas Heinrich, Patrick Seyfahrth, Jonas Rink (2/1), Tobias Karl, Sven Schumacher (5)
SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 2: Pascal Schmidt im Tor, Pascal Nothacker (2), Carsten Berkemer (1), Thomas Reich (5/1), Sebastian Müller (2), Dietmar Fischer (4), Jean-Charles Bertrand (2)

Bild_VFL-Nagold-Handball

VfL Nagold – TSV Neuhengstett 32:20 (14:11)

Das war eine deutliche Angelegenheit: Im Kreisderby der Bezirksliga wurden die Handballerinnen aus Nagold ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten den TSV Neuhengstett souverän mit 32:20. Der VfL Nagold bleibt damit auf Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Neuhengstett dagegen steckt als Tabellenachter weiter im Kampf gegen den Abstieg. Eins muss man den Frauen von VfL-Coach Markus Renz lassen: Wenn es darum geht Direktiven des Coaches umzusetzen, dann fackeln sie nicht lange. So hatte Renz bereits im Vorfeld angekündigt, das in seinen Augen „nicht gute“ Rückzugsverhalten der Neuhengstetterinnen, für einfache, schnelle Tore nutzen zu wollen. Und genau das geschah auch: Nagold legte vor gut 100 Zuschauern in der heimischen Bächlenhalle los wie die Feuerwehr. Iva Buric, Annette Maser und Aileen Hofmann sorgten schnell für eine 3:0-Führung für den VfL, ehe Neuhengstett nach vier Minuten den ersten Treffer markieren konnte. Im Angriff spielte Nagold die ersten Minuten der Partie weiter wie entfesselt, setzte konsequent auf ein schnelles Offensiv-Spiel, und sorgte in der ersten und zweiten Welle empfindliche Treffer. 6:2 stand es nach sieben Minuten für den Gastgeber. Mit der Zeit fand Neuhengstett ins Spiel. Nach 15 Minuten markierte Aline Rau das 9:5 für Nagold per Sieben Meter. Danach folgte die stärkste Phase der Gäste. Auch weil Nagold mit seinen Chancen schlampig umging, tastete sich das Team aus dem Calwer Nordkreis wieder an Nagold heran. Vanessa Biester besorgte in der 22. Minute erstmals den Ausgleich für den TSV. Doch zur Führung reichte es nicht. Im Gegenteil, zur Halbzeit hieß es 14:12 für Nagold. Die zweite Hälfte ähnelte ein wenig dem Start in die erste. Wieder setzten die Nagolder Frauen konsequent auf ihr schnelles Angriffsspiel. Und diesmal blieben sie konstant gefährlich. Fünf Minuten nach der Pause stand es bereits 20:13 für den VfL. Neuhengstett musste eine frühe Auszeit nehmen. Doch das brachte nur wenig, Nagold kam nicht aus dem Tritt. Nach 40 Minuten erhöhte Iva Buric für den VfL zur 22:14-Führung, und neun Minuten vor dem Ende traf Nagolds Abteilungsleiterin Jessy Günther per Konter zum 27:17. Sophie Reime baute in der 59. Minute den Vorsprung für Nagold gar auf 13 Tore aus (32:19), ehe Lena Gollor vom TSV Neuhengstett kurz danach den letzten Treffer setzte und die Partie mit 32:20 endete. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert“, analysiert Markus Renz die Partie aus Nagolder Sicht. Allerdings habe er die Neuhengstetterinnen nach der Hinspielpartie etwas stärker eingeschätzt. Renz weiter: „In der zweiten Hälfte war da nicht mehr viel Widerstand.“ Nicht ganz zufrieden ist der VfL-Coach mit der Verwertung der Chancen in Halbzeit eins. „Das hätte noch etwas geordneter laufen können. Da waren auch einige Fehler mit dabei.“ Ganz anders in Halbzeit zwei: „Da haben wir im Angriff clever gespielt und unsere Chancen noch etwas besser verwertet als in der ersten Halbzeit.“ Das stützt auch das Zahlenwerk: Halbzeit zwei gewann der VfL Nagold überdeutlich mit 18:9. Alles in allem sei das Spiel für sein Team auch eine gute Vorbereitung gewesen auf die zwei wichtigen Partien in den nächsten Wochen, wenn Nagold zunächst am 8. März gegen den Tabellenzweiten in Großengstingen antritt und dann am 14. März mit dem SV Tübingen den aktuell Erstplatzierten aus der Bezirksliga zu Gast hat.
Es spielten für den VfL Nagold: Jessica Günther (1), Annette Maser (2), Sophie Reime (6/1), Alena Wolf (2), Madeleine Majer (2), Luisa Harr, Iva Buric (5), Marlen Dengler (2), Aline Rau (4/3), Aileen Hofmann (4), Lisa Weiß (2), Carolin Lenz (2) und Alisa Kübler im Tor.

Bild_VFL-Nagold-Handball

Spvvg Mössingen 2 - VfL Nagold 28:28 (11:11)

Immerhin einen Punkt konnte der VfL Nagold aus der Mössinger Steinlachhalle entführen. Tobias Karl sorgte nach dem Abpfiff mit einem direkt verwandelten Freiwurf für das 28:28. »Das war am Ende schon glücklich«, machte der Nagolder Trainer Veljko Saula, das die Punkteteilung in seinen Augen und unterm Strich aber ein verdientes Ergebnis war. Einen Wermutstropfen gab es aus Nagolder Sicht allerdings auch: Armed Ademi brach sich bei einer Abwehraktion die linke Mittelhand und wird nun für einige Wochen ausfallen. Von Anfang an entwickelt sich in der Spitzenbegegnung der Bezirksklasse ein Duell auf Augenhöhe, bei dem sich im ersten Durchgang allerdings keine Mannschaft wirklich absetzen konnte. Bis zum 8:8 nach 20 Zeigerumdrehungen ging es im Gleichschritt voran. Danach legte die VfL-Sieben mit drei Treffern in Serie zwar auf 11:8 (26.) vor, doch bis zum Pausenpfiff glichen die Hausherren zum 11:11 aus. Im zweiten Durchgang erwischte die zweite Garnitur aus Mössingen den besseren Start, und nach 42 Minuten stand es 19:15 für die Gastgeber. Jetzt reagierte Veljko Saula mit einer Auszeit und stellte die Abwehr auf 5:1 um. Das sollte Wirkung zeigen, denn die Nagolder kämpften sich in der Folge Tor um Tor heran. Trotzdem dauerte es bis zur 54. Minute, bevor Armed Ademi mit einem Doppelschlag beim 24:24 den Ausgleich erzielte. Danach wurde es richtig spannend: So legte Maximilian Hammann (58.) auf 27:26 vor, doch die Hausherren glichen aus - und gingen in der vorletzten Spielminute in Überzahl und durch einen umstrittenen Siebenmeter mit 28:27 in Führung. In der Schlussminute versuchte der Nagolder Trainer noch einmal mit einer Auszeit die Weichen für den Ausgleich zu stellen. Quasi mit dem Schlusspfiff gab es dann einen Freiwurf für den VfL Nagold – normalerweise nicht unbedingt eine Topchance. Doch Tobias Karl nahm Maß und zirkelte den Ball am Abwehrblock vorbei zum 28:28 in die Maschen. Mit dem Ergebnis nach einem heißen Kampf war Veljko Saula am Ende trotz vieler Fahrkarten und technischer Fehler seines Teams zufrieden. Immerhin bleibt der VfL Nagold damit Tabellendritter der Bezirksklasse – und behält den zweiten Rang weiter im Visier. Der Meisterzug in der Liga ist praktisch abgefahren, nachdem Klassenprimus TSV Betzingen auch nach 17 Spielen weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze steht.
VfL Nagold: Lars Thillmann und Simon Walz im Tor, Maximilian Hammann (2), Markus Renz (3), Felix Hammann, Jonas Rink, Armed Ademi (6/1), Tobias Karl (12/5), Philipp Beifuß (2), Frank Renz, Tobias Hück, Sven Schumacher, Jonas Heinrich

Bild_VFL-Nagold-Handball

VfL Nagold – TSV Ehningen 20:26 (11:15)

Sie haben gut mitgespielt. Doch letztlich war für unsere männliche C-Jugend gegen den Tabellenprimus aus Ehningen nichts zu holen. Von Beginn an zeigten die Jungs vom TSV Ehningen, warum sie ganz oben in der Tabelle stehen. Die erste Führung gehörte den Gästen, und unseren Jungs gelang nur einmal der Ausgleich – ganz am Anfang zum 1:1 durch Marius Haag. Danach baute Ehningen seine Führung aus, konnte aber nicht wirklich deutlich davonziehen. In Halbzeit eins kamen die Nagolder C-Jugendlichen immer wieder bis auf zwei Tore heran. Beim Stand von 11:15 ging es dann in die Pause. Nach der Pause erwischte der VfL Nagold einen guten Start. Fast hätten sie in dieser Phase das Spiel nocheinmal kippen können. 14:15 lag man in der 29. Minute nur noch zurück. Doch im Stile eines echten Spitzenreiters hielt Ehningen dagegen und baute nach und nach seinen Vorsprung auch wieder aus. 20:26 mussten sich unsere von Nikolina Skvorc und Liza Sehl trainierten C-Junioren letztlich geschlagen geben.
Es spielten für den VfL Nagold: Antonio Knezevic und Jakub Duda im Tor, Marius Haag (3), Patrick Rosshau, Luka Lasovic (3), Francesco Michienzi (1), Aaron Schaible (4), Fran Vukasic (4), Niklas Böddinghaus (1), Finn-Niklas Kammler (1), Erik Bäsler, Michael Bauer und Luka Novosel (3).

Bild_VFL-Nagold-Handball

VfL Nagold – SG H2Ku Herrenberg II 36:20 (16:7)

Daheim spielt sich's halt doch am schönsten: Unsere weibliche A-Jugend fuhr gegen die SG H2Ku Herrenberg II einen deutlichen Sieg ein. Der Lohn dafür: Nun stehen die Mädels in der Bezirksliga auf Tabellenplatz vier. Im Prinzip aber war der Sieg gegen Herrenberg nicht wirklich überraschend. Die zweite Garnitur der SG ist Tabellenletzter. Und auch das Hinspiel in der Herrenberger Markweghalle gewannen unsere Mädels recht deutlich mit 31:20. Ein Sieg war also für das ambitionierte Team um das Betreuer-Gespann Thorsten Hafner und Aileen Hofmann Pflicht. Doch auch eine vermeintlich leichte Pflichtaufgabe muss erst einmal erledigt werden. Und in den ersten fünf Minuten sah es nicht wirklich nach einer leichten Aufgabe aus. Zumindest fiel kein Tor. Nach gut sechs Minuten beendete Sarah Kunz dann die Torflaute und traf zum 1:0 für den VfL - und drei Minuten später lockte Jenny Schäfer bereits zum 4:0 ein. Erst einmal in Fahrt gekommen, konnten die Nagolder Mädels auch kaum mehr gebremst werden. Nach 16 Minuten traf Gabriela Car bereits zum 10:2, und Angela Bucic sorgte schließlich für den Halbzeitstand von 16:7. Munter weiter ging es in Halbzeit zwei. Coach Thorsten Hafner gab allen ihm zur Verfügung stehenden Spielerinnen lange Einsatzzeiten. Elf Spielerinnen waren das immerhin, fünf aus der B-Jugend. Auf bis zu 18 Tore Vorsprung enteilten unsere Mädels im Verlauf der zweiten Hälfte. Die Ehre des letzten Treffers für den VfL gebührte Mira Hofmann in der 59. Minute zum 36:18. Danach betrieb Herrenberg noch ein wenig Ergebniskosmetik und traf noch zweimal ins Nagolder Tor.
Es spielten für den VfL Nagold: Denisa Ioana Ciornei im Tor, Mira Hofmann (6), Cara Klenk (2), Hannah Kunz, Gabriela Car (1), Tirza Theurer (4), Angela Bucic (6), Jenny Schäfer (8/1), Pia Sophie Dürr (1), Janina Koch und Sarah Kunz (8/2).

Bild_VFL-Nagold-Handball

VfL Nagold – SG Nebringen/Reusten 32:22 (15:14)

Die Handballerinnen des VfL Nagold fuhren gegen die SG Nebringen/Reusten den nächsten Sieg ein. Mit einem 32:22-Sieg zeigte der VfL den Gästen aus dem Gäu klar auf, wer der Herr in der Bächlenhalle ist. In der ersten Hälfte konnte die SG noch mithalten mit den Gastgeberinnen aus Nagold. Dabei war auch in dieser Phase bereits der VfL das dominierende Team. Nur konnte man die Überlegenheit noch nicht in Tore ummünzen. Von Anfang an aber hatten die Nebringer Frauen ihre Probleme mit den spielstarken und schnellen VfL-Spielerinnen im Angriff. Sophie Reime, Iva Buric und Alena Wolf waren in ihrem Tor- und Tatendrang kaum zu bremsen. Hinzu kam eine überragend aufgelegte Sieben-Meter-Schützin: Acht Treffer in acht versuchen – diese blitzsaubere Bilanz konnte Aline Rau in dem Spiel aufweisen. Und den Sieben Metern kam in der Partie herausragende Bedeutung zu. Schiedsrichter Albert Pukall zeigte den Teams von Anfang an klare Kante und pfiff konsequent auf beiden Seiten insgesamt 20 Strafwürfe. Der VfL Nagold hatte an diesem Tag mit Aline Rau nicht nur eine erstklassige Schützin in seinen Reihen, auch Torhüterin Alisa Kübler glänzte ein ums andere mal. Von den neun Sieben-Metern für Nebringen konnten diese jedenfalls nur vier verwandeln. Dass die Partie in der ersten Hälfte dennoch recht eng zuging, begründet VfL-Coach Markus Renz damit, das man sich in Halbzeit eins immer wieder „dumme Gegentore“ eingefangen habe. „Einige leichtsinnige Fehler“ bemängelt Renz für diese Phase, der dennoch insgesamt mit der Partie „relativ zufrieden“ ist. An der zweiten Halbzeit des VfL Nagold gab es auch nicht viel zu bemängeln. Gegen Gegnerinnen, die sich nie aufgaben, konnten die Nagolder Handballerinnen ihre spielerische Überlegenheit nun endlich auch in Zählbares umsetzen. Und so geht auch der Zehn-Tore-Vorsprung, den man sich bis zum Ende herausgespielt hatte, völlig in Ordnung. „Da haben wir schön mit Tempo gespielt“, freute sich Renz nach der Partie, dass viele seiner Vorgaben auch umgesetzt wurden. Wenngleich er auch befindet: „Unser Gegenstoßverhalten war noch nicht so gut. Da sehe ich noch mehr Potenzial.“ 20 Sieben-Meter, Neun Herausstellungen, sechs Gelbe Karten – ein wenig spiegeln diese Zahlen schon wider, dass sich hier zwei abwehrfreudige Teams gegenüberstanden. Unfair oder übertrieben hart war das Spiel aber zu keiner Zeit. Und der VfL Nagold kann sich rühmen, gegen die zumindest bis vor der Partie auf dem Papier stärkste Abwehr der Bezirksliga satte 32 Treffer gesetzt zu haben – keine Mannschaft traf in dieser Saison öfters gegen die SG.
Es spielten für den VfL Nagold: Annette Maser (2), Sophie Reime (4), Alena Wolf (5), Theresa Klußmann, Madeleine Majer (1), Luisa Harr, Iva Buric (10/2), Marlen Dengler, Aline Rau (8/8), Aileen Hofmann, Lisa Weiß (1), Carolin Lenz (1) und Alisa Kübler im Tor.

Bild_VFL-Nagold-Handball

+++Zwei Siege der D-Jugend+++
Von zwei Mannschaften haben wir vom Wochenende noch Ergebnisse zu vermelden. Während unsere männliche C-Jugend auswärts in Böblingen leider unterlag, gewann die gemischte D-Jugend ihre zwei Spiele. +++Männliche C-Jugend: HSG Böblingen/Sindelfingen 3 – VfL Nagold 28:16 (13:7)+++
Die Gastgeber wurden im Prinzip von Anfang an ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach sechs Minuten lagen sie bereits mit 4:1 in Führung. Unsere von Nikolina Skvorc und Liza Sehl gecoachten Jungs ließen sich allerdings nicht abschütteln, glichen nach 12 Minuten zum 4:4 aus, doch dann zog die HSG doch noch davon. Und so ging es mit 13:7 in die Pause. In der zweiten Hälfte gelang es unseren Jungs nicht mehr den Vorsrprung zu verkürzen, im Gegenteil, der Gastgeber konnte den Vorsprung noch weiter ausbauen, und so endete die Partie schließlich mit einer deutlichen 28:16-Niederlage. Es spielten für den VfL Nagold: Antonio Knezevic im Tor, Albin Rexha, Patrick Rosshau (1), Luka Lasovic (5), Francesco Michienzi (3/2), Fran Vukasic (5), Niklas Böddinghaus (2), Finn-Niklas Kammler, Jakub Duda,Erik Bäsler und Michael Bauer.

+++Gemischte D-Jugend+++
VfL Nagold – Spvgg Mössingen II 14:5 (8:3): Nichts anbrennen ließ unsere gemischte D-Jugend in der Partie gegen die Spvgg Mössingen 2. Von Anfang an lagen die Jungs und Mädels in Führung und bauten diese konsequent aus. Beim Spielstand von 8:3 ging es nach zwölf Minuten in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte spielten die von Grit Uhlig und Nicole Gaiser trainierten Kids überzeugend auf. Und so endete die Partie schließlich 14:5 für Nagold. Es spielten für den VfL Nagold: Natalia Lorenz, Mateo Lasovic (5), Frieder Braun (1), Karoline Wolf, Aaron Ajdinovic, Janina Hehr, Jonah Klose (2/1), Sarai Brösamle, Frederik Digel, Jonas Eßlinger (6), Felix Hain und Kiana Bangemann.

VfL Nagold - SV Leonberg/Eltingen II 17:10 (11:5): Auch im zweiten Spiel des Nachmittags fuhr unsere D-Jugend einen Sieg ein. Dabei gestaltete sich das Spiel in den ersten Minuten noch ausgeglichen. Keines der Teams gelang es, sich abzusetzen. Nach sieben Minuten stand es bereits 5:5. Danach kam der VfL langsam aber sicher auf die Siegerstraße. Bis zur Pause erhöhten die Jungs und Mädels aus Nagold auf 11:5. Um den Sige nach Hause zu bringen reichte es in Halbzeit zwei eine ausgeglichene Partie zu spielen. Nagold traf noch weitere sechs Tore, die SV Leonberg/Eltingen fünf. Es spielten für den VfL Nagold: Natalia Lorenz (1), Mateo Lasovic (3), Frieder Braun (3), Karoline Wolf, Aaron Ajdinovic (2), Janina Hehr, Jonah Klose (3), Sarai Brösamle, Frederik Digel, Jonas Eßlinger (5/1), Felix Hain und Kiana Bangemann.

Spvgg Aidlingen - VfL Nagold 15:21 (9:13)

Ihren siebten Sieg in der Bezirksliga holte sich unsere weibliche A-Jugend beim Auswärtsspiel in Aidlingen. Dabei waren unsere Mädels das dominierende Team, doch Aidlingen hielt mit einer guten Abwehrleistung durchaus dagegen. Sarah Kunz eröffnete die Partie mit dem 1:0 für Nagold. Doch Aidlingen hielt vor allem in der Anfangsphase mit. Unsere Mädels spielten sich zwar immer wieder ihre Chnacen heraus, doch scheiterten sie oft an der starken Leistung der gegenerischen Torhüterin. Und so konnte sich in der ersten Viertelstunde kein Team absetzen. 4:4 stand es, dann wurde unser Angriff langsam bissiger und auch in der Abwehr bekamen die von Thorsten Hafner trainierten jungen Frauen einen noch besserern Zugriff, und Denisa Ciornei parierte immer wieder sehenswert. Und so setzte sich Nagold mit der Zeit dann doch etwas ab. 13:9 lag der VfL zur Pause vorne. In Hälfte zwei starteten unsere Mädels wie ausgewechselt. Mira Hofmann setzte sich innerhalb von drei Minuten dreimal in Folge im 1:1 durch und netzte ein, Jenny Schäfer traf kurz danach zum 17:9 aus Nagolder Sicht. Nach 41 Minuten lag der VfL mit 19:10 vorne. Dann allerdings war diese bärenstarke Phase auch schon vorbei. Die Mädels verwalteten den Sieg, doch trafen sie selbst nur noch zweimal ins Tor, Aidlingen dagegen kam noch zu fünf Treffern. Die Partie endete mit einem ungefährdeten 21:15-Sieg für Nagold.
Es spielten für den VfL Nagold: Denisa Ciornei im Tor, Mira Hofmann (4), Cara Klenk (2), Hannah Kunz (2), Gabriela Car, Tirza Theurer (2), Jenny Schäfer (3/1), Pia Sophie Dürr, Janina Koch (1) und Sarah Kunz (7/4).

Bild_VFL-Nagold-Handball

TSG Reutlingen 2 - VfL Nagold 27:36 (12:18)

Der VfL Nagold ist auch auswärts eine Macht: In der Reutlinger Storlach-Sporthalle sorgte die VfL-Sieben mit 36 Treffern für klare Verhältnisse in der Bezirksklasse. Eine überragende Rolle spielte Markus Renz, der aus allen Lagen traf und alleine 16 Treffer erzielte. »Wir haben in Reutlingen gut gespielt«, erklärte der Nagolder Trainer Veljko Saula. Positiv fand er dass die neuen Nagolder Spielzüge gut funktioniert hatten – und der VfL-Coach hatte gesehen, was möglich ist wenn seine Mannschaft in der Offensive geduldig ist. Zufrieden zeigte er sich ebenso mit der Abwehrleistung, die mit einem vorgezogenen Spieler die Reutlinger Kreise erfolgreich störte. In der ersten Viertelstunde leistete die zweite Reutlinger Garnitur noch erfolgreich Widerstand. Zwar legten Tobias Karl und Armed Ademi auf 3:1 (4.) vor – und Markus Renz traf zum 7:4 (11.). Doch beim 9:9 (16.) waren die Hausherren noch einmal dran, bevor sich der VfL Nagold absetzen konnte. Kreisläufer Patrick Seyfahrth traf nach 21 Zeigerumdrehungen zum 13:9, und nach drei Nagolder Treffern in Folge stand es 18:12 beim Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel wurde Tobias Karl an die kurze Leine genommen, doch jetzt schlug die Stunde von Markus Renz, der in der zweiten Spielhälfte zehn Treffer verbuchte. Mit einem Doppelschlag (39.) schraubte er das Ergebnis auf 23:14 hoch – und als Markus Renz in der 51. Minute beim 31:21 für den ersten Zehn-Tor-Vorsprung sorgte, war die Messe in Reutlingen gelesen. Schade fand es Veljko Saula, dass sein Team jetzt wieder eine Pause hat, bevor der VfL Nagold zum Topspiel nach Mössingen fährt. Für den Nagolder Trainer ist mit Blick auf den nach wie vor ungeschlagenen TSV Betzingen klar, dass der Meisterzug in der Bezirksklasse abgefahren ist. Doch »unser Ziel muss jetzt der zweite Tabellenplatz sein«, unterstreicht er.
VfL Nagold: Lars Thillmann und Simon Walz im Tor, Maximilian Hammann (2), Markus Renz (16/3), Felix Hammann, Jonas Rink, Armed Ademi (6), Tobias Karl (4), Philipp Beifuß (3), Frank Renz (1/1), Tobias Hück, Patrick Seyfahrth (4/1)

Bild_VFL-Nagold-Handball

TSG Reutlingen - VfL Nagold 17:22 (6:8)

So recht mochte bei den Nagolder Handballerinnen nach dem Auswärtssieg gegen die TSG Reutlingen keine Freude aufkommen. Kein Jubel, nur verhaltenes Klatschen, kein Sieger-Kreisel. Der Grund: Etwa eine Stunde vor der Partie hatten die ambitionierten Spielerinnen aus Nagold erfahren, dass ihnen vier Punkte abgezogen wurden. Die Tabellenführung ist damit dahin. Und auch die gehegten Aufstiegshoffnungen sind nun in weite Ferne gerückt. Gleich nach dem Spiel ging die Abteilungsleitung der Nagolder Handballer in die Informations-Offensive und veröffentlichte auf ihren Online-Kanälen ein ausführliches Statement zu den Punktabzügen. „Wir haben eine Jugendspielerin eingesetzt, die nicht spielberechtigt war“, heißt es darin. „Unser Torhütertalent darf in einer Saison nur in zwei Mannschaften eingesetzt werden. Wir haben sie in drei Teams eingesetzt“, klärt die Abteilungsleitung weiter auf. Durch das Doppelspielrecht sei sie berechtigt aktiv und Jugend zu spielen, allerdings nicht in der B-Jugend, der A-Jugend und bei den Frauen, „sondern eben nur in zwei der besagten Mannschaften“. Zweimal kam die junge Torhüterin bei den Frauen des VfL zum Einsatz – beide eigentlich von Nagold gewonnenen Spiele wurden nun vom Bezirks mit jeweils 0:2 gegen den VfL Nagold gewertet. Dabei handelt es sich um die Partien gegen den VfL Pfullingen 2 und die SKV Rutesheim. In der Mitteilung der Abteilungsleitung heißt es weiter: „Ein für unsere Frauen leider folgenschwerer Fehler (...) Wir, als Abteilungsleitung übernehmen die volle Verantwortung für diesen Fehler, der so hätte nicht passieren dürfen.“ Besonders wichtig ist den Verantwortlichen aber die Entschuldigung beim Frauenteam. „Vor allem für unsere Frauen und unser sehr engagiertes Trainerteam tut es uns unendlich leid, denn sie trainieren dreimal die Woche hart, um das Ziel des Aufstiegs verwirklichen zu können.“ Nun gelte es, „trotz der mehr als bescheidenen Situation“, den Kopf nicht hängen zu lassen und Jagd auf Tübingen und Großengstingen zu machen - und zu hoffen, dass eventuell mehr als eine Mannschaft in die Landesliga aufsteige. Angesichts dieser schlechten Nachrichten, die sicher ein echter Motivationsblocker waren, spielten die VfL-Frauen in Reutlingen bemerkenswert stark auf. „Wir haben ein ordentliches Auswärtsspiel gemacht, vor allem mit dieser Geschichte noch in den Köpfen“, analysierte Coach Markus Renz nach der Partie. Abwehr und Torhüterin seien das gesamte Spiel über „richtig gut“ gewesen. Das Umschaltspiel war besser als zuvor, nach Ballgewinnen gelangen immer wieder auch einfache Tore. „Dafür taten wir uns im Positionsangriff diesmal schwerer“, so Renz. In die hart geführte Partie mussten sich die VfL-Frauen anfangs erst einfinden. Insgesamt 15 Zeitstrafen verteilte der Schiedsrichter. Dennoch war es eine fair geführte Partie, die aber von der konsequenten Abwehrarbeit auf beiden Seiten geprägt war. In der ersten Viertelstunde fielen nur drei Tore. Dann kam der VfL besser in Fahrt. Marlen Dengler traf in der 26. Minute zum 8:4 für Nagold. Mit einer Zwei-Tore-Führung (8:6) ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte hätte das Spiel auch nochmal kippen können. Die Reutlingerinnen gingen nach 39 Minuten mit 10:9 in Führung, doch Alena Wolf traf zum 10:10 und Aileen Hofmann brachte Nagold schließlich wieder mit 11:10 in Führung. Als Aline Rau nach 50 Minuten zur Nagolder 17:13-Führung traf, war den Gästen der Sieg nicht mehr zu nehmen. Unaufgeregt und souverän brachten sie den Sieg nach Hause, der letztlich mit 22:17 aus Nagolder Sicht auch deutlich ausfiel.
Es spielten für den VfL Nagold: Alisa Kübler im Tor, Elena Weber, Aileen Hofmann (3), Annette Maser, Alena Wolf (3), Madeleine Majer, Luisa Harr, Aline Rau (7/3), Iva Buric (5/1), Lisa Weiß (3), Sophie Reime, Marlen Dengler (1) und Mira Hofmann.

Bild_VFL-Nagold-Handball

Stellungnahme Punktabzug

Liebe Handballfreunde,
wenn ihr einen Blick auf die Tabelle der Frauenbezirksliga werft, dann wird euch auffallen, dass unsere Frauen nicht mehr Erster sind und von gestern auf heute 4 Minuspunkte mehr auf dem Konto haben. Der Punktabzug hat einen Grund.

Wir haben eine Jugendspielerin eingesetzt, die nicht spielberechtigt war. Unser Torhütertalent Denisa, 16 Jahre alt, darf in einer Saison nur in zwei Mannschaften eingesetzt werden. Wir haben sie in drei Teams eingesetzt. Sie ist durch das Doppelspielrecht berechtigt aktiv und Jugend zu spielen, allerdings nicht in der wB, wA und bei den Frauen, sondern eben nur in zwei der besagten Mannschaften. Da sie zuerst in der wB und dann in der wA zum Einsatz kam, hätte sie nicht Frauen spielen dürfen. Ein für unsere Frauen leider folgenschwerer Fehler, der zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt kommt. Wir, als Abteilungsleitung übernehmen die volle Verantwortung für diesen Fehler, der so hätte nicht passieren dürfen.

Die Tabelle der Bezirksliga wird demnach kräftig durcheinandergewirbelt. Nicht nur wir sind die Leidtragenden. Die Damen aus Reutlingen sind auf einmal Letzter, da Rutesheim und Pfullingen unsere Punkte zugesichert wurden. Sportlich gesehen ein echter Nachteil für die Reutlinger Damen. Und aus dem Dreikampf um den Aufstieg ist leider (vorerst) ein Zweikampf geworden.

Vor allem für unsere Frauen und unser sehr engagiertes Trainerteam tut es uns als Abteilungsleitung unendlich leid, denn sie trainieren 3x die Woche hart, um das Ziel des Aufstieges verwirklichen zu können. Nun gilt es, trotz der mehr als bescheidenen Situation, den Kopf nicht hängen zu lassen und Jagd auf Tübingen und Großengstingen zu machen und zu hoffen, dass eventuell mehr als eine Mannschaft in die Landesliga aufsteigt. Wir appellieren an unsere Nagolder Handballfans unsere Frauen mehr als sowieso schon zu unterstützen und ihnen durch eine rappelvolle Bächlenhalle die Anfeuerung zukommen zu lassen, die sie verdienen.

Ihren starken Willen und Einsatzbereitschaft haben sie beim heutigen Auswärtssieg in Reutlingen wieder unter Beweis gestellt! Mädels, ihr seid wirklich toll! Weiterkämpfen!

VfL Nagold – SV Leonberg/Eltingen 28:24 (15:9)

Traditionell war der Kader wiedermal nicht allzu groß. Nur mit neun Spielerinnen bestritt unsere weibliche A-Jugend ihr jüngstes Heimspiel, davon sind vier etatmäßig aus der B-Jugend. Dennoch überzeugte das Team und schlug am Ende mit der SV Leonberg/Eltingen eines der Top-Teams der Bezirksliga. Die Mädels rund um Coach Thorsten Hafner hatten einen guten Tag erwischt. Und an so einem können sie mit jedem Team der Bezirksliga mithalten. Wobei das mit dem guten Tag schon wieder ein wenig relativiert werden muss. Die ersten fünf Minuten des Spiels waren nämlich alles andere als gut. Wie so oft taten sich die Mädels sehr schwer damit, überhaupt ins Spiel zu finden. Und Schwuppdiwupp lag man nach nur vier Minuten bereits 0:5 hinten. Doch zum Glück sind wir beim Handball. Da ist bekanntlich vieles möglich. Und so setzten die A-Jugend-Girls zu einer fulminanten Aufholjagd an. Der Schlüssel zum Erfolg: Die Abwehr stabilisierte sich, und Torhüterin Denisa Ciornei fand immer besser ins Spiel. Und siehe da: Zehn Ninuten später war mit 7:7 der Ausgleich geschafft, kurz danach gingen unsere Mädels in Führung. Und diese bauten sie schließlich bis zur Pause konsequent auf 15:9 aus. Von 0:5 auf 15:9 – Respekt! Was für eine Aufholjagd! Es stimmte vieles bei dem Spiel unserer weiblichen A-Jugend. Im Angriff präsentierte man sich flexibel und auf allen Positionen gefährlich. Das ist auch der Grund, warum alle Feldspielerinnen Tore erzielten. Und auch in der zweiten Hälfte arbeitete die Abwehr konzentriert und die Torhüterin parierte munter weiter. Ein Beispiel gefällig? Sechs Sieben Meter bekam Leonberg zugesprochen. Nur zwei Treffer landeten im VfL-Tor. In der 47. Minute war der Abstand auf komfortable zehn Treffer angewachsen, 24:14 stand es da. Nun kam Leonberg wieder zu einigen Treffern, auch über eine Umstellung beim Spiel über den Kreis. Beim Stand von 26:21 für Nagold nahm Thorsten Hafner nochmals eine Auszeit und stellte die Abwehr neu auf das Kreisspiel der Leonbergerinnen ein. Mit Erfolg. Die Gäste konnten zwar noch Ergebniskosmetik betreiben, doch unseren Mädels war der verdiente Erfolg nich mehr zu nehmen. 28:24 endete die Partie für Nagold. In der Tabelle ist unsere A-Jugend damit weiter auf einem guten fünften Platz und Leonberg/Eltingen als Viertem jetzt noch dichter auf den Fersen. Beide Teams haben zehn Minuspunkte, Leonberg aber ein Spiel mehr absolviert als Nagold.
Es spielten für den VfL Nagold: Mira Hofmann (3), Cara Klenk (7), Hannah Kunz (1), Gabriela Car (2), Tirza Theurer (2), Angela Bucic (2), Jenny Schäfer (5), Sarah Kunz (6/2) und Denisa Ioana Ciornei im Tor.

Bild_VFL-Nagold-Handball

VfL Nagold – VfL Pfullingen 2 25:19 (11:10)

Den Handballerinnen des VfL Nagold ist die Revanche für die unglückliche Hinrundenniederlage gegen den VfL Pfullingen 2 gelungen. In der heimischen Bächlenhalle siegte der Bezirksligist aus Nagold mit sechs Toren Vorsprung. Nagold nimmt damit wieder die Tabellenspitze ein. Ein Selbstläufer was das Spiel aber nicht. Auch beim Heimspiel vor etwa 100 Zuschauern hatte das Team von Trainer Markus Renz durchaus seine Probleme mit den flinken und gut ausgebildeten Spielerinnen aus Pfullingen. Dabei stand die Abwehr gut. „Wir haben wieder keine 20 Gegentore bekommen“, freut sich Renz. Darauf lasse sich aufbauen. Doch im Angriff haperte es das ein ums anderer Mal. Immer wieder spielten sich die Nagolder Handballerinnen exzellente Chancen heraus – um dann den Ball dann doch nicht im gegnerischen Tor unterzubringen. Die eigentliche Überlegenheit der Nagolder Handballerinnen spiegelte sich dadurch lange Zeit nicht im Spielstand wider. Nach zehn Minuten glich Pfullingen das erste Mal zum 4:4 aus. Und es lag wie erwähnt vor allem an der schlechten Chancenverwertung der Nagolderinnen, dass sie sich in dieser Phase nicht wieder vom Gegner absetzen konnten. Im Gegenteil, auch die Gäste gingen hin und wieder in Führung. Und so ging es mit einer denkbar knappen 11:10-Führung für Nagold in die Pause. „In der zweiten Halbzeit war die Chancenverwertung dann etwas besser“, analysiert Renz das Spiel. Aber eben nur etwas. Denn wieder konnte ein Vier-Tore-Vorsprung, den Nagold bereits nach 35 Minuten aufgebaut hatte (15:11) nicht ausgebaut oder wenigstens verwaltet werden. Nagold blieb in Hälfte zwei zwar stets in Führung, doch nach 41 Minuten war Pfullingen wieder auf 18:17 dran und zehn Minuten vor dem Ende führte der VfL Nagold nur mit 20:18. Da war das Spiel noch offen. Markus Renz nahm in dieser Phase nochmals eine Auszeit, und das Team fokussierte sich neu. Mit Erfolg. Fünf Minuten vor dem Ende traf Alena Wolf zum 22:18 für Nagold. Pfullingen stellte nun auf eine offensive Abwehr um, und Nagold wusste die größeren Lücken eiskalt zu nutzen. Und so traf denn auch Aileen Hofmann per Kontertor zum 25:19-Endstand für Nagold. „Eigentlich waren wir besser, als die sechs Tore Vorsprung“, befand Renz nach dem Spiel. Doch den Gegnerinnen sei es eben gelungen, immer wieder das Tempo aus dem Spiel herauszunehmen. In den zuweilen sehr langen Angriffen der Pfullingerinnen kassierte man „manchmal noch ein dummes Gegentor“, obwohl die Abwehr eigentlich gut stand. Alles in allem ist Renz aber froh, dass das Spiel gewonnen wurde. Denn nach dem Verlauf des Hinspiels, das Nagold in Pfullingen 21:20 verloren hatte, sei eigentlich klar gewesen, dass sich sein Team gegen diesen Gegner etwas schwerer tun werde. Dabei sind dem VfL-Coach auch einige Dinge aufgefallen, wo es noch nicht so richtig passe. „Wir müssen auf jeden Fall unser Umschaltspiel verbessern“, sagt Renz. Aus der guten Abwehrarbeit heraus, mache sein Team noch viel zu wenig.
Es spieltem für den VfL Nagold: Elena Weber (1), Annette Maser (5), Sophie Reime (6/2), Alena Wolf (2), Theresa Klußmann, Madeleine Majer (3), Luisa Harr, Iva Buric, Alisa Kübler, Marlen Dengler, Aline Rau (3/3), Aileen Hofmann (3), Lisa Weiß (2) und Denisa Ioana Ciornei im Tor.

Bild

TSV Schönaich 2 - VfL Nagold 23:33 (6:15)

Für klare Verhältnisse sorgte der VfL Nagold in der Schönaicher Sporthalle. Wie schon in der Vorrunde konnte die VfL-Sieben gegen den Tabellenvorletzten der Bezirksklasse einen echten Kantersieg feiern. Die Nagolder Überlegenheit wurde bereits in der Anfangsphase deutlich, denn nach fünf Zeigerumdrehungen legte Maximilian Hammann auf 5:0 vor. Danach stockte die VfL-Tormaschine allerdings eine Zeit lang, und beim 1:5 (10.) erzielten die Hausherren ihren ersten Treffer. Danach waren wieder die Favoriten aus dem Schwarzwald am Drücker. So markierte Tobias Karl (12.) das 8:2 und Jonas Rink (14.) per Siebenmeter (15.) das 9:3. Eine kurze Schwächephase der Gäste nutzte die zweite Schönaicher Garnitur, um auf 6:9 (17.) zu verkürzen. Wenig später reagierte Nagolds Trainer Veljko Saula mit einer Auszeit, um die Marschroute noch einmal deutlich zu machen. Eine gute taktische Maßnahme, wie sich zeigen sollte: In den letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte erzielten die Hausherren keinen Treffer mehr, während der VfL Nagold auf 15:6 vorlegte. Gleich nach dem Seitenwechsel sorgte Patrick Seyfahrth beim 16:6 für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung. Anschließend wehrten sich die Schönaicher zwar weiter gegen die drohende Klatsche und kamen auf 16:21 (44.) heran. Doch dann war das Pulver der Gastgeber weitgehend verschossen. In der letzten Viertelstunde ließ die VfL-Sieben nichts mehr anbrennen und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Philipp Beifuß erzielte mit einem Doppelschlag das 26:18 (49.), während Jonas Heinrich die letzten beiden Treffer zum 33:23 setzte. »Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden«, erklärte der Nagolder Trainer Veljko Saula nach dem Spiel. Denn da wurden seine Vorgaben optimal umgesetzt – vom hohen Tempo in der Offensive bis hin zu einer gut gestellten Abwehr. Einen starken Auftritt hatte ebenfalls VfL-Keeper Lars Thillmann, der zwei Siebenmeter entschärfte und in den ersten 30 Minuten nur sechs Gegentore zuließ. Allerdings hatte Veljko Saula dann gesehen, dass seine Mannschaft in der zweiten Spielhälfte etwas nachließ. Wichtig für ihn ist jedoch mit einem Blick in die Tabelle, dass für den VfL Nagold jetzt in der Bezirksklasse wieder alles offen ist.
VfL Nagold: Lars Thillmann im Tor, Markus Renz (2), Patrick Seyfahrth (5), Felix Hammann (1), Jonas Rink (7/3), Philipp Beifuß (3), Tobias Karl (4), Sven Schumacher (2), Armed Ademi (2), Tobias Hück, Jonas Heinrich (2), Maximilian Hammann (5), Christoph Loher, Frank Renz

Bild

SKV Rutesheim - VfL Nagold 21:16 (10:8)

Ein wenig sind sie auf der Suche nach ihrer blendenden Form beim Auftakt in die Saison. Zum nun fälligen Start in die Endrunde der Bezirksklasse unterlag unsere weibliche B-Jugend jedenfalls bei der SKV Rutesheim. Unter sechs Teams wird die Meisterschaft in der Bezirksklasse der B-Jugend ausgespielt. Dafür locker qualifiziert hatte sich auch unsere weibliche B-Jugend, die als Tabellendritter nach Rutesheim gefahren war. Im Hinspiel in der Bächlenhalle konnten die von Thorsten Hafner trainierten Mädels Rutesheim noch knapp mit 21:20 schlagen. Beim Spiel in Rutesheim nun musste man eine Niederlage einstecken. Einer der Gründe dürfte sein, dass der VfL eine Feldspielerin ins Tor stellen musste. Doch chancenlos waren die Mädels nicht. Nach zwölf Minuten ging man gar durch ein Tor von Jule Thieme mit 5:4 in Führung. Doch meist war Rutehseim vorne. Und so ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause (10:8). Auch in der zweiten Hälfte gelang es den Nagolder Mädels anfangs noch dranzubleiben, doch letztlich zog Rutesheim in den letzten Minuten deutlich davon und besiegte Nagold mit 21:16.
Es spielten für den VfL Nagold: Lara Fröhlich, Jule Thieme (2), Hannah Kunz (4), Angela Bucic (2), Janina Koch (2), Wika Reider im Tor, Andreea Toth (5/1) und Mariel Bucic (1).

Bild

Spvgg Renningen - VfL Nagold 23:17 (10:10)

Das Ergebnis sieht zwar deutlich aus, doch in weiten Teilen des Spiels unserer weiblichen A-Jugend in Renningen, konnten die von Thorsten Hafner gecoachten jungen Frauen durchaus mithalten. Erst im letzten Viertel der Partie mussten die Mädels Renningen ziehen lassen. Der Tabellendritte der Bezirskliga war an diesem Abend einfach das besserer Team. Unserer weiblichen A-Jugend unterdessen war von Anfang an anzusehen, dass es nach der Winterpause noch nicht so richtig rund läuft. Ungenauigkeiten, technische Fehler und nur holprige Spielzüge gab es in dem Spiel jedenfalls einige zu sehen. Dennoch entpuppte sich Nagold als ebenbürdiger Gegner. Renningen spielte zwar seine köperliche und auch quantitative Überlegenheit voll aus. Doch unsere Mädels hielten gut dagegegn, gerade auch in der Abwehr und mit Torhüterin Denisa. Nur im Angiff kamen unsere quirligen Spielerinnen oft nicht durch die kompakt stehenden Renninger Reihen durch. Zum Glück zeigte sich Sarah Kunz im Rückraum treffsicher. Sieben Tore steuerte sie für den VfL bei. 10:10 hieß es schließlich zur Pause. Da war das Spiel noch offen. Ähnlich wie in der ersten Halbzeit erwischte Renningen auch den besseren Start in die zweite Spielrunde. Innerhalb von drei Minuten zogen die Gastgeberinnen auf 13:10 davon. Unsere Mädels berappelten sich nochmals, kamen mehrfach bis auf ein Tor heran. Zum letzten Mal in der 42. Minute, da stand es dann 15:14 für Renningen. Dann machte sich deutlich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Schließlich musste Nagold auf einzelne wichtige Spielerinen an diesem Tag verzichten. Und so hatte Thorsten Hafner lediglich zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung. Unsere Mädels jedenfalls hatten ihr Pulver verschossen. Nur noch drei Treffer gelangen ihnen in den verbleibenden 18 Minuten. Und so zog Renningen dann doch noch unnötig deutlich auf 23:17 davon.
Es spielten für den VfL Nagold: Mira Hofmann (1), Hannah Kunz (2/1), Gabriela Car, Tirza Theurer (3), Jenny Schäfer (2), Pia Sophie Dürr, Janina Koch (2), Sarah Kunz (7/1) und Denisa Ioana Ciornei im Tor.

Bild

VfL Nagold - SKV Rutesheim 27:18 (14:6)

Für klare Verhältnisse sorgte der VfL Nagold vor heimischer Kulisse gegen den SKV Rutesheim. Damit ist der VfL-Sieben ein perfekter Start in die Rückrunde der Bezirksklasse gelungen Der Nagolder Trainer Veljko Saula bescheinigte seiner Mannschaft anschließend einen starken Auftritt. Vor allem die 4:2-Abwehr hatte sehr gut funktioniert und die Gäste aus Rutesheim immer wieder vor Probleme gestellt. Überragend hielt indes der Nagolder Torhüter Lars Thillmann, der nicht nur etliche Würfe aus der zweiten Reihe entschärfte, sondern ebenso drei Siebenmeter. Gleich in der zweiten Spielminute hatte Lars Thillmann den ersten Rutesheimer Strafwurf abgewehrt und Felix Hammann (4.) erzielte beim 1:0 den ersten Treffer der Begegnung. Bis zum 5:5 konnte der SKV Rutesheimer noch mithalten, doch nach einer Auszeit zogen die Hausherren auf 10:5 (25.) davon – und Christian Schmid sorgte für die 14:6-Führung beim Pausenpfiff. In der zweiten Spielhälfte schraubten die Nagolder das Ergebnis weiter hoch, wobei Christian Schmid (46.) beim 22:10 für einen Zwölf-Tore-Vorsprung sorgte. Damit war die Messe aber auch gelesen, und den Gästen glückte in der verbleibenden Viertelstunde noch etwas Ergebniskosmetik. »Das hätte sogar noch dfeutlicher ausgehen können«, war Veljko Saula überzeugt, doch hatte er jetzt auch den Spielern mehr Spielzeit gegeben, die sonst nicht so lange zum Einsatz kommen. Klar ist für den Nagolder Trainer, dass der VfL Nagold in der Bezirksklasse noch mal oben angreifen will - »und die Spieler wollen das auch«, so Saula. Die nächsten drei Spiele sind in seinen Augen richtungsweisend.
VfL Nagold: Lars Thillmann und im Tor, Maximilian Hammann (6), Markus Renz (2), Felix Hammann (2), Jonas Rink (4), Armed Ademi (4/3), Tobias Karl (2), Jonas Heinrich (1), Philipp Beifuß (1), Tobias Hück, Christian Schmid (3), Sven Schumacher (2)

Bild

VfL Nagold - SKV Rutesheim 27:18 (14:6)

Für klare Verhältnisse sorgte der VfL Nagold vor heimischer Kulisse gegen den SKV Rutesheim. Damit ist der VfL-Sieben ein perfekter Start in die Rückrunde der Bezirksklasse gelungen Der Nagolder Trainer Veljko Saula bescheinigte seiner Mannschaft anschließend einen starken Auftritt. Vor allem die 4:2-Abwehr hatte sehr gut funktioniert und die Gäste aus Rutesheim immer wieder vor Probleme gestellt. Überragend hielt indes der Nagolder Torhüter Lars Thillmann, der nicht nur etliche Würfe aus der zweiten Reihe entschärfte, sondern ebenso drei Siebenmeter. Gleich in der zweiten Spielminute hatte Lars Thillmann den ersten Rutesheimer Strafwurf abgewehrt und Felix Hammann (4.) erzielte beim 1:0 den ersten Treffer der Begegnung. Bis zum 5:5 konnte der SKV Rutesheimer noch mithalten, doch nach einer Auszeit zogen die Hausherren auf 10:5 (25.) davon – und Christian Schmid sorgte für die 14:6-Führung beim Pausenpfiff. In der zweiten Spielhälfte schraubten die Nagolder das Ergebnis weiter hoch, wobei Christian Schmid (46.) beim 22:10 für einen Zwölf-Tore-Vorsprung sorgte. Damit war die Messe aber auch gelesen, und den Gästen glückte in der verbleibenden Viertelstunde noch etwas Ergebniskosmetik. »Das hätte sogar noch dfeutlicher ausgehen können«, war Veljko Saula überzeugt, doch hatte er jetzt auch den Spielern mehr Spielzeit gegeben, die sonst nicht so lange zum Einsatz kommen. Klar ist für den Nagolder Trainer, dass der VfL Nagold in der Bezirksklasse noch mal oben angreifen will - »und die Spieler wollen das auch«, so Saula. Die nächsten drei Spiele sind in seinen Augen richtungsweisend.
VfL Nagold: Lars Thillmann und im Tor, Maximilian Hammann (6), Markus Renz (2), Felix Hammann (2), Jonas Rink (4), Armed Ademi (4/3), Tobias Karl (2), Jonas Heinrich (1), Philipp Beifuß (1), Tobias Hück, Christian Schmid (3), Sven Schumacher (2)

Bild

VfL Nagold – SKV Rutesheim 28:18 (12:8)

Mit einem klaren Sieg starteten die Handballerinnen des VfL Nagold in die Rückrunde der Bezirksliga Achalm-Nagold. Gegen den Tabellenletzten aus Rutesheim ließ der Klassenprimus aus Nagold nichts anbrennen. Wobei die Ehre des ersten Treffers immerhin den Gästen aus Rutesheim gebührte, das war's dann aber auch. In den folgenden 59 Minuten dominierte der VfL das Spiel. Und Rutesheim ging kein einziges weiteres Mal in Führung. „Wir haben am Anfang recht gut gespielt und sind gleich gut weggezogen“, analysiert Coach Markus Renz die erste Viertelstunde. Dass Rutesheim überhaupt noch einmal bis zur 22. Minute auf 8:7 herankam, lag auch daran, dass der VfL eben doch zahlreiche klare Chancen liegen ließ. „Und, dass wir vielleicht ein bisschen viel gewechselt haben“, mutmaßt Renz. Wie dem auch sei. Die Nagolder Frauen ließen sich jedenfalls nicht verunsichern. Markus Renz: „Das hat mir echt gut gefallen, wie ruhig wir da geblieben sind, als Rutesheim wieder dran war.“ Und so war es an Sophie Reime vor der Pause noch für den VfL zum 12:8 zu treffen. Von Anfang an setzte Renz seinen kompletten Kader von 14 Frauen ein und wechselte munter durch. Entsprechend kraftvoll war das Spiel der Nagolder Frauen auch noch in Halbzeit zwei. Nun dominierte Nagold klar auf dem Feld. Rutesheim konnte nicht mehr mithalten. Fünf Minuten vor dem Ende traf Aline Rau per Konter zum Zehn-Tore-Vorsprung (27:17). Fünf Minuten später endete die Partie mit 28:18. In den Reihen des VfL Nagold erlebte die erst 16-jährige Torhüterin Denisa Ioana Ciornei ihr Debüt in der Frauenmannschaft. „Sie hat meiner Meinung nach richtig gut gespielt“, sagt Renz. Immer wieder packte das Torhütertalent zum Teil spektakuläre Paraden aus. „Wenn sie sich noch etwas mit uns Einspielen kann und die Zusammenarbeit mit der Abwehr noch etwas besser funktioniert, dann wird Denisa sicher noch viele gute Spiele in der Rückrunde zeigen“, ist Renz überzeugt. Wobei er schmunzelnd hinzufügen müss: „18 Tore in dem Spiel jetzt zu bekommen, das ist ja eigentlich auch schon nicht schlecht.“ An der Tabellensituation hat sich an diesem Wochenende nicht viel geändert. Der VfL Nagold steht weiter auf Platz eins, wobei auch die zweit- und drittplatzierten Teams aus Tübingen und Großengstingen einen Punktestand von 15:5 haben - wie auch Nagold. Alles in allem ist Renz mit dem Auftakt in die Rückrunde zufrieden. Wohlwissend aber auch, dass der Gegner nicht allzu stark war. Doch der Nagolder Coach sieht's pragmatisch: „Um in den Spielbetrieb wieder reinzukommen, war Rutesheim eine gute Mannschaft für uns.“ Denn eins ist auch dem VfL-Trainer klar: „Es werden noch schwerere Spiele kommen.“
Es spielten für den VfL Nagold: Annette Maser (1), Sophie Reime (1), Alena Wolf (4), Nikolina Skvorc (1), Madeleine Majer, Luisa Harr, Iva Buric (6 /1), Sonja Brachmann (4), Marlen Dengler, Aline Rau (3), Aileen Hofmann (3), Lisa Weiß (4) , Carolin Lenz (1) und Denisa Ioana Ciornei im Tor.

Bild

Samstag, 18. Januar, 20 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Mit einem Heimspiel startet der VfL Nagold in die Rückrunde der Bezirksklasse. Gegner ist der SKV Rutesheim, der sich zuletzt mit einem Heimerfolg etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hat. Für den Nagolder Trainer ist das Ziel für die Saisonhälfte klar: »Wir wollen weiter oben mitspielen und am Ende unter die ersten vier Mannschaften kommen«, erklärt Veljko Saula. Das nötige Potenzial ist in seinen Augen vorhanden, auch wenn der Nagolder Rückraum-Shooter Alexander Sehl auf unbestimmte Zeit wegen einer Schulterverletzung ausfällt. Aktuell steht der VfL Nagold noch auf dem sechsten Tabellenplatz. Gegen den SKV Rutesheim sieht der VfL-Coach sein Team glasklar in der Favoritenrolle. »Wir haben gut trainiert und ich sehe da keine Probleme«, geht er von einem Heimsieg aus. Denn bereits im Hinspiel hatte sich der damals ersatzgeschwächte VfL Nagold mit einer absoluten Rumpfsieben in der Rutesheimer Sporthalle durchgesetzt. Trotz komfortabler 20:14-Führung machten es die Nagolder zum Schluss aber noch einmal unnötig spannend beim Tabellenvorletzten der Bezirksklasse. Am Ende stand es 24:22 für den VfL Nagold. So knapp soll es dieses Mal in der Bächlenhalle nicht werden, wenn es nach Veljko Saula geht - obwohl die personellen Voraussetzungen wieder nicht optimal sind. Neben Alexander Sehl werden auch Patrick Seyfahrth und Raffael Baumgartner wegen eines Junggesellenabschieds nicht zur Verfügung stehen. (Uwe Priestersbach) Markus Renz und der VfL Nagold wollen mit einem Heimsieg in die Rückrunde starten. Foto: Priestersbach

Bild

VfL Nagold – SKV Rutesheim, 18. Januar 2020, 18 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Wenn der Tabellenerste den Letzten der Liga zu Gast hat, dann ist die Favoritenrolle schnell vergeben. Doch Markus Renz, Coach der Nagolder VfL-Handballerinnen, warnt davor, Schlusslicht Rutesheim zu unterschätzen. Der Grund liegt auf der Hand: Rutesheim mag zwar aktuell der Tabellenletzte in der Bezirksliga sein, doch in der vergangenen Saison spielte das Team noch ganz oben mit. Zudem präsentierte sich Rutesheim in den jüngsten Spielen wieder stärker. Zum Jahresenede man nur knapp mit 22:21 beim Spitzenteam in Tübingen. Eine Mannschaft, die punktgleich mit dem VfL Nagold an der Spitze thront. Und im jüngsten Spiel vor einer Woche punktete Rutesheim mit einem Sieg über die TSG Reutlingen. "Wir sollten uns also von der Tabellensituation nicht blenden lassen", sagt Renz. Wohlwissend, dass sich sein Team immer wieder schwer tut gegen die vermeintlich schwächeren Gegnerinnen. Beim Heimspiel in der Nagolder Bächlenhalle soll das aber nicht passieren. Den Start in die Rückrunde möchte der VfL unbedingt positiv gestalten. Und so gilt die volle Konzentration dem Einfahren der nächsten zwei Punkte. "Ich hoffe, dass wir gut in die Rückrunde starten und schnell wieder in den Spielrhythmus kommen", sagt Renz. Den holte sich Nagold in den vergangenen Wochen unter anderem mit einem Testspiel in Meßstetten und den zwei Pokalspielen, die man beim Pokal-Regio-Turnier in Calw für sich entscheiden konnte. Das Hinspiel in Rutesheim konnte Nagold mit 29:22 recht deutlich für sich entscheiden. Für beide Mannschaften war es das erste Spiel der Saison. Und damalige Schwächen des VfL, zum Beispiel als die Gegnerinnen zwei Kreisspielerinnen einsetzten, führt Renz auch darauf zurück, dass die Abwehr noch nicht so gut eingespielt war wie sie es heute ist. Für Zuversicht auf VfL-Seite sorgt zudem die personelle Situation. "Mir liegen keine Absagen vor", freut sich der Trainer, dass er die volle Auswahl hat und Rutesheim mit einer voll besetzten Bank empfangen kann. Lediglich hinter dem Einsatz von Torfrau Alisa Kübler stehe noch ein Fragezeichen. Dafür wird wohl erstmals das erst 16-jährige Torhüter-Talent Denisa Ciornei im Kader des Nagolder Frauenteams stehen.

Bild

Frauenteam zieht ins Final 4 ein

Perfekter Start ins neue Jahr: Nachdem sie es im vergangenen Jahr bis ins Pokalfinale geschafft hatten, gelang Nagolds Handballerinnen auch 2020 der Einzug ins Final 4 um den Bezirkspokal. In zwei unterhaltsamen Spielen gewann der VfL Nagold souverän das regionale Qualifikationsturnier in Calw. Zunächst bekam es der Bezirksligist aus Nagold mit der dritten Garde der SG H2Ku Herrenberg zu tun. Das Gäu-Team aus der Bezirksklasse hatte von Anfang an massive Probleme gegen den VfL. Dieser legte einen Blitzstart nach Maß hin. Und so stand es nach fünf Minuten bereits 7:0 für Nagold. In der Folge hielt Herrenberg zwar besser dagegen, doch an der Überlegenheit des VfL änderte das nur wenig. Im Gegenteil: Nagold präsentierte sich nach der gut dreiwöchigen Handballpause überraschend gut eingespielt. Mit einer 12:8-Führung ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte erwischte der VfL wieder den deutlich besseren und effektiveren Start. Innerhalb von zwei Minuten sorgte Linksaußen Aileen Hofmann mit drei eiskalt verwandelten Kontertoren für den Start des nächsten Nagolder Tore-Laufs. 21:8 lag der VfL schließlich nach zehn Minuten Spielzet in der zweiten Hälfte in Führung, ehe Herrenberg den Nagolder Torsegen durchbrechen konnte. Der VfL brachte den Sieg souverän über die Zeit. Kapitänin Madeleine Majer traf schließlich zum 27:17-Endstand.
Im Finale bekamen es die von Markus Renz und Alexander Sehl betreuten Frauen wie bereits im Vorfeld von vielen erwartet mit der SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell zu tun. Das Top-Team der Bezirksklasse hatte sich zuvor 25:15 gegen den Kreisligisten aus Bondorf durchgesetzt. Auch das Finale dominierte der VfL Nagold, wenngleich sich die Calwerinnen gut verkauften. Wieder erwischte der VfL einen Traumstart. Und so netzte Lisa Weiß nach einer Minute zum 2:0 und nur 30 Sekunden später zum 3:0 für Nagold ein. Calw kam nun etwas besser ins Spiel, aber die ansehnliche Nagolder Abwehr und eine munter haltende Torhüterin Alisa Kübler waren das gesamte Spiel über nicht leicht zu bezwingen. Die Folge: Nagold blieb stets in Führung und nach 25 Minuten ging es mit 13:9 in die Pause.
Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff war Calw nochmal bis auf ein Tor heran (15:14), doch dann setzte der VfL Nagold nach dieser Mini-Flaute zum nächsten Offensiv-Lauf an. In 13 Minuten traf die SG nur einmal, Nagold dagegen netzte neun Tore ein. Und so stand es in der 43. Minute 24:15 für den VfL. Mit dem schnellen Spiel des VfL konnte die SG in dieser Phase nicht mehr mithalten, und Nagold setzte einen empfindlichen Konter nach dem anderen. Mit 27:17 endete schließlich das Regio-Finale um den Einzug ins Final 4.
Neben dem VfL Nagold haben sich in drei weiteren Regio-Turnieren die Landesligisten aus Rottenburg und Mössingen sowie der Bezirksklassist TSV Ehningen qualifiziert.

Regio-Halbfinale
SG H2Ku Herrenberg 3 – VfL Nagold 17:27 (8:12)
Es spielten für den VfL: Jessica Günther, Annette Maser (2), Sophie Reime (2), Nikolina Skvorc (1), Madeleine Majer (3), Luisa Harr (4), Iva Buric (5/1), Marlen Dengler (1), Aileen Hofmann (3), Lisa Weiß, Mira Hofmann (1), Carolin Lenz (5/1) und Alissa Kübler im Tor.

Regio-Finale
VfL Nagold – SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell 27:17 (13:9)
Es spielten für den VfL Nagold: Alisa Kübler im Tor, Jessica Günther, Annette Maser (1), Sophie Reime (3), Nicolina Skvorc (2), Madeleine Österlen (1), Luisa Harr (1), Iva Buric (6/1), Marlen Dengler, Aileen Hofmann (3), Lisa Weiß (4), Mira Hofmann und Carolin Lenz (6).

Bild