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Aktuelle Neuigkeiten & Spielberichte

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Handball Landesliga Frauen / Vorschau

HSG Owen-Lenningen - VfL Nagold

Samstag, 26. November, 18 Uhr, Sporthalle Unterlenningen

Ungewohnt aber nicht unschön ist die Ausgangssituation für die Nagolder Handballerinnen vor dem nächsten Spiel. Als Klassenprimus reist der VfL am Samstag zur HSG Owen-Lenningen. Doch Favorit ist das Team aus dem Kreis Calw damit noch nicht. Die HSG Owen-Lenningen ist nämlich ein Team, das den Nagolderinnen nicht so recht zu liegen scheint. Dreimal traf der VfL bis dato auf die HSG – und jedes Mal war es vergebliche Liebesmühe – und die Nagolderinnen zogen den Kürzeren.

Diesen Samstag steht das Aufeinandertreffen allerdings unter anderen Vorzeichen. Das liegt in erster Linie am VfL. Denn die Frauen von Coach Markus Renz haben bis jetzt eine formidable Hinrunde gespielt. Nur ein Spiel ging verloren, die restlichen sechs Begegnungen siegte Nagold. An Selbstbewusstsein dürfte es dem VfL Nagold also nicht mangeln.

Die Gastgeberinnen sind zwar auch nicht wirklich schlecht unterwegs, doch ein, zwei überraschende Niederlagen musste die HSG schon hinnehmen. Zum Beispiel erst vor einer Woche bei der HSG Baar, aber auch auswärts bei der HSG Hossingen-Meßstetten. Mit 6:6 Punkten untermauert Owen-Lenningen zwar seine Landesligatauglichkeit. Doch wirkt das Team irgendwie launisch, unberechenbar. Dazu passt auch der Sieg, den die HSG Owen-Lenningen vor zwei Wochen beim starken Verbandsligaabsteiger HSG Ermstal einfahren konnte. Zur Erinnerung: Die HSG Ermstal ist das einzige Team, bei dem der VfL Nagold bis jetzt Punkte lassen musste.

„Wir haben die bisherigen Spiele gegen Owen verdient verloren“, erinnert sich VfL-Coach Markus Renz. Der VfL tue sich einfach schwer gegen die körperlich sehr starke Abwehr. Und Renz geht davon aus, dass sich in dem Team nicht viel verändert hat. „Der Kern der Mannschaft und die Spielanlage wird die gleiche sein.“

Mit einem schnellen Spiel, treffsicheren Außen und einer ebenfalls robusten Abwehr und guter Torhüterleistung will Renz der HSG aber zumindest Paroli bieten und am liebsten natürlich zwei Punkte nach Nagold entführen. Personell zeichnet sich ab, dass bis auf die A-Jugendspielerinnen alle Frauen an Bord sein könnten, wenngleich zwei Spielerinnen zu Wochenbeginn noch kränkelten. Renz: „Da gibt‘s dann schon noch ein kleines Fragezeichen.“

Das Spiel am Samstag in Unterlenningen ist bereits das letzte für den VfL Nagold in diesem Jahr. Nur gegen die HSG Albstadt hat Nagold dann noch kein Spiel absolviert. Weiter geht es erst im neuen Jahr am 14. Januar beim Auswärtsspiel in Meßstetten.

Bu: Mit viel Selbstbewusstsein können die Nagolderinnen nach Unterlenningen reisen.

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Bezirksklasse Männer - VfL Nagold vs SG Hirsau/Calw/Liebenzell 2

Am kommenden Samstag Abend kommt es zum Nagoldtal-Derby zwischen dem VfL Nagold und der Reserve der Spielgemeinschaft Hirsau/Calw/Bad Liebenzell. Die Nagolder Herren bestreiten dann das vierte Heimspiel in Folge und gehen mit eher gemischten Gefühlen in diese Partie, denn eigentlich hatte man sich insgeheim vorgenommen, wenns schon auswärts nicht so klappt, wenigsten die Heimspiele gewinnen zu wollen. Nun konnte man gegen den Klassenprimus zwar nur mit einer sehr guten Leistung aufhorchen lassen, kam aber gegen den Tabellenvorletzten aus Bondorf mächtig unter die Räder. Jetzt steht man mit der SG dem aktuellen Tabellenführer gegenüber. In der Vorbereitungsphase bestritt man bereits ein Testspiel, bei dem die VfL´ler das bessere Ende für sich hatten. Damals allerdings beide Teams nicht in Bestbesetzung. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, das die Gäste ihre Hausaufgaben wohl besser gemacht haben.

Im Nagolder Lager geht ein wenig der Personalschwund umher und man steht wie Anfangs der Runde schon bei jedem Spiel mit einem durchgewürfelten Haufen da. So wird es wohl auch an diesem Wochenende wieder sein, denn Patrick Seyfahrth fällt definitiv aus, genauso wie Torhüter Tobias Gutekunst. Pascal Wrede ist immer noch krank und Wackelkandidat Philipp Beifuß ist immer noch fraglich. Leichte Entwarnung gibt es hingegen beim Zustand von Maxi Hammann, bei dem sich die vermutete Verletzung nicht bestätigte. Des Weiteren wird Markus Renz das Team wohl erst zur zweiten Spielhälfte unterstützen können, da sich dieser mit den Frauen beim Auswärtsspiel befindet.

„Die Vorzeichen gemessen an der Tabellensituation stehen nicht gut, aber vielleicht kommt uns das ja entgegen, das wir nicht in der Favoritenrolle sind. Wir wollen an die Leistung gegen Magstadt anknüpfen und den Zuschauern ein spannendes Spiel bieten“, so hofft Trainer Michael Tietze. Ob dies gelingen wird bleibt also abzuwarten. Start der Partie ist um 20:00 Uhr in der Nagolder Bächlenhalle. Liveübertragung wird es wie schon in den Partien zuvor auch wieder geben. Näheres hierzu auf der Facebookseite der Nagolder Handballer.

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+++ Nagolder Männer mit erneute Niederlage in eigener Halle +++

Bezirksklasse Männer - VfL Nagold vs. SV Bondorf 32:39 (17:20)

Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Nagolder Anhänger. Der durch die kurzfristig ausgefallenen Maxi Hammann und Philipp Beifuß stark dezimierte Kader machte die Sache anfangs gut, schnell ging man mit 3:1 in Front. Allerdings schafften es die Gäste aus Bondorf immer wieder die Rückstände zu korrigieren. Auch der erneute Nagolder 5-Tore-Vorsprung beim Stand von 9:5 nach gespielten 15 Minuten wurde Seitens des SV Bondorf egalisiert. Die Gäste waren nun besser im Spiel und hatten das Momentum für sich. Im Nagolder Lager hingegen machten sich Unmut breit und nachlassende Kräfte taten ihr übriges dazu. Kurz vor der rettenden Halbzeitpause dezimierten sich die VfL´ler selbst. Nach einer unglücklichen Rettungsaktion sah Patrick Seyfahrth eine sehr umstrittene rote Karte und fehlte somit seinem Team im weiteren Spielverlauf. Mit 17:20 verabschiedete man sich in die Halbzeitpause.

Frisch erholt machte man sich auf, den Rückstand nach und nach zu verkürzen. Doch Bondorf legte erst vor und packte noch zwei drauf. Beim Stand von 24:29 schien das Spiel nach 42 Minuten gelaufen zu sein. Aber die Nagolder Mannen pirschten sich mit einem Kraftakt nochmals auf 29:30 heran und alles deutete auf eine spannende Schlussphase hin. Aber die Tietze-Sieben leisteten sich ab diesem Zeitpunkt leichte Abspielfehler und die Gäste brachten ein 7-Tore-Brett, dass man an diesem Abend nicht mehr bohren konnte. So kam es dann letztendlich zu einer 33:39-Niederlage. „Angesichts der kurzfristigen Ausfälle waren die Vorraussetzungen vermutlich nicht die Besten. 50 Minuten haben wir alles investiert um als Gewinner den Platz zu verlassen. Die letzten 10 Minuten sind allerdings nur schwer zu verdauen“, so der Trainer Tietze nach dem Spiel. Am kommenden Wochenende kommt es zu Derby gegen die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell. Bis dahin sollten die Nagolder allerdings die Kurve bekommen, um nicht erneut unter die Räder zu kommen.

Für Nagold spielten: Simon Walz und Tobias Gutekunst im Tor; Patrick Rosshau, Markus Renz (9/6), Frank Renz (7), Carsten Tietze (3), Marius Haag (4), Justin Schaarschmidt, Muhammed Aktürk (1), Sven Schumacher, Patrick Seyfahrth (1), Raffael Baumgartner (7/2)

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Heimsieg mit Anlaufschwierigkeiten

Handball Landesliga Frauen / VfL Nagold – HSG Hossingen-Meßstetten 28:21 (16:13)

Nagolds Handballerinnen haben derzeit einen Lauf. Auch gegen die HSG Hossingen-Meßstetten fuhren die VfL-Frauen einen Sieg ein. Damit thronen sie weiter an der Spitze der Landesligatabelle. Allerdings war zunächst nicht alles überzeugend, was die rund 150 Zuschauer in der Bächlenhalle zu sehen bekamen. Vor allem in den Anfangsminuten wirkten die Nagolderinnen ungewohnt unkonzentriert. Die Abwehr musste sich da erst noch finden. Hinzu kam aus Nagolder Sicht auch Pech – so mancher Treffer der HSG Hossingen-Meßstetten flutschte da unnötig ins Tor. Und so lief der VfL in den ersten Minuten einem Rückstand hinterher. Negativer Höhepunkt war als die Hossingerinnen nach fünf Minuten mit 5:2 in Führung gehen konnten.

VfL-Coach Markus Renz hatte da bereits die grüne Auszeitkarte in der Hand, doch hielt er sich noch zurück und vertraute seinen Spielerinnen. Zu Recht: Denn nun schloss Nagold die Abwehrreihen und kämpfte sich Tor um Tor heran. Alena Wolf traf in der siebten Minute bereits zum 5:5. Und die Tendenz beim VfL zeigte weiter nach oben. So war es ebenfalls an Alena Wolf in der 13. Minute zum ersten Mal eine Vier-Tore-Führung für den VfL einzunetzen – 10:6 stand es da. Nach diesem Nagolder Zwischensprint waren beide Teams hellwach und es entwickelte sich ein Spiel zweier guter Mannschaften auf Augenhöhe. Mit 16:13 für den VfL ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte zeigten die Gäste aus dem Zollern-Alb-Kreis nochmals Biss. Sie kämpften sich wieder heran, schafften sogar zweimal den Ausgleich. Doch Nagold blieb konzentriert, ließ sich nicht beirren, spielte weiter "sein Spiel". Und nicht zuletzt war nun auch Keeperin Julia Völpel voll da – vor allem in den entscheidenden Momenten. Drei von fünf Sieben Metern parierte die VfL-Keeperin beispielsweise.

Ganz stark war der VfL-Auftritt in den Schlussminuten. In den letzten neun Minuten kassierte Nagold zwar zwei Zeitstrafen und auch Coach Markus Renz wurde wegen vehementer Proteste mit Gelb verwarnt. In solchen Momenten kann ein Handballspiel kippen. Doch die Nagolderinnen zeigten wie schon öfters ein sehr reifes und sicheres Unterzahlspiel – mit starker Abwehr und einer höchst konzentrierten Torhüterinnenleistung.

Und so konnten die Gegnerinnen in den letzten 14 Minuten keinen einzigen Treffer mehr setzen, selbst in Überzahl nicht. Nagold dagegen baute den Vorsprung von 24:21 in Minute 46 auf den Endstand von 28:21 aus. Damit bleibt der VfL Nagold mit 12:2 Punkten Tabellenführer. Und der VfL sollte sich langsam auch Gedanken über neue Saisonziele machen. Der anvisierte Klassenerhalt jedenfalls ist bereits so gut wie sicher. Schließlich hatten in der vergangenen Saison bereits zehn Pluspunkte zum Verbleib in der Landesliga gereicht. Und noch ist beim VfL Nagold nicht einmal die Hinrunde abgeschlossen.

VfL Nagold: Julia Völpel im Tor, Aline Rau (7), Luisa Eipper (7), Alisa Kübler (5), Alena Wolf (2), Marlen Dengler (2), Tirza Theurer (1), Sophie Reime (1), Janina Koch (1), Luisa Harr (1), Iva Buric (1), Sarah Kunz und Aileen Hofmann.

Bu Alisa Kübler: Ihrem Ruf als brandgefährliche Außenspielerin wurde Alisa Kübler gerecht. Fünf Tore trug sie zum Nagolder Sieg bei.

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VfL Nagold – HSG Hossingen-Meßstetten, Samstag, 19. November 2022, 18 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Das letzte Heimspiel in diesem Jahr wollen die Nagolder Handballerinnen natürlich gewinnen. Die HSG Hossingen-Meßstetten ist allerdings alles andere als ein leichter Gegner.

Von allen Teams, auf die Nagold in der Landesliga trifft, sind die Frauen der HSG Hossingen-Meßstetten fast schon so etwas wie gute alte Bekannte. Immer wieder traf man sich zu Testspielen – übrigens auch schon, bevor Nagold zu den Meßstetterinnen in die Landesliga aufgestiegen war. Und dann sind da natürlich noch die Spiele in der vergangenen Saison. Jedes Team konnte da vergleichsweise klar das Heimspiel für sich entscheiden.

Zu dieser ausgeglichenen Liga-Bilanz passt auch der Blick auf die Tabelle. Der VfL Nagold führt die Landesliga zwar derzeit an und musste bis dato nur ein Spiel abgeben, doch die Gäste von der Alb präsentierten sich kaum weniger erfolgreich und stehen mit 6:4 Punkten auf dem fünften Platz. „Ich erwarte eine Mannschaft auf Augenhöhe“, sagt VfL-Coach Markus Renz deshalb. Viel werde davon abhängen, wie die Nagolder Frauen in der Abwehr den Rückraum der Gäste in den Griff bekommen. „Die werfen mit Abstand die meisten Tore bei denen.“

Schwer einzuordnen sind die zwei jüngsten Ergebnisse der HSG. Beim Tabellenzweiten TB Neuffen verlor das Team deutlich mit 30:19 – zur Erinnerung: Nagold besiegte Neuffen knapp im Heimspiel. Im jüngsten Spiel landete Hossingen-Meßstetten dann aber einen Erfolg mit 29:27 gegen das starke Team der HSG Owen-Lenningen.

Renz hofft wieder auf eine gute Abwehr seiner Frauen. „Das wäre schon wichtig. Und dann aus der kompakten Abwehr heraus einige leichte Tore erzielen.“ Personell ist allerdings noch nicht ganz klar, ob alle Spielerinnen voll einsatzfähig sind. Einige kränkeln oder sind gar leicht verletzt. Renz dazu: „Da gibt es schon noch einige Fragezeichen.“ Doch letztlich überwiegt der Optimismus.

Und natürlich hofft er auf eine große Fankulisse im letzten Heimspiel des Jahres. Die ist auch durchaus wahrscheinlich: Am Samstag steht nämlich beim VfL Nagold ein großer Heimspieltag in der Bächlenhalle an, der bereits um 11 Uhr mit dem ersten Jugendspiel beginnt und schließlich mit dem Landesligaspiel der Frauen (18 Uhr) und danach mit dem Derby der Männer gegen den SV Bondorf (20 Uhr) endet. Und anschließend ist sogar noch Barbetrieb – Handballerherz, was willst Du mehr?

Bu Aline Rau: Eine starke Stütze des VfL Nagold ist Außenspielerin Aline Rau – mitunter, eine echte Tormaschine.

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Bezirksklasse Männer - VfL Nagold vs. SV Bondorf - Samstag, 19.11.2022 20:00 Uhr Bächlenhalle Nagold

Nach dem die Nagolder Handballer am vergangenen Wochenende im Spitzenspiel den Klassenprimus aus Magstadt am Rande eines Remis hatte, gilt es nun an die gezeigte Leistung anzuknüpfen und den Schwung mit in die nächste Partie zu nehmen. Mit dem SV Bondorf gastiert der aktuelle Tabellenvorletzte der Bezirksklasse. Vom Papier her eine klare Sache, aber Trainer Tietze mahnt zur Vorsicht: „Wir dürfen die Bondorfer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich kann mich an Spiele erinnern, da sah man nicht immer gut aus.“ Aus Nagolder Sicht bewegt man sich derzeit im Mittelfeld und weis noch nicht so ganz wo die Reise hingeht. Mit einem Sieg könnte man zumindest wieder nach oben aufschließen. Personell ist die Lage weiterhin entspannt und Nagold glänzt mit voller Bank, obwohl noch Fragezeichen hinter dem Abwehrboss Patrick Seyfahrth und dem immer noch angeschlagenen Philipp Beifuß stehen. Christian Schmid steht am Wochenende leider nicht zur Verfügung.

Bleibt nun abzuwarten, ob die die Nagolder Mannen an die sehr gute Leistung wie gegen Magstadt anknüpfen können. „Wenn wir den Kopf-Spagat zwischen Tabellenführer und Tabellenvorletzter schaffen, wird es kein leichtes Spiel für Bondorf. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Dann bin ich guter Dinge“, so Coach Tietze.

Die Partie startet um 20.00 Uhr in der Nagolder Bächlenhalle. Das Team würde sich über volle Ränge und tatkräftige Unterstützung freuen. Eine Übertragung via Livestream wird ebenfalls wieder angeboten. Näheres hierzu wie gewohnt auf der Facebookseite der Nagolder Handballer.

Bildvorschlag: Maxi Hammann (Heiko Hofmann)

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Bezirksklasse Männer - VfL Nagold vs. SV Magstadt 24:26 (13:13)

In der Nagolder Bächlehalle kam es zum erwarteten Abnutzungskampf zweier Teams die sich bis zum bitteren Ende nichts schenkten. Hierbei zogen die Nagolder leider den Kürzeren und mussten sich letztendlich unglücklich mit 28:26 geschlagen geben.

Schon von Beginn an konnten die zahlreichen Zuschauer vermuten, dass diese Partie eine enge Kiste werden würde. Dies wurde klar, nachdem es den Gästen aus Magstadt erst nach vier gespielten Minuten gelang, den ersten Treffer des Spiel zu setzen. Keine der beiden Mannschaften gab klein bei und so ging es im Gleichschritt durch die erste Spielhälfte. Mit dem Stand von 13:13 verabschiedeten sich die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach der Pause hatten die Magstädter dann ein ums andere Mal die besseren Ideen und konnten so nach 40 Minuten den Abstand erstmals auf 3 Tore zum 16:19 stellen. Das Eis schien gebrochen und die Gäste sahen sich auf der Siegesstraße. Aber die Vfl´ler gaben sich noch lange nicht geschlagen. Auch ein 4-Tore-Rückstand von 21:25 konnte man 40 Sekunden vor Schluss noch auf 24:25 stellen, hatte sogar nochmals die Möglichkeit bei eigenem Ballbesitz eine Punkte-Teilung zu erzwingen, aber in der hecktischen Schlussphase leistete man sich im Nagolder Lager einen Ballbverlust und die Magstädter konnten die Partie mit dem Tor zum 24:28 die Partie für sich entscheiden.

„Klar will man immer gewinnen“, so der VfL-Coach, und weiter „aber ich muss meiner Mannschaft ein dickes Lob aussprechen über die Art und Weise wie wir gekämpft haben. Ich denke Magstadt hat es sich sicherlich einfacher vorgestellt. Daran wollen wir nun anknüpfen“. In der nächsten Partie bekommen es die Nagolder mit ihrem Angstgegner aus Bondorf zu tun. Die beiden Teams treffen am kommenden Wochenende in Nagolder Bächlenhalle aufeinander. Vom Papier her sind die Nagolder klarer Favorit, aber in dieser Runde kann jeder jeden schlagen und man sollte sich somit nicht von der Tabelle blenden lassen.

Für Nagold spielten: Simon Walz im Tor; Patrick Rosshau, Markus Renz (5/4), Christian Schmid (4), Frank Renz, Carsten Tietze (2), Marius Haag, Philipp Beifuß, Maxi Hammann (4), Leotrim Fetahaj, Sven Schumacher, Patrick Seyfahrth (5/1), Pascal Wrede (1), Raffael Baumgartner (5).

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+++VfL Nagold grüßt von der Tabellenspitze+++

Handball Landesliga Frauen

VfL Nagold – HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen 31:20 (17:8)

Eine grundsolide Leistung reichte den Nagolder Handballerinnen, um souverän den nächsten Sieg einzufahren. Weitaus spektakulärer als das Spiel: Die Nagolderinnen stehen jetzt auf dem ersten Tabellenplatz und damit auf völlig ungewohntem und auch nie angepeiltem Terrain in der Landesliga. Schon der erste Blick auf das Aufwärmen beider Teams vermittelte den Eindruck, dass die Sache klar ist: Auf der einen Seite der VfL Nagold als Gastgeber mit maximal erlaubter Kadergröße von 14 Spielerinnen, auf der anderen Seite die angereisten Gäste der HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen, die mit nur neuen Spielerinnen auf dem Feld standen.

Und kaum hatte Schiedsrichter Jürgen Kost die Partie angepfiffen, da untermauerten die Nagolderinnen auch schon ihre Favoritenrolle. Nach drei Minuten traf Alisa Kübler bereits zum 4:1, Aline Rau erhöhte in Minute zwölf auf 8:2 und in der 25. Minute sorgte VfL-Spielmacherin Sophie Reime zum ersten Mal für einen Zehn-Tore-Vorsprung als sie zum 16:6 traf.

Die deutliche Überlegenheit nutzte VfL-Coach Markus Renz, um allen Spielerinnen lange Einsatzzeiten zu geben. Auch zum Teil auf eher ungewohnten Positionen. Im Spiel der Nagolderinnen war dadurch aber auch in Halbzeit zwei kaum ein Einbruch zu sehen. Und so war es an Marlen Dengler wenige Sekunden vor dem Ende der Partie, den letzten Treffer für den VfL-Sieg zum 31:20 zu setzen. Sie war mit sechs Toren auch insgesamt die erfolgreichste Torschützin der Nagolderinnen.

„Man hat schnell gemerkt, der Gegner ist nicht auf der gleichen Höhe, wie andere Teams in der Liga“, sagte VfL-Coach Markus Renz in seiner Analyse. Schnell habe sein Team einen Vorsprung aufgebaut. „Das war dann schon recht entspannt“, so Renz weiter. Hohes Niveau habe das Spiel zwar nicht gehabt, doch „den Mädels tat es mal ganz gut, vergleichsweise entspannt aufspielen“ zu können. „Ohne den ganz großen Druck, immer treffen zu müssen.“

Renz attestiert seinem Team auch durchaus, dass es die Partie „clever runtergespielt“ habe. „Doch haben wir eben auch nur das gemacht, was nötig war.“ Mit der Abwehrarbeit zeigte sich der VfL-Trainer recht zufrieden, wenngleich die 20 Tore bei diesem Gegner eigentlich ein paar zu viel seien. „Aber das war schon solide“.

Ein netter Nebenaspekt des Sieges ist für die VfL-Frauen, dass sie nun Tabellenplatz eins erobert haben. Dass Nagold in diesen Gefilden spielen würde, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Zur Erinnerung: Der Klassenerhalt ist das erklärte Saisonziel – mehr nicht. Dennoch ist bereits ein Drittel der Saison gespielt, ein wenig Aussagekraft hat die Tabelle also durchaus schon. Drei Teams stehen nach sechs Spielen mit jeweils 10:2 Punkten ganz oben – neben dem VfL ist das noch der TB Neuffen auf Platz zwei, und die SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell auf dem dritten Rang. Bei der Berechnung der Tabelle zählt der direkte Vergleich. Und den hat Nagold in den ersten Spielen sowohl gegen Neuffen als auch gegen die SG HCL für sich entscheiden können.

VfL Nagold: Julia Völpel im Tor, Marlen Dengler (6), Iva Buric (5), Janina Koch (4), Aline Rau (3), Alisa Kübler (3), Alena Wolf (2), Sophie Reime (2), Luisa Eipper (2), Tirza Theurer (1), Sarah Kunz (1), Cara Klenk (1), Luisa Harr (1) und Aileen Hofmann.

Bu 1: Janina Koch – Jahrgang 2004 - war beim VfL Nagold die Jüngste auf dem Feld. Ihrem Offensivdrang tat das keinen Abbruch: Vier Tore erzielte sie.

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