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Aktuelle Neuigkeiten & Spielberichte

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Handball Bezirksklasse Männer

VfL Nagold – Spvgg Mössingen 2

Samstag, den 20.04.2024 18:00 Uhr Bächlenhalle Nagold

Am kommenden Wochenende steht das letzte Heimspiel der Saison für die Nagolder Handballmänner an. Zu Gast in der heimischen Bächlenhalle ist die Reserve der Spvgg Mössingen. Beim vorherigen Aufeinandertreffen endete das Spiel am Ende mit einem klaren 30:19-Sieg für die Mössinger. Trotz anfänglicher Ausgeglichenheit (Pausenstand 11:9) konnten die Nagolder in der zweiten Halbzeit das Tempo der Gastgeber nicht mitgehen und knickten regelrecht ein.

Dieses Mal wollen sich die Spieler unter der Leitung ihres Trainers Michael Tietze besonders von ihrer besten Seite zeigen, um sich gebührend von ihren Fans zu verabschieden. Ein Sieg würde nicht nur eine gute Abschiedsbotschaft an den zur Saisonende scheidenden Trainer senden, sondern auch die Möglichkeit bieten, die Rivalen aus Calw in der Tabelle zu überholen. Die optimale Voraussetzung dafür bietet eine voll besetzte Bank, jedoch müssen Spieler wie Raffael Baumgartner, Markus Renz und Justin Schaarschmidt mit leichten Blessuren umgehen.

Die Spannung steigt, welche Leistung die Mannschaft im letzten Heimspiel dieser Saison zeigen wird. Der Anpfiff erfolgt um 18:00 Uhr in der Nagolder Bächlenhalle. Das Thekenteam wird mit frisch gezapftem Bier und gegrillten Leckereien für das leibliche Wohl sorgen und freut sich auf zahlreiche Besucher. Im anschließenden Abendspiel treffen die Nagolder Damen um 20:00 Uhr auf das Schlusslicht der Tabelle, die HSG Kochertürn/Stein.

Bild: Heiko Hofmann

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Handball Verbandsliga Frauen / Vorschau

VfL Nagold – HSG Kochertürn/Stein

Samstag, 20. April, 20 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Befreit aufspielen: Das ist das Gebot der Stunde. Wenn die Nagolder Handballerinnen daheim ihr letztes Spiel der Saison bestreiten, geht es eigentlich um nichts mehr. Doch der VfL hat mit den Gästen von der HSG Kochertürn/Stein noch eine Rechnung offen. Von Heiko Hofmann

Für beide Teams ist die Messe gelesen: Nagold hat sein Saisonziel „Klassenerhalt“ erreicht. Und die HSG Kochertürn/Stein steht bereits als Absteiger aus der Verbandsliga fest. Und doch dürfte am Samstag zur Primetime in der Nagolder Bächlenhalle keine Langweile aufkommen. Die Gäste fügten dem VfL nämlich eine der schmerzhaftesten Niederlagen in der Hinrunde zu: Nur zwei Spiele gewann der Tabellenletzte – darunter ausgerechnet sein Heimspiel gegen den VfL Nagold mit 24:21.

„Da haben wir also noch eine Rechnung offen“, sagt VfL-Trainer Markus Renz. Gut so, damit ist zum Saisonende doch noch ein wenig Spannung in der Bächlenhalle angesagt. „Denn natürlich wollen wir die Saison mit einem Sieg beenden“, erörtert der Nagolder Coach weiter.

Um 20 Uhr treten die Nagolderinnen zu ihrem letzten Spiel der Premierensaison in der Verbandsliga an. „Eine gute Saison“, findet Renz. Dank starker Hinrunde konnten Schwächen in der Rückrunde ausgeglichen werden. „Zwei Spieltage vor dem Saisonende war der Nichtabstieg bereits sicher. Das hätte vor der Saison jeder sofort unterschrieben“, erörtert Markus Renz.

Dabei sorgt der VfL Nagold zum Schluss der Runde noch ein wenig für zusätzlichen Nervenkitzel. Rückraumspielerin Luisa Eipper fällt wahrscheinlich verletzt weiter aus, auch Torwart-Routinier Julia Völpel ist verhindert, ebenso wie Youngster Nina Kiefer. „Der Rest aber müsste an Bord sein“, sagt Renz.

Sieben Siege, ein Unentschieden und neun Niederlagen – das ist die Bilanz vor dem letzten Spieltag beim VfL Nagold. Mit 15:19 Punkten steht das Team aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die HSG Kochertürn/Stein hat noch zwei Partien zu spielen, steht mit 4:28 Punkten aber bereits länger als Absteiger fest.

Renz will das Spiel seiner Frauen konzentriert angehen. „Wir müssen uns auf unsere Tugenden konzentrieren“, sagt er. Also eine solide Abwehrarbeit und im Angriff die Defensivreihen der Gegnerinnen in Bewegung bringen. Gelingt das, dann sind die Aussichten auf einen abschließenden Saisonsieg beim VfL durchaus gut.

Zumal wohl auch mit einigen Zuschauern zu rechnen ist – es ist ja der letzte große Heimspieltag des VfL Nagold. Der wird mit einem vereinsinternen Jugendturnier eröffnet. Um 18 Uhr spielen dann die Männer in der Bezirksklasse gegen die Spvgg Mössingen 2. Und zum Abschluss treten ab 20 Uhr die Nagolder Frauen an.

Bu: 64 Tore erzielte bis dato Alisa Kübler in dieser Saison. Damit ist sie aktuell die erfolgreichste Torschützin in den Reihen des VfL Nagold. Foto: Hofmann

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Handball Verbandsliga Frauen

SG Weinstadt – VfL Nagold 26:15 (12:9)

Nichts zu holen war für die Nagolder VfL-Handballerinnen bei der SG Weinstadt. Und doch hält sich der Schmerz über die satte 26:15-Niederlage in Grenzen. Denn der Klassenerhalt ist dennoch gesichert.

Selten hat man VfL-Coach Markus Renz so entspannt nach einer verlorenen Partie erlebt. Das lag dann weniger an der Leistung seiner Frauen beim Auswärtsspiel in Weinstadt-Beutelsbach, als vielmehr an den Ergebnissen der anderen Verbandsliga-Begegnungen am vergangenen Wochenende.

Zusammenfassend gesagt: Alle Spiele außer dem eigenen liefen für den VfL gut. Will hießen: Bereits vor dem vorletzten Spiel der Runde war das Saisonziel erreicht: Der VfL Nagold kann die Klasse halten und wird auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga auf Punktejagd gehen.

Zum Kritisieren hätte es allerdings beim jüngsten Spiel in Weinstadt einiges gegeben. Nagold verkaufte sich unter Wert. Doch Renz hob danach vor allem die positiven Aspekte hervor. Die Abwehrarbeit gefiel ihm gut. Auch die Torhüterleistung von Julia Völpel habe mehr als gepasst. Und in der erste Hälfte erwies sich Nagold auch als ebenbürtiger Gegner - kämpfte sich von einem 5:10 zurück auf ein 9:12 zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte war dann allerdings nichts. „Da schwanden schnell die Kräfte“, sagte Renz. Die SG Weinstadt erwischte den besseren Start und baute den Vorsprung unter anderem mit einem 8:0-Lauf schnell aus. Im Nagolder Angriff herrschte dagegen über 17 Minuten absolute Flaute. In Minute 32 erzielte Spielmacherin Sophie Reime noch den zehnten Treffer für den VfL. Tor Nummer elf folgte aber erst in der 49. Minute durch Kreisläufern Tirza Theurer.

Ab da hielten die Nagolderinnen dann auch wieder dagegen. Doch der Elf-Tore-Vorsprung blieb bis zum Ende. „Es fehlte uns schon an der Durchschlagskraft“, analysierte der VfL-Coach. Luisa Eipper wurde wegen einer Schulter-verletzung sicherheitshalber geschont – auch weil eben schon feststand, dass Nagold die Klasse hält. Zudem war Sarah Kunz verhindert. Somit galt es im Rückraum die Aufgaben auf vergleichsweise wenige Spielerinnen zu verteilen. „Und die machten das auch den Umständen entsprechend nicht schlecht“, so Renz.

Die Nagolder Handballerinnen haben jetzt noch ein letztes Spiel in der Saison, nächsten Samstag geht es daheim gegen die HSG Kochertürn/Stein. Ein Sieg zum Abschuss wäre natürlich schön. „Und dann können die Mädels eine erfolgreiche Saison feiern“, sagt Renz. Doch es ist eben kein Pflichtsieg mehr. Der VfL steht vor seinem letzten Spieltag auf Tabellenplatz sechs von zehn Teams. Drei Mannschaften stehen mittlerweile sicher hinter dem VfL Nagold – auch wenn sie noch ein Spiel mehr als Nagold zu absolvieren haben. Punktetechnisch könnten zwar zwei Teams noch zum VfL aufschließen, doch der dann ausschlaggebende direkte Vergleich spricht für die Renz-Truppe.

VfL Nagold: Julia Völpel und Denisa Ciornei im Tor, Aline Rau (5), Nina Kiefer (3), Alisa Kübler (2), Sophie Reime (2), Tirza Theurer (2), Aileen Hofmann (1), Marlen Dengler, Janina Koch, Lisa Weiß und Alena Wolf.

BU: Nina Kiefer ist mit 17 Jahren die jüngste im Team. Sie stieß erst im Verlauf der Rückrunde zum VfL Nagold. Gegen die SG Weinstadt erzielte sie drei Tore. Foto: Hofmann

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Handball Verbandsliga Frauen / Vorschau SG Weinstadt - VfL Nagold

Sonntag, 14. April, 17 Uhr, Sporthalle Weinstadt-Beutelsbach

Von Heiko Hofmann

Zeit für den Endspurt. Am Sonntag sind Nagolds Handballerinnen in der Verbandsliga bei der SG Weinstadt gefordert. Für den VfL ist es bereits das vorletzte Spiel der Saison.

Hätte, wenn und aber – zwei Spiele vor dem Saisonende ist es noch immer schwer, die aktuelle sportliche Situation beim VfL Nagold einzuschätzen. Gut möglich, dass Nagolds Handballerinnen bereits genügend Punkte eingefahren haben, um die Klasse zu halten. Das wäre ein großer Erfolg, als No-Name-Aufsteiger, die Verbandsliga zu halten.

Doch sicher ist der Klassenerhalt noch nicht. Die Aussagekraft der Tabelle ist weiter schwammig – da etwa die Hälfte der Teams in der Verbandsliga noch drei Spiele zu absolvieren hat, und die andere Hälfte wie die Nagolderinnen noch zwei. Und: Die Zahl der Absteiger steht noch gar nicht fest. Zwei bis drei werden es wohl sein.

Aktuell wäre der VfL Nagold selbst bei vier Absteigern auf der sicheren Seite. Nagold ist Fünfter von zehn Teams, die Bilanz ist fast ausgeglichen: 15:17 Punkte stehen da zu Buche. Einem Unentschieden sowie sieben Siegen stehen acht Niederlagen gegenüber.

Das klingt fast ähnlich wie die Bilanz des kommenden Gegners. Die SG steht nach ebenfalls acht Niederlagen und sieben Siegen mit einem Spiel weniger mit 14:16 Punkten einen Platz hinter dem VfL. Es dürften sich also zwei ebenbürtige Teams begegnen, die am liebsten bereits diesen Sonntag einen Knopf an den Klassenerhalt machen wollen.

Die leichte Favoritenrolle liegt eher bei den Gastgeberinnen – weil es eben ihr Heimspiel ist. Und die Heimspielbilanz der SG ist gut: fünf der sieben Siege fuhr man in heimischer Halle ein. Im jüngsten Spiel vor einer Woche unterlagen die Weinstädterinnen aber - auswärts beim SV Leonberg/Eltingen – mit 35:24 sogar recht deutlich.

Der VfL Nagold kommt gut erholt aus einer vierwöchigen Spielpause. Und das letzte Spiel gegen die Bottwar SG hatte Nagold mit 21:19 für sich entschieden. Für das Selbstbewusstsein dürfte dieser Sieg ebenso wichtig sein, wie das Wissen um den Heimsieg, den man im Herbst 2023 gegen die Weinstädterinnen eingefahren hat. 24:22 hatte der VfL gegen die SG daheim gewonnen.

Nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel erwartet VfL-Coach Markus Renz eine körperlich starke Weinstädter Mannschaft. „Die waren uns körperlich schon etwas überlegen“, erinnert er sich. Wichtig sei ein gutes Rückzugsverhalten und im Angriff möglichst wenig technische Fehler zu machen.

In der Abwehr will Renz sein Team kompakt und auch auf schnellen Beinen sehen. „Die Weinstädterinnen werden daheim mit Harz noch etwas schneller im Angriff spielen“, erläutert Renz. Die kompakte Abwehr ist auch deswegen ratsam, weil die SG Weinstadt mit Janine Franke die mit Abstand erfolgreichste Torschützin der Liga in ihren Reihen hat. 93 Tore hat sie bisher erzielt – zehn davon beim Hinspiel in Nagold.

Personell kann Markus Renz auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Bu2: Eine kompakte Abwehr will der VfL Nagold gegen die SG Weinstadt stellen. Foto: Hofmann

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