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VFL

Aktuelle Neuigkeiten & Spielberichte

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Handball Bezirksklasse Männer

VfL Nagold - Spvgg Renningen 2 31:34 (18:17)

Die Partie begann auf Augenhöhe und ähnelte stark dem Hinspiel. Allerdings fanden diesmal die Hausherren aus Nagold besser ins Spiel und lagen stets knapp vor den Renningern. Der VfL präsentierte sich mit sauber herausgespielten Torabschlüssen, während die Renninger durch Schwächen in der Nagolder Abwehr zu einfachen Toren kamen. Im Verlauf der ersten Spielhälfte gelang es Nagold jedoch, diese Schwächen etwas einzudämmen. Dennoch schafften es den Hausherren nicht, sich entscheidend abzusetzen, und so ging es mit einem knappen Vorsprung von 18:17 in die Halbzeitpause.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte sah es zunächst gut für Nagold aus. Bis zur 37. Minute konnte man den Vorsprung aufrechterhalten (22:20), doch dann kam der Bruch im Nagolder Spiel. Verheißungsvolle Torabschlüsse wurden nicht verwertet, während abermals Renningen im Gegenzug einfache Tore erzielte durfte. Die Abwehr des VfL stand nicht mehr so konsequent wie zuvor und Renningen glich zum 22:22 aus, um dann letztendlich das Spielgeschehen zu drehen. Nagold verlor sich vermehrt in Einzelaktionen und konnte nicht mehr effektiv kombinieren. Mit dem 26:30 zogen die Renninger zehn Minuten vor Schluss bereits deutlich davon. Die Hausherren kämpften verbissen, aber die Abschlüsse wollten nicht gelingen. Am Ende musste sich der VfL Nagold mit 31:34 geschlagen geben.

Die Partie zeigte, dass Nagold über weite Strecken mithalten konnte, jedoch die Konstanz über das gesamte Spiel hinweg fehlte. Renningen nutzte geschickt die Schwächen in der Nagolder Abwehr und sicherte sich letztendlich verdient den Sieg.

„Wir dürfen jetzt den Kopf in den Sand stecken, haben Phasenweise mit tollen Angriffen gezeigt was wir können. Sicherlich wäre ein Sieg schöner gewesen“, so der Trainer nach dem Spiel. Arg viel Zeit bleibt dem Team nicht, denn schon am kommenden Wochenende steht die Partie gegen den TSV Neuhausen 3 an, in der auf jedenfalls alles passen muss, um was zählbares zu holen.

Für Nagold spielten: Simon Walz im Tor; Patrick Rosshau, Markus Renz (9/3), Christian Schmid (5), Frank Renz (1), Felix Hammann (1), Marius Haag (2), Justin Schaarschmidt, Erik Bäsler (1), Silas Heinrich (2), Carsten Tietze(1), Paul Dietenmeier (3), Raffael Baumgartner (6/2).

Bild: Heiko Hoffmann

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Handball Verbandsliga Frauen

HSG Heilbronn – VfL Nagold 32:26 (14:11)

Nagolds Handballerinnen verloren auswärts gegen die HSG Heilbronn. Es gelang ihnen zu selten, ihr eigenes Spiel aufzuziehen.

Von Heiko Hofmann

Wer die VfL-Frauen kennt, und auf das Ergebnis blickt, der weiß, dass da etwas nicht gepasst haben muss. 32 Tore zu kassieren – das passiert den Nagolderinnen äußerst selten. Schließlich ist die Abwehr das Prunkstück des VfL.

War es diesmal aber nicht. „In der Abwehr hat es einfach nicht gepasst“, analysierte VfL-Coach Markus Renz nach dem verlorenen Auswärtsspiel. Mit der Angriffsleistung seiner Nagolderinnen – also den 26 erzielten Toren zeigte er sich dagegen zufrieden. „Wir haben uns immer wieder gute Chancen rausgespielt! Das war ok. Das hat meiner Meinung nach ganz gut gepasst.“

Wobei natürlich auch Renz registriert hat, dass etliche der 32 kassierten Tore, ihren Anfang im VfL-Angriff genommen haben – nämlich dann, wenn die Nagolderinnen wegen technischer Fehler den Ball verloren und die HSG Heilbronn damit zu blitzschnellen Kontern einluden. Diese einfachen, sicher verwandelten Tore, taten dem VfL richtig weh.

Vor allem in der zweiten Hälfte, baute Heilbronn den Vorsprung so innerhalb weniger Minuten auf sieben Tore aus. 20:13 stand es dann plötzlich in der 36. Minute. Markus Renz versuchte noch sein Team über eine Auszeit wieder in die Spur zu bringen. Doch letztlich war das Spiel hier schon verloren. Auf maximal vier Tore kam Nagold noch heran, 32:26 musste sich der Aufsteiger aber letztlich nach 60 Minuten geschlagen geben.

Der Knackpunkt für Markus Renz: Dem VfL Nagold schwanden eher die Kräfte als der HSG Heilbronn. „Das hatte ich eigentlich andersrum erwartet.“

Der Sieg geht auch völlig in Ordnung. Die HSG dominierte die Partie, spielte konzentrierter, wollte den Sieg vielleicht auch mehr als der VfL. Und die HSG schlug Nagold mit den eigenen VfL-Waffen: Sie spielte flink und sicher – und schaffte es so auch immer wieder Lücken in die Nagolder Abwehr zu reißen. Dennoch waren die Gastgeberinnen keine Übermacht. Das zeigte sich deutlich in Hälfte eins. Hätte der VfL in dieser Phase konsequenter in sein Spiel gefunden, dann wäre ein Sieg möglich gewesen. Nach zwölf Minuten war Nagold mit 6:4 in Führung. Nach 23 Minuten stand es immerhin noch 10:10. Dann begann Nagold zu schwächeln, präsentierte sich irgendwie auch ein wenig strukturlos.

Um die Abwesenheit von Spielmachern Sophie Reime zu egalisieren, baute Coach Markus Renz auf den breiten Kader, gab allen Spielerinnen auf unterschiedlichen Positionen vergleichsweise viel Einsatzzeit und wechselte recht munter durch. Dass da zum Teil in völlig neuen Konstellationen und Blöcken gespielt wurde, war dem Spielfluss der Nagolderinnen aber durchaus anzumerken.

Rätselhaft bleibt auch für Coach Markus Renz, warum die Abwehrleistung so deutlich unter dem eigentlich guten Niveau der Nagolderinnen blieb. „Ich weiß ehrlich nicht, warum wir es auswärts nicht schaffen, die gleiche Abwehrleistung wie daheim auf die Platte zu bringen“, rätselt Renz. Nun, das nächste Spiel ist wieder ein Heimspiel. Am 2. März geht es gegen den HC Oppenweiler/Backnang - ein starkes Team mit Aufstiegsambitionen. Mit einer guten Trainingswoche hofft Markus Renz seine Mannschaft bis dahin wieder in die Spur zu bringen. „Die Niederlage müssen wir jetzt möglichst schnell aus den Köpfen kriegen.“

VfL Nagold: Denisa Ciornei und Julia Völpel im Tor, Alena Wolf (7), Luisa Eipper (5), Alisa Kübler (4), Aline Rau (4), Aileen Hofmann (2), Tirza Theurer (2), Nina Kiefer (1), Janina Koch (1), Marlen Dengler, Sarah Kunz und Lisa Weiß.

BU: An ihr hat’s nicht gelegen: Alena Wolf spielte im Nagolder Rückraum stark auf und erzielte für den VfL sieben Tore. Foto: Hofmann

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Handball Bezirksklasse Männer / Vorschau

VfL Nagold – Spvgg Renningen 2

Sonntag, 25. Februar, 17 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Die Handballfans können sich auf ein spannendes Kräftemessen zwischen dem VfL Nagold und der Spvgg Renningen 2 freuen, wenn diese beiden Teams in der Bezirksklasse Männer aufeinandertreffen. Nach einer kurzen Faschingspause ist es die erste Partie für beide Mannschaften, die sicherlich für Aufregung und jede Menge Action sorgen wird.

Im Hinspiel in Renningen lieferten sich die Nagolder einen intensiven Kampf, konnten jedoch nicht vollständig ihr Spiel durchsetzen. Besonders das harzige Spielgerät bereitete ihnen Probleme, das bereits auf Bundesliganiveau präpariert war. Dennoch blieben sie hartnäckig dran, konnten aber letztendlich nicht den Sieg erringen, während die Renninger mit einem knappen 29:27 davonkamen.

Für das Rückspiel in Nagold sind die Vorzeichen etwas anders. Mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen im Rücken und einem gestärkten Selbstbewusstsein gehen die Nagolder in die Partie. Trotz einiger Ausfälle, darunter Stammkräfte wie Patrick Seyfahrth und Muhammed Aktürk am Kreis sowie Sedin Mehic und Tobi Gutekunst im Tor, ist Trainer Tietze dennoch zuversichtlich: „In Renningen hatten wir schon ein knappes Ding, waren personell nicht optimal besetzt. Jetzt wollen wir unseren Heimvorteil nutzen und alles geben um die Punkte in Nagold zu behalten“. Der ungewöhnliche Spielbeginn am Sonntag um 17:00 Uhr verspricht eine besondere Atmosphäre in der Halle, und die Zuschauer können sich auf ein aufregendes Spiel freuen, das sicherlich bis zum Schluss spannend bleibt.

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+++ VfL Nagold dominiert im Kellerduell: Deutlicher 46:31 Sieg gegen TSG Reutlingen 2 setzt starkes Ausrufezeichen im Abstiegskampf +++

Handball Bezirksklasse Männer

VfL Nagold -TSG Reutlingen 2 46:31 (20:17)

In einem entscheidenden Kellerduell bewies der VfL Nagold am vergangenen Wochenende seine Klasse und feierte einen deutlichen Sieg gegen die TSG Reutlingen 2. Mit einem Endstand von 46:31 setzten sich die Hausherren eindrucksvoll durch und überraschten nicht nur die Fans, sondern auch ihre Gegner.

Die gut gefüllte Kulisse erlebte zu Beginn ein starkes Auftreten der Gäste aus Reutlingen, die mit einem 4:1-Vorsprung nach vier Minuten den Ton angaben. Doch die Nagolder kämpften sich zurück ins Spiel und übernahmen mit dem 6:5 durch Frank Renz in der 9. Minute erstmals die Führung, die sie bis zum Ende des Spiels behaupteten.

Es entwickelte sich ein erwartetes Kampfspiel, in dem die TSG Reutlingen mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage ankämpfte. Nagold erhöhte das Tempo, und die Gäste konnten dem nur schwer standhalten. Die Spielstände von 8:7, 12:9 und 17:11 verdeutlichten die Überlegenheit der Hausherren. Dennoch gelang es Reutlingen, sich bis zur Pause auf drei Tore zum 20:17 heranzukämpfen.

Die zweite Spielhälfte begann mit einem Treffer von Silas Heinrich zum 21:17 und Nagold zog schnell mit einem Vorsprung von 27:20 nach sieben gespielten Minuten davon. Die Gäste konnten sich nicht mehr erholen. Des Trainers Marschroute schien perfekt aufzugehen. "Unser Ziel war es, den Reutlingern durch hohes Tempo die Luft und Lust zu nehmen und durch einfache Tore zu punkten", erklärte Tietze. Ein regelrechtes Torefeuerwerk brachte den VfL auf 40:26 acht Minuten vor Spielende. Die Hausherren ließen nicht nach und hielten das Tempo hoch. Patrick Rosshau setzte mit einem gelungenen Abschluss vom Kreis den Schlusspunkt zum 46:30, während Reutlingen mit der Schlusssirene das 46:31 erzielte. Der Sieg des VfL Nagold im Abstiegskampf war deutlich und setzt ein wichtiges Ausrufezeichen für die kommenden Partien.

Trainer Michael Tietze äußerte sich nach der Partie zufrieden: "Heute hat alles geklappt. Unsere Abwehr stand einigermaßen stabil, Torhüter entscheidend dabei und das Tempo war hoch. Dies sollten wir in die nächsten Partien mitnehmen. Ich hoffe, dass die längere Pause uns nicht aus der Bahn wirft." In drei Wochen steht das Aufeinandertreffen gegen die Spvgg Renningen 2 an, bei dem der VfL Nagold auf Revanche für die knappe Niederlage im Hinspiel hofft (25:27).

Für Nagold spielten: Simon Walz und Tobias Gutekunst im Tor; Patrick Rosshau (2/1), Markus Renz (8/2), Christian Schmid (9), Silas Heinrich (4), Frank Renz (6), Felix Hammann, Marius Haag (5), Maxi Hammann (1), Carsten Tietze (1), Patrick Seyfahrth (3), Paul Dietenmeier (3), Raffael Baumgartner (4).

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Handball Verbandsliga Frauen

VfL Nagold – HSG Hohenlohe 24:22 (14:9)

Sie können es noch – aber eigentlich hatte das auch niemand bezweifelt. Die Nagolder Verbandsliga-Handballerinnen holten sich daheim gegen die HSG Hohenlohe den ersten Sieg in der noch recht frischen Rückrunde.

Von Heiko Hofmann

Das Ergebnis täuscht ein wenig. Denn wirklich knapp ging es in dem Spiel eigentlich selten zu. Die Nagolder Frauen kamen gut ins Spiel, legten in drei Minuten auf 3:0 vor und lagen letztlich auch die gesamten 60 Minuten nie im Rückstand. In Minute 12 konnte die HSG Hohenlohe das erste und einzige Mal ausgleichen – 6:6 stand es da. Und danach folgte eine ganz starke Phase des VfL Nagold. Denn zehn Minuten später stand es 12:6 für Nagold. Und mit einem Fünf-Tore-Vorsprung ging es auch in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte dominierte Nagold weiter, alles wie gehabt, könnte man meinen. Mehrfach bauten die VfL-Frauen ihren Vorsprung auf acht Tore aus, so auch zehn Minuten vor dem Ende als Alena Wolf zum 23:15 traf. Dann folgten sehr seltsame zehn Schlussminuten. Irgendwie stellte der VfL das Tore Werfen ein. „Da haben wir doch recht viel verballert“, ist auch Coach Markus Renz ein wenig ratlos. Der verfolgte das in seinen Augen ansonsten „sehr solide Spiel“ wegen einer Sperre von der Tribüne aus. Das Coaching übernahmen Co-Trainer Alexander Sehl und der erfahrene Jugendtrainer Sven Adamski.

Die letzten zehn Minuten bekleckerten sich die Nagolder Handballerinnen jedenfalls nicht mit Ruhm, das kräftezehrende Spiel war der strak ersatzgeschwächten Mannschaft nun doch anzumerken. Und die Beine waren in dieser Phase für die sehr offensive Abwehr der HSG Hohenlohe oft nicht mehr schnell genug, die Abschlüsse zu unkonzentriert. Und so kamen die Gäste Tor um Tor heran, doch wirklich spielentscheidend gefährlich war das alles nicht mehr.

„Da haben wir dann aufgehört zu spielen. Da wurde es nochmal eng. Wieso, weshalb, was auch immer…“, gab Renz nach dem Spiel lachend zu Protokoll. Denn letztlich zählen die zwei Punkte, der Sieg. „Wie der zustande kam, frägt danach keiner mehr“.

Die letzten zehn Minuten trübten aber nur den ansonsten guten Gesamteindruck. „Die Abwehr stand, und Julia war auch gut im Spiel“, sagt der VfL-Coach über die defensive und die Torhüterleistung. Dabei waren die personellen Voraussetzungen eher schlecht. Drei Spielerinnen waren krank oder wurden geschont. Vor allem im linken Rückraum stellte sich das Team fast von alleine auf. „Wir mussten auf der linken Seite ganz schön improvisieren“, sagt Markus Renz. Umso mehr lobt er sein Team. „Sie haben das echt gut gemacht“. Und: „Die linke Seite war echt top!“

Allgemein gefiel dem VfL-Coach auch, wie es immer wieder gelang gegen die eigentlich unangenehme offensive Abwehr die Lücken zu finden, und sich gute Chancen zu kreieren. „Auch wenn die nicht alle drin waren. Mir ist es wichtig zu sehen, dass wir uns die Chancen kreieren!“ Angesichts der Krankenlage ist der VfL-Coach nun auch ganz froh um drei Wochen Spielpause. „Jetzt können sich alle auskurieren, und dann geht es nach Heilbronn.“ Für dieses Auswärtsspiel planen die Nagolder Handballer auch den Einsatz eines Fan-Busses aus Nagold.

VfL Nagold: Julia Völpel und Denisa Ciornei im Tor, Aline Rau (7), Alisa Kübler (6), Aileen Hofmann (4), Alena Wolf (3), Sophie Reime (2), Janina Koch (1), Nina Kiefer (1), Lisa Weiß, Tirza Theurer und Marlen Dengler.

Fotos: Heiko Hofmann

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Bezirksklasse Männer

VfL Nagold – TSG Reutlingen 2

Samstag, 3. Februar, 20 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Am kommenden Samstag erwartet die Handballfans ein echtes Highlight in der Nagolder Bächlenhalle: Der VfL Nagold trifft auf die TSG Reutlingen in einem mit Spannung erwarteten 4-Punkte-Spiel. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein, denn während die Hausherren mit einem Sieg gegen den Tabellendritten aus der Vorwoche Selbstvertrauen tankten, kämpft die TSG Reutlingen weiterhin mit dem letzten Tabellenplatz.

Im Hinspiel war der VfL Nagold dominant und siegte souverän mit 34:20 (20:9), ein Ergebnis, das für sich spricht. Allerdings warnt Trainer Tietze davor, die Gäste aus Reutlingen zu unterschätzen. Trotz ihrer derzeitigen Tabellensituation kämen sie nach und nach in Tritt und die Spiele wurden knapper. Tietze sieht das bevorstehende Duell als eine knifflige Aufgabe und betont: "Es wird sicherlich ein schweres Spiel für uns. Bei Reutlingen geht es um alles. Die werden uns da unten mit reinziehen wollen. Wir brauchen auf jeden Fall wieder eine Top-Leistung."

Personell sind fast alle Spieler wieder an Bord und es kann nahezu aus dem Vollen geschöpft werden. Lediglich Sedin Mehic und der noch erkrankte Justin Schaarschmidt fehlen. Doch auch ohne diese beiden Schlüsselspieler ist die Stimmung im Team optimistisch, und die Spieler sind hochmotiviert, keine Punkte an den Gegner abzugeben.

Das erwartete Kellerduell verspricht Spannung pur, wenn die Nagolder Handballer und die TSG Reutlingen um jeden Punkt kämpfen. Der Anpfiff erfolgt um 20:00 Uhr in der Nagolder Bächlenhalle. Im Anschluss an das Spiel können die Fans im Foyer den Abend beim Barbetrieb gemütlich ausklingen lassen. Handballfans dürfen sich auf ein packendes Spiel freuen, bei dem es für beide Teams um viel geht.

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Handball Verbandsliga Frauen / Vorschau

VfL Nagold – HSG Hohenlohe

Samstag, 3. Februar, 18 Uhr, Bächlenhalle Nagold

Von Heiko Hofmann

Nach zwei Niederlagen gegen die Top-Teams der Verbandsliga, wollen Nagolds Handballerinnen am Samstag, 3. Februar gegen die HSG Hohenlohe endlich wieder punkten. Die Chancen stehen nicht schlecht.

An die HSG Hohenlohe dürften die Nagolderinnen jedenfalls beste Erinnerungen haben. Gleich am zweiten Spieltag war der VfL bei der HSG zu Gast – und fuhr den ersten Sieg in der neuen Verbandsliga ein. Dass dies zudem auch noch auswärts gelang, war das Sahnehäubchen obendrauf. 24:19 gewann der VfL das Hinrundenspiel in Pfedelbach. Ein Ergebnis, dass umso mehr überraschte, da Nagold schlecht in die Partie gestartet war und einem 0:5-Rückstand hinterherhecheln musste.

Jedenfalls haben die VfL-Frauen da gezeigt, dass die HSG Hohenlohe zu den Mannschaften gehört, mit denen der VfL mithalten kann. In heimischer Halle mit den Fans im Rücken muss der Nagold sicher auch die Favoritenrolle einnehmen.

„Unsere Mannschaft sieht jetzt ein bisschen anders aus als im Hinspiel“, sagt VfL-Trainer Markus Renz. Nastja Antonewitch war da noch mit an Bord, dafür fehlten aber Luisa Eipper, Alisa Kübler sowie Marlen Dengler. Renz warnt vor der guten Kreisläuferin – „da müssen wir schauen, dass die nicht zu viele Bälle bekommt“. Und auch die Mitte-Spielerin ist Renz in Erinnerung. „Die hat ein gutes 1:1, da gilt es aufzupassen.“

Unter Umständen kann mit Nina Schäfer sogar eine neue junge Spielerin ihr Debüt im Nagold-Trikot feiern. Ansonsten sind personell alle an Bord.

Ein kleiner Dämpfer für den VfL war natürlich die erste Heimniederlage der Saison gegen Bietigheim, wenngleich die mit 26:27 äußerst knapp ausfiel. Renz ist überzeugt, dass sein Team mit der in diesem Spiel gezeigten Leistung viele Teams in der Liga geschlagen hätte. „Das war echt kein schlechtes Spiel von uns, mit einem vielleicht glücklicheren Ende für Bietigheim.“

Also will Renz auch nicht viel umstellen. „Wir müssen unser Spiel spielen“ – will heißen: „eine gute Abwehr stellen, eine gute Torhüterleistung abrufen – und dann ab nach vorne“. Im Angriff fordert der VfL-Coach viel Bewegung ein, es gelte, die 1:1-Situationen zu gewinnen – so müsse gegen die recht offensive Abwehr der HSG Hohenlohe gespielt werden.

In der Tabelle steht die HSG nach zehn Spielen auf Platz acht von zehn Teams. Drei Siegen stehen sieben Niederlagen entgegen. Der VfL Nagold ist nach elf Spielen auf Platz vier und hat eine ausgeglichene Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen sowie einem Unentschieden. Der Nagolder Trainer hofft auf eine volle Halle. Dabei machen diesen Samstag die Frauen mal wieder den Anfang bei den Aktiventeams und spielen bereits ab 18 Uhr. Danach folgt das Männerspiel gegen die TSG Reutlingen II. Und da diesmal keine Jugendspiele parallel auswärts stattfinden wie vor einer Woche, und auch keine größeren Konkurrenzveranstaltungen bekannt sind, steht einer guten Stimmung in der Bächlenhalle wenig entgegen. Besonders, wenn der VfL Nagold im Jahr 2024 seine ersten zwei Punkte einfahren würde.

Bu1: Beim Hinspiel gegen die HSG Hohenlohe war die Stimmung gut. Alena Wolf und Sophie Reime freuten sich über den Sieg des VfL Nagold. Foto: Hofmann

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Handball Bezirksklasse Männer

VfL Nagold - SG Ober-/Unterhausen 2 35:30 (17:13)

In einem überraschenden Spiel, das auf dem Papier klar für die Gäste aus Ober-/Unterhausen schien, gelang es den Nagolder Handballern, trotz erheblicher Personalsorgen, einen beeindruckenden Sieg gegen den Tabellendritten der Bezirksklasse einzufahren.

Die personelle Situation der Hausherren war alles andere als rosig, mit mehreren Ausfällen und dem gleichzeitigen Einsatz der A-Jugend in der Fremde. Dennoch zeigten die Nagolder von Beginn an eine beeindruckende kämpferische Einstellung, unterstützt von erfahrenen Spielern auf dem Feld. In den ersten 15 Minuten gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, und die Gäste hatten Schwierigkeiten, den Hausherren Paroli zu bieten. Torhüter Dugi Mehic erwies sich als wertvolle Stütze und bügelte die eine oder andere Schwäche seiner Vorderleute aus. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zeigte das Team eine Energie, die in vorangegangenen Spielen oft fehlte.

Mit einem Unentschieden von 11:11 nach 23 Minuten gelang es den Nagoldern durch Tore von Patrick Seyfahrth (2), Jonas Rink und Carsten Tietze, einen 5-Tore-Vorsprung zum 16:11 herauszuspielen. Die solide Abwehrleistung der Gastgeber ließ die Gäste trotz Zeitstrafen nicht ins Spiel finden, und so ging es mit einem Halbzeitstand von 17:13 in die Pause.

Auch nach der Pause behielten die Nagolder die Kontrolle über das Spiel. Christian Schmid stellte mit seinem Tor in der 45 Minute zum 27:20 eine komfortable 7-Tore-Führung her, die es fortan galt, diese über die Zeit zu bringen. Zuvor trafen abermals Seyfarth und Jungstar Silas Heinrich meist aus unmöglicher Lagen zur Freude aller Anhänger auf den Rängen. Doch nun kam es zu einem gewissen Bruch im Spiel der Nagolder und die Luft schien auf der Zielgeraden auszugehen. Die Gäste kamen Schritt für Schritt näher und in der 51 Spielminute stand es plötzlich nur noch 28:27. Die Partie schien zu Gunsten der Gäste von der Alb zu kippen. Aber die Heimmannschaft stemmte sich mit allen was sie hatten dagegen. Wieder waren es Tietze und Schmid, gepaart von einem Doppelpack durch Silas Heinrich, die den Trend eine Kehrtwende gaben. So stand es 5 Zeigerumdrehungen vor Schluß 32:27. Von diesem Nadelstich erholten sich die Gäste nichtmehr. Kurz vor Ende kam es noch zu einem unnötigen Foulspiel, bei dem Alex Sehl gefoult wurde und in Folge mit seinem eigenen Mitspieler Christian Schmid böse zusammenprallte. Für Sehl, der den Abwehrverband organisierte und steuerte, war die Partie vorbei. Schmid konnte das Spiel fortsetzen. Der Verursacher auf Seiten der Gäste erhielt für diese Aktion von den beiden Unparteiischen zurecht den Roten Karton. Am Ende kam es zu einem völlig unerwarteten aber letztendlich völlig verdienten 35:30-Sieg der Hausherren, mit dem vor der Partie wohl niemand gerechnet hatte. "Was für ein großartiger Sieg für meine Mannen. Die Spieler haben heute eine beeindruckende Leistung gezeigt, und ich bin unglaublich stolz auf jeden einzelnen von ihnen. Wir waren eigentlich letzte Wochen schon dran, da fehlte uns noch das Quäntchen Glück“, so ein sichtlich erleichteter Trainer Michael Tietze nach dem Spiel.

Am kommenden Wochenende kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Tabellenletzten aus Reutlingen in der Nagolder Bächlenhalle. Für Nagold spielten: Sedin Mehic und Tobias Gutekunst im Tor; Markus Renz (5), Christian Schmid (7), Jonas Rink (2), Frank Renz, Simon Walz, Sven Adamski, Alexander Sehl (2), Leotrim Fetahaj, Silas Heinrich (6), Carsten Tietze (5), Patrick Seyfahrth (8/3).

📷 Heiko Hofmann

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