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Zehn Teams aus drei Handballbezirken treten in der Landesliga Staffel 3 an, in der auch die Nagolder Frauen auf Punktejagd gehen. Wer sind die Gegnerinnen? Hier ein Überblick:

Nicht wenige rechnen damit, dass die Klasse in dieser Saison noch stärker sein könnte als in der Nagolder Premierensaison. Denn neben zwei starken Aufsteigern, bekommt es der VfL auch mit zwei guten Absteigern aus der Verbandsliga zu tun. Zudem wurde die Liga von neun auf zehn Teams aufgestockt. Wahrscheinlich wird es am Ende der Saison drei Absteiger in die Bezirksliga geben.

Die wichtigste Nachricht für alle Handballfans im Kreis: In der neuen Saison stehen wieder echte Kreis-Derbys an. Nach einer bockstarken Saison und zwei Aufstiegen in Folge, hat es das Frauenteam der SG HCL als Meister der Bezirksliga in die Landesliga geschafft. Dabei dominierten die Calwerinnen die Bezirksliga und fuhren in 20 Spielen 15 Siege und drei Unentschieden ein. Damit ist der Bezirk Achalm-Nagold also mit zwei Teams in der Landesliga vertreten. Für die SG HCL dürfte es in erster Linie darum gehen, den rasanten Aufstieg abzusichern und die Klasse zu halten. Und sicher würde man auch gerne Nagold schlagen - nun da sind die Saisonziele also ganz ähnlich. Für die Handballfans beider Teams sind diese beiden Spiele jedenfalls die Highlights im sportlichen Kalender.

Aus dem Bezirk Neckar-Zollern kommt der zweite Aufsteiger in die Landesliga: die SG Dunningen/Schramberg. Zehn Siege fuhr das Frauenteam in der vergangenen Saison ein und sicherte sich mit 21:7 Punkten die Meisterschaft. Spielort ist im Regelfall die Kreissporthalle in Schramberg-Sulgen – über die Autobahn in 50 Minuten und nach knapp 75 Kilometer zu erreichen.

Die HSG Ermstal ist der nächste „Neuling“. Das Team aus dem Bezirk Esslingen/Teck hat Qualität. Denn nur knapp ist man abgestiegen aus der Verbandsliga (Staffel 2) – auf der drittletzten Position mit 13:27 Punkten. Heimspielstätte der HSG ist entweder in Dettingen Erms oder gar in Bad Urach – beides ungefähr 60 Kilometer und eine Stunde Fahrtzeit von Nagolds Bächlenhalle entfernt.

Der vierte Neuling in der Landesliga-Staffel 3 ist die HSG NTW. NTW steht für die Orte Nendingen, Tuttlingen und Wurmlingen – es handelt sich also um ein Team aus dem Bezirk Neckar-Zollern. Auch die HSG ist nur knapp aus der Verbandsliga (Staffel 1) abgestiegen – nach sechs Siegen und zwei Unentschieden und mit 14:26 Punkten. Also handelt es sich auch hier um einen starken Absteiger. Heimspielstätte ist abwechselnd in Tuttlingen oder in Wurmlingen – Fahrtzeit aus Nagold: eine Stunde, Strecke: gute 90 Kilometer. Die anderen Teams sind mehr oder weniger alte Bekannte aus Nagolder Sicht: Die HSG Owen-Lenningen besiegte den VfL in der vergangenen Saison in beiden Spielen und landete letztlich mit 23:9 Punkten auf dem zweiten Platz. Ein Wahnsinnsergebnis für einen Aufsteiger! Gespielt wird in Lenningen – 77 Kilometer und gute 60 Minuten von Nagold entfernt

Dann ist da noch die HSG Baar, die ebenfalls beide Spiele gegen den VfL gewann und in der Abschlusstabelle auf Rang vier landete. Spielort ist hier im Regelfall in Trossingen. Anfahrtsdauer 55 Minuten, Strecke 81 Kilometer. Der TB Neuffen konnte vom VfL Nagold in der heimischen Bächlenhalle deutlich geschlagen werden, im Rückspiel unterlag Nagold dann knapp. Der TB beendete die Landesliga-Saison auf Platz drei. Für die Auswärtsfahrt geht es aus Nagolder Sicht 72 Kilometer in Richtung Osten. Google-geschätze Dauer: 70 Minuten.

Mit der HSG Hossingen-Meßstetten lieferten sich die VfL-Frauen auch besonders schöne Duelle. Jede Mannschaft konnte ihr Heimspiel für sich entscheiden. Die HSG landete letztlich einen Platz vor Nagold auf Rang fünf. Gespielt wird in Meßstetten – etwa 70 Kilometer entfernt, Fahrtdauer: etwa eine Stunde.

Last but not least trifft das Frauenteam aus Nagold auch wieder auf die HSG Albstadt. Auch in diesem Fall gewann jedes Team sein Heimspiel, wobei die Albstädter Frauen insgesamt nur drei Siege einfahren konnten, letztlich aber mit Platz sieben die Klasse hielten. Die HSG Albstadt spielt in der Mazmannhalle in Ebingen, was etwa 65 Kilometer und etwas mehr als eine Stunde von Nagold entfernt ist.

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„Zusammen Lachen, Weinen und natürlich Feiern“
VfL Nagold Handball Frauen – der Saisonrückblick
Von Heiko Hofmann

Es läuft bei den Nagolder Handballerinnen. Nicht erst, seit das Team in der Landesliga spielt. Seit Jahren schon zeigt die Formkurve konstant nach oben. Dass die Nagolderinnen nun auch recht souverän die neue Klasse halten konnten, verwundert also kaum.

Das soll den sportlichen Erfolg freilich nicht mindern: Mit Rang sechs schloss der VfL seine erste Saison in der Landesliga ab. „Damit können wir komplett zufrieden sein“, sagt Coach Markus Renz. Sieben Siege fuhr sein Team in der Saison ein, aber auch neun Niederlagen. Dass mit der SG Tübingen und der HSG Rottweil zwei Mitaufsteiger nun wieder in die Bezirksliga absteigen, zeigt dennoch, was viele im Vorfeld der Saison erwartet hatten: Die Kluft zwischen arrivierten Landesligateams und den Aufsteigern aus der Bezirksliga ist noch immer groß.

Für die Handballerinnen aus Nagold war sie aber nicht zu groß. Offensichtlich verfügt das junge Team mittlerweile über die Landesliga-Reife. In der ersten, ja sehr frühzeitig abgebrochenen Landesliga-Saison 2020/2021 sah das noch anders aus. Zwei Spiele hatte Nagold verloren. Dann kam schon der Corona-Abbruch. Und so startete der VfL auch eher verunsichert in die Saison 21/22, nun die erste wirkliche Saison als Landesligist. „Wir wussten nicht genau, wo wir stehen“, sagt Renz. Und er erinnert sich noch an Stimmen, die dem VfL keinen einzigen Sieg in der Landesliga zugetraut hätten. Die Nagolder Frauen belehrten die Kritiker eines Besseren.

Renz sagte eigentlich schon immer, dass sein Team - an einem guten Tag - jede Mannschaft in der Landesliga knacken kann. Und lange musste er gar nicht darauf warten. Der erste Landesliga-Sieg am zweiten Spieltag vor heimsicher Kulisse war ein deutliches Lebenszeichen. Mit 27:13 fegten die Nagolderinnen den etablierten Landesligisten HSG Hossingen-Meßstetten aus der Halle. Ein erstes Ausrufezeichen war gesetzt. Und weitere folgten. Der VfL hielt in nahezu allen Partien gut dagegen. Und sorgte immer wieder für sportliche Überraschungen, wie dem deutlichen 30:20-Heimsieg gegen den TB Neuffen, einem Spitzenteam der Liga.

Das Selbstvertrauen war also da. Und die Nagolder Frauen wussten dieses zu nutzen, vor allem in den wichtigen Partien gegen die potenziellen Absteiger der Liga. Den direkten Vergleich aus Hin- und Rückspielen konnte Nagold bei fünf Teams für sich entscheiden. Und die Absteiger aus Rottweil und Tübingen wurden sowohl auswärts als auch daheim besiegt.

Dennoch, es wäre noch mehr drin gewesen. Hätte der VfL die gesamte Saison in Bestbesetzung durchspielen können, dann wäre wohl noch der ein oder andere Sieg dazugekommen. Doch vor allem auf der Torhüterposition musste Nagold immer wieder improvisieren, da die junge Torhüterin Denisa Ciornei schon früh für den Rest der Saison verletzt ausfiel. Die beruflich oft verhinderte zweite VfL-Keeperin Annika Thillmann war einige Male ein guter Ersatz, doch letztlich mussten auch Spiele mit Feldspielerinnen im Tor absolviert werden. Auch im Training, so verrät Coach Renz, stand oft keine Torhüterin zur Verfügung. „Auch deshalb müssen wir echt mit dem sechsten Platz zufrieden sein.“

In dem Team passt vieles zusammen: Zum Beispiel der Coach selbst. Mit Markus Renz hatte der VfL Nagold 2018 einem talentierten Nachwuchscoach aus den eigenen Reihen die Chance gegeben, sich im Aktiven-Bereich zu beweisen. Renz war vor seinem Trainer-Engagement bei den Frauen schon länger Coach im Jugendbereich gewesen. Viele der heutigen Leistungsträgerinnen in seinem Frauenteam hatte er bereits in der B- und der A-Jugend gecoacht.

Und nicht nur auf der Trainerbank setzt Nagold auf den eigenen Nachwuchs: Fast alle Spielerinnen des VfL sind Eigengewächse, standen auch schon in der Jugend für Nagold auf dem Feld, manche von ihnen waren bereits bei den Minis dabei. Klar, da wächst dann etwas zusammen, über all die Jahre. Ein schönes Beispiel ist Alena Wolf. Seit früher Jugend spielt sie in den Jugendteams des Vereins. Die torgefährliche Rückraumspielerin ist heute auch Jugendleiterin bei den VfL-Handballern – mit 22 Jahren. „Wir sind ein sehr junges Team, das hat man in der ein oder anderen Situation auch gemerkt, dass uns da noch ein bisschen was an Erfahrung fehlt. Trotz alledem haben wir die Saison super gemeistert, da bin ich schon stolz auf uns“, sagt sie. Beim Blick in die Zukunft des Frauenteams wird ihr nicht bange. „Wir bekommen tatkräftige Unterstützung von den Spielerinnen, die aus der Jugend rauskommen und auch von unseren A-Jugend-Spielerinnen, die alle letzte Saison schon vor allem in der zweiten Mannschaft aber auch ab und zu bei uns, Aktiven-Luft schnuppern konnten.“ Wolfs Fazit: „Da kommen tolle und talentierte Spielerinnen, die uns unterstützen können.“

Im Hinblick auf zwei altgediente Spielerinnen, die dem VfL in der nächsten Saison fehlen werden, ist das auch gut so. Mit Annette Maser und Madeleine Majer haben zwei VfL-Urgesteine ihren Rücktritt vom Handball erklärt. Beim Aufbau des jetzigen Frauenteams waren beide wichtige Kräfte. Mit Majer geht zudem die Kapitänin von Bord. Mit gutem Gefühl: „Die Mädels haben sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Anfangs waren sie ja eher ruhig und zurückhaltend, in den letzten ein bis zwei Jahren ist die Gemeinschaft aber stark zusammengewachsen.“ Für sie als Kapitänin sei es jedenfalls immer schön gewesen, so eine „tolle und funktionierende Mannschaft vertreten zu können.“

Diesen Eindruck bestätigt die junge Spielmacherin Sophie Reime, Jahrgang 2000. „Die Mannschaft hat sich zu einer kleinen Familie entwickelt. Jedes Mal, wenn man ins Training kommt, fühlt man sich direkt wohl.“ Zusammen könne das Team die schönen aber auch die traurigen Momente teilen – „zusammen Lachen, Weinen und natürlich Feiern“. Was ihr wichtig ist: „Jede hat ihren Platz in der Mannschaft und ist ein Teil vom Team.“ Man ziehe als Mannschaft an einem Strang, egal in welcher Situation. Sophie Reime weiter: „Gerade wenn man jetzt so Verabschiedungen wie von Madeleine und Annette hat, merkt man erstmal, wie viele tolle gemeinsame Momente wir erleben durften.“

Solche „tollen Momente“ könnte es noch mehr geben. Und damit ist jetzt weniger der gemeinsame Team-Ausflug nach Mallorca gemeint. Die Mannschaft bleibt bis auf die zwei Ruheständler im Kern zusammen, ehemalige Jugendspielerinnen stoßen dazu, der Kader ist so breit wie eh und je. „Das ist auch eine unserer Stärken, die mannschaftliche Ausgeglichenheit. Man kann bei uns vor einem Spiel nie sagen, wer im Spiel viele Tore macht oder ein gutes Spiel abliefert“, so Markus Renz. Die Nagolderinnen treffen auf allen Positionen. Und alle Positionen sind gut besetzt, nicht nur bei der ersten Sieben, die es in diesem Sinne bei den Nagolder Handballerinnen auch gar nicht wirklich gibt.

Steigerungsmöglichkeiten macht Renz dennoch aus. Klar, das ist sein Job. Mehr Variabilität im Angriff wünscht er sich, und etwas mehr Kaltschnäuzigkeit in den entscheidenden Momenten. „Zudem ist unser Umschaltverhalten sowohl nach vorne als auch nach hinten noch ausbaufähig.“ Renz sieht in der Mannschaft noch einiges an Potenzial für eine weitere Entwicklung nach oben. Sein einfaches Rezept: „Alle müssen einfach voll mitziehen, dann bin ich optimistisch gestimmt.“

Sieger- und Teamfotos: Das Mannschaftsbild entstand am letzten Spieltag nach der Verabschiedung von Annette Maser und Madeleine Majer. Die restlichen Bilder nach Siegen. / Alle Fotos: Hofmann

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Handball Landesliga

VfL Nagold – SG Tübingen 25:20 (14:13)

Geschafft! Eine lange Saison ist für die Handballerinnen des VfL Nagold mit einem Sieg gegen die SG Tübingen zu Ende gegangen.

Sportlich gesehen war die Partie nicht mehr allzu wichtig: Tübingen hatte bereits als Absteiger festgestanden und Nagold den Klassenerhalt schon in trockenen Tüchern. Und dennoch erlebten die zahlreichen Zuschauer einen Saisonabschluss, der den Namen auch verdient hatte und sahen ein unterhaltsames Landesligaspiel.

Einen Tick unterhaltsamer geriet das Ganze freilich für die Nagolder Fans. Denn wirklich spannend verlief die Partie so gut wie nie. Die Nagolder Frauen machten in kaum einer Phase den Eindruck, dass sie die Begegnung verlieren könnten. Dafür waren die Gastgeberinnen einfach zu dominant. Hinzu kam: Die notgedrungen mit einer Feldspielerin besetzte Torhüterposition erwies sich nicht wirklich als Schwachstelle: Rückraumspezialistin Sonja Brachmann überzeugte im Tor und lieferte einige Glanzparaden ab.

Mit einem fast schon vorentscheidenden 6:1-Lauf startete der VfL beeindruckend souverän in die Partie. Die Gäste brauchten etwas, um ins Spiel zu finden. In der zweiten Hälfte der ersten 30 Minuten aber wurde die Abwehrleistung des VfL fahrlässiger, und die Tübingerinnen fanden vor allem über ihre Kreisspielerinnen immer wieder Lücken in der Nagolder Abwehr. Und so kam Tübingen ran. 10:8 stand es nach 22 Minuten, und in die Pause ging es mit einer knappen Führung für den VfL Nagold von 14:13.

In der zweiten Hälfte fand der VfL recht schnell zu alter Souveränität zurück. Mehrfach baute Nagold den Vorsprung auf bis zu sieben Treffer aus und spielte die Partie souverän zu Ende. Mit dem Ergebnis von letztlich 25:20 war VfL-Coach Markus Renz zufrieden. „Klar, es hätten schon ein paar Treffer mehr sein können. Aber man muss auch bedenken, dass es um nichts mehr ging“, sagte er. Ein wenig habe es schon beiden Teams an der Intensivität gefehlt. Bemerkenswert ist für Renz auch, dass beinahe alle Nagolder Spielerinnen auch ihre persönlichen Erfolgserlebnisse hatten. Dabei spielt der Coach darauf an, dass auch die zweite, junge Garde diesmal lange Einsatzzeiten bekam.

Die werden sie wohl auch in Zukunft bekommen. Denn emotionaler Höhepunkt des Spieltags war die Verabschiedung zweier „alter Hasen“, wie sich Mitspielerin Alena Wolf ausdrückte. Anette Maser und Madeleine Majer werden ihre Handballschuhe in die Ecke stellen. Vor allem in der Abwehr aber auch als Team-Motivatorinnen werden die Zwei dem VfL fehlen. Zumal sich mit Majer auch die langjährige Kapitänin des Frauenteams zurückzieht.

Für den VfL Nagold war’s das in dieser Saison. Der abschließende Tabellenplatz aber ist noch nicht sicher. In dieser Woche stehen bei den hinter dem VfL stehenden Teams noch Nachholspiele an. Aktuell liegt Nagold auf Platz fünf, könnte aber noch auf den sechsten Platz abrutschen. Für einen Aufsteiger sicher ein Top-Ergebnis.

Es spielten für den VfL Nagold: Annette Maser (2), Sophie Reime (3), Alena Wolf (5), Sarah Kunz (3), Madeleine Majer (1), Luisa Harr (4), Jennifer Schäfer, Janina Koch (1), Marlen Dengler (2), Angela Bucic, Aline Rau (2), Aileen Hofmann (2), Cara Klenk und Sonja Brachmann im Tor.

Bu 2: Gruppenbild zum Abschied: Der VfL bleibt Landesligist. In der nächsten Saison werden die Nagolder Frauen allerdings ohne die erfahrene Spielerin Annette Maser und Kapitänin Madeleine Majer auskommen müssen. Beide treten den handballerischen Ruhestand an.

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VfL Nagold - TSV Schönaich (Donnerstag 20 Uhr).

Als der VfL Nagold mit einem 33:17-Kantersieg gegen den Lokalrivalen aus Altensteig in die Bezirksliga-Saison gestartet war, schien die Welt in der Bächlenhalle noch in Ordnung. Zwei Spieltage vor dem Saisonfinale stehen die Nagolder auf dem vorletzten Tabellenplatz – und möglichweise mit einem Bein bereits in der Bezirksklasse.

Zwar geht Tobias Karl als stellvertretender Abteilungsleiter der VfL-Handballer aktuell von nur einem Absteiger in der Bezirksliga aus. Doch die zweite Garnitur der HSG Schönbuch ist zwar momentan Tabellenletzter – muss aber noch vier Spiele absolvieren und könnte den VfL Nagold somit im Endspurt überholen. Für Tobias Karl ist klar: „Wir müssen die letzten beiden Spiele gewinnen und die Jungs wissen, um was es geht.

Heute und am Sonntag bestreitet die Mannschaft um Interimstrainer Veljko Saula vor heimischer Kulisse nun also zwei Endspiele in Sachen Klassenerhalt. Den Auftakt macht heute Abend das Kellerderby gegen den TSV Schönaich. Ungern erinnert man sich an das Hinspiel, das im Grunde genommen bereits beim Pausenpfiff entschieden war, als die Hausherren mit 15:7 führten. Wie so oft war die Nagolder Personaldecke damals dünn, doch leisteten sich die Nagolder eine durchwachsene Wurfqualität. Am Ende stand es 33:24 für den TSV Schönaich – der jetzt vor dem VfL Nagold auf dem zehnten Tabellenplatz steht.

„Das ist ein Schlüsselspiel und die Punkte müssen in Nagold bleiben“, macht Tobias Karl deutlich, dass heute nur ein Sieg zählt. Am Sonntag steht dann schon das nächste Heimspiel auf dem Spielplan. Gegner ist dann um 12 Uhr die SG Tübingen. Nach dem Spiel wollen die Nagolder gemeinsamen mit ihren Anhängern rund um die Bächlenhalle den Rundenabschluss feiern – und das natürlich mit der Option auf den Klassenerhalt.

Bild:„Heute zählen nur zwei Punkte“, lautet die Losung beim VfL Nagold, der um 20 Uhr ein Heimspiel bestreitet. Foto: Priestersbach

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